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Löcher. Die Geheimnisse von Green Lake.
 
 
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Löcher. Die Geheimnisse von Green Lake. [Taschenbuch]

Louis Sachar , Birgitt Kollmann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (185 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Wenn man einen schlechten Jungen jeden Tag in der heißen Sonne ein Loch graben lässt, wird aus ihm schließlich ein guter Junge." So lautet die herrschende Philosophie im Camp Green Lake, einer Jugendstrafanstalt, in der es weder einen grünen See noch fröhliche Sommerfreizeitler gibt. An der Stelle des einst größten Sees von Texas befindet sich heute eine trockene, flache und von der Sonne ausgedorrte Einöde, übersät mit unzähligen, völlig gleichen Löchern, die von Jungen gegraben wurden, um ihren Charakter zu verbessern. Stanley Yelnats, mit seinem palindromischen Namen und unglückseligen Stammbaum, landete in Camp Green Lake, weil es als die bessere Alternative zum Gefängnis erschien. Unabhängig davon, dass seine Verurteilung auf der Grundlage einer falschen Indentifizierung beruht, hat sich die Yelnats-Familie längst an eine lange Familiengeschichte der Glücklosigkeit gewöhnt, dank ihres "elenden Tunichtgut und Schweinediebs von Ururgroßvater!"

Trotz seiner Unschuld, wird Stanley rasch in die Routine von Camp Green Lake eingebunden: vor Sonnenaufgang aufstehen, um ein Loch von fünf Fuß Durchmesser und fünf Fuß Tiefe zu graben; lernen, wie man mit der Horde von Jungs in Gruppe D zurechtkommt, die nach einem Herr-der-Fliegen-Muster gestrickt zu sein scheinen; und sich vor der Wärterin fürchten, die sich ihre Fingernägel mit Klapperschlangengift lackiert. Als Stanley aber dahinterkommt, dass die Jungs möglicherweise nicht nur zur Verbesserung ihres Charakters Löcher graben, sondern weil die Wärterin etwas ganz Bestimmtes sucht, wird die Handlung genauso heftig wie die Ironie.

Dies ist eine seltsame Geschichte, sie ist aber auch auf seltsame Weise bezwingend und schön. Mit pokergesichtiger Untertreibung schafft Louis Sachar eine bizarre, jedoch glaubwürdige Welt, in der sich Major Major Major Major von Catch-22 so richtig zu Hause fühlen würde. Aber obwohl die Geschichte vor Humor und Absurdem nur so strotzt, zeigt sie auch ein tiefes Verständnis für die Bedeutung von Freundschaft wie auch ein glühendes Mitgefühl für die Schwächeren der Gesellschaft. Als Stanley unbewusst beginnt, sein Schicksal zu erfüllen -- die zwei Handlungen der Geschichte laufen zusammen, um zu zeigen, dass das Schicksal große Pläne auf Lager hat -- kommen wir nicht umhin, den Guten zuzujubeln, und all den Yelnats, wo immer sie auch sind. --Bragien Davis -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.de-Hörbuchrezension

Es ist bekanntlich eine große Kunst, heiter über ernste Themen zu schreiben, ohne dabei zynisch oder herzlos zu wirken. Und es ist ebenso eine Kunst, eine Geschichte so zu erzählen, dass Menschen jeden Alters, vom Kind bis zum Greis sich daran erfreuen können. Beides ist dem Amerikaner Louis Sacher mit seinem Roman Löcher. Die Geheimnisse von Green Lake hervorragend gelungen, und er wurde durch Topplätze auf den Bestsellerlisten und etlichen Preisen dafür belohnt.

Der etwa elfjährige Stanley hat nicht viel zu lachen: Immer wieder ist er zur falschen Zeit am falschen Ort. Dieses Problem kannte auch schon sein Großvater und dessen Vater. Ist das einfach nur Pech, oder liegt eine Art Fluch über der Familie? Als Stanley mal wieder am falschen Ort ist, wird er wegen eines Diebstahls verhaftet, den er gar nicht begangen hat, und landet im Erziehungslager Green Lake in der texanischen Wüste. Auch wenn es zunächst nicht danach aussieht: Dort ist er endlich am richtigen Ort, denn über Green Lake liegen Schatten aus der Vergangenheit, die auf seltsame Weise mit Stanleys Familiengeschichte verknüpft sind. Niemand anderes als der dicke, oft gehänselte Stanley wird die Geheimnisse von Green Lake aufdecken, wobei Zwiebeln, Schweißfüße, Pfirsiche und natürlich Löcher eine entscheidende Rolle spielen.

Louis Sacher beschreibt keine heile Welt und findet recht deutliche Worte für ihre Schattenseiten. Der ehemalige Rechtsanwalt kritisiert die Art, wie in den USA schon Kinder in die Mühlen des Strafvollzugs geraten und wirft ein Schlaglicht auf Amerikas rassistische Vergangenheit und Gegenwart. Dennoch hinterlässt dieses moderne Märchen, vorgelesen von Konstantin Graudus, nach dem Hören ein wunderbar heiteres Gefühl. Louis Sacher ist ein überaus unterhaltsames und in jeder Weise wertvolles Buch gelungen!

Hörspiel, Spieldauer ca. 185 Minuten, 2 MC. --Robin Rudolph -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Eines der komischsten Jugendbücher." (FOCUS)

"Der preisverdächtige Roman ist abenteuerlich, faszinierend und verrückt, ist dicht und bizarr in der Figuren- und Milieuzeichnung, ist zum Weinen und komisch zugleich." (Darmstädter Echo)

"Die Mischung aus hartem Realismus und legendenhafter Verdichtung in diesem Abenteurroman liest sich wunderbar, und die Spannung, wie es ausgeht, hält bis zuletzt." (Ellen Pomikalko in der Berliner Morgenpost)

"LÖCHER ist ein tolles Buch - eine Mischung aus schräger Familiengeschichte und spannendem Abenteuer, aus Krimi und Märchen. Wer gern knobelt, kann schon beim Lesen auf die Lösung der geheimnisvollen Ereignisse kommen, alle anderen dürfen sich überraschen lassen." (Südwestrundfunk Stuttgart)

"Der Roman ist auch die Geschichte einer absurden Besserungspädagogik, die kriminelle Kinder - im Wortsinn - in die Wüste schickt und vorgibt, sie durch harte Arbeit zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft machen zu können. ... Ein Kinderbuch, komplex schon, aber nicht kompliziert, dazu in lesefreundlichen Lettern auf Volumenpapier gedruckt. So richtig zum Verschleckern also an ein, zweikurzweiligen Nachmittagen." (Bulletin Jugend&Literatur)

"... sprüht nur so von außergewöhnlichen Einfällen. Ein Muss für alle Fantasiesüchtigen." (Zeitung zum Sonntag, Freiburg)

"Diese Geschichte hat mit Fug und Recht die höchsten amerikanischen Jugendliteraturauszeichnungen bekommen." (Süddeutsche Zeitung)

Kurzbeschreibung

Schon der Anfang ist unglaublich: Stanley Yelnats geht nichts ahnend unter einer Brücke durch, als ihm die riesigen, übel riechenden Turnschuhe eines berühmten Baseballspielers auf den Kopf fallen. Und weil sein Vater an einem bahnbrechenden Recycling-Verfahren mit gebrauchten Turnschuhen arbeitet, hält Stanley die müffelnden Treter für ein Zeichen und nimmt sie mit. Pech, dass die Polizei schon nach dem Dieb sucht. Der Jugendrichter lässt Stanley die Wahl: Jugendgefängnis oder 18 Monate Camp Green Lake. Er entscheidet sich für das Camp. Die Hitze dort ist unerträglich, der Alltag hart, doch so schnell gibt Stanley nicht auf ...

Autorenportrait

Louis Sachar, 1954 geboren in East Meadow, New York, studierte Ökonomie und Jura und arbeitete als Anwalt, bis seine Kinderbücher so erfolgreich waren, dass er sich ganz aufs Schreiben verlegen konnte. Mit 'Löcher' gelang ihm einer der größten internationalen Jugendbuch-Bestseller des vergangenen Jahrhunderts; das Buch wurde außerdem mit zwei der renommiertesten amerikanischen Jugendliteraturpreise ausgezeichnet: der Newberry Medal und dem National Book Award. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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