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Löcher: Die Geheimnisse von Green Lake Taschenbuch – 2. Januar 2003


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Taschenbuch, 2. Januar 2003
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Beltz Verlag (2. Januar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407785682
  • ISBN-13: 978-3407785688
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (237 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.532 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Als Kind war Louis Sachar (1954) ein guter Schüler, aber noch kein besonders großer Leser. Erst in der Highschool entwickelte er sich zu einem richtigen Bücherwurm, Autoren wie J. D. Salinger, Margaret Atwood und Kazuo Ishiguro gehörten dabei zu seinen Favoriten. Später studierte Louis Sachar Wirtschaftswissenschaften und Jura. 1976 entschloss er sich außerdem, ein Kinderbuch zu schreiben. Da er tagsüber einem Job nachging und nur am Abend zum Schreiben kam, brauchte er neun Monate bis zur Fertigstellung. Auch später, als Anwalt, arbeitete Louis Sachar nur Teilzeit, um sich weiterhin dem Schreiben widmen zu können. Diese Hartnäckigkeit hat sich gelohnt: Inzwischen sind seine Bücher so erfolgreich, dass er die Anwaltsrobe an den Nagel hängen konnte.

Produktbeschreibungen

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"Wenn man einen schlechten Jungen jeden Tag in der heißen Sonne ein Loch graben lässt, wird aus ihm schließlich ein guter Junge." So lautet die herrschende Philosophie im Camp Green Lake, einer Jugendstrafanstalt, in der es weder einen grünen See noch fröhliche Sommerfreizeitler gibt. An der Stelle des einst größten Sees von Texas befindet sich heute eine trockene, flache und von der Sonne ausgedorrte Einöde, übersät mit unzähligen, völlig gleichen Löchern, die von Jungen gegraben wurden, um ihren Charakter zu verbessern. Stanley Yelnats, mit seinem palindromischen Namen und unglückseligen Stammbaum, landete in Camp Green Lake, weil es als die bessere Alternative zum Gefängnis erschien. Unabhängig davon, dass seine Verurteilung auf der Grundlage einer falschen Indentifizierung beruht, hat sich die Yelnats-Familie längst an eine lange Familiengeschichte der Glücklosigkeit gewöhnt, dank ihres "elenden Tunichtgut und Schweinediebs von Ururgroßvater!"

Trotz seiner Unschuld, wird Stanley rasch in die Routine von Camp Green Lake eingebunden: vor Sonnenaufgang aufstehen, um ein Loch von fünf Fuß Durchmesser und fünf Fuß Tiefe zu graben; lernen, wie man mit der Horde von Jungs in Gruppe D zurechtkommt, die nach einem Herr-der-Fliegen-Muster gestrickt zu sein scheinen; und sich vor der Wärterin fürchten, die sich ihre Fingernägel mit Klapperschlangengift lackiert. Als Stanley aber dahinterkommt, dass die Jungs möglicherweise nicht nur zur Verbesserung ihres Charakters Löcher graben, sondern weil die Wärterin etwas ganz Bestimmtes sucht, wird die Handlung genauso heftig wie die Ironie.

Dies ist eine seltsame Geschichte, sie ist aber auch auf seltsame Weise bezwingend und schön. Mit pokergesichtiger Untertreibung schafft Louis Sachar eine bizarre, jedoch glaubwürdige Welt, in der sich Major Major Major Major von Catch-22 so richtig zu Hause fühlen würde. Aber obwohl die Geschichte vor Humor und Absurdem nur so strotzt, zeigt sie auch ein tiefes Verständnis für die Bedeutung von Freundschaft wie auch ein glühendes Mitgefühl für die Schwächeren der Gesellschaft. Als Stanley unbewusst beginnt, sein Schicksal zu erfüllen -- die zwei Handlungen der Geschichte laufen zusammen, um zu zeigen, dass das Schicksal große Pläne auf Lager hat -- kommen wir nicht umhin, den Guten zuzujubeln, und all den Yelnats, wo immer sie auch sind. --Bragien Davis -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Eines der komischsten Jugendbücher." FOCUS "Der preisverdächtige Roman ist abenteuerlich, faszinierend und verrückt, ist dicht und bizarr in der Figuren- und Milieuzeichnung, ist zum Weinen und komisch zugleich." Darmstädter Echo "Die Mischung aus hartem Realismus und legendenhafter Verdichtung in diesem Abenteuerroman liest sich wunderbar, und die Spannung, wie es ausgeht, hält bis zuletzt." Ellen Pomikalko in der Berliner Morgenpost "LÖCHER ist ein tolles Buch - eine Mischung aus schräger Familiengeschichte und spannendem Abenteuer, aus Krimi und Märchen. Wer gern knobelt, kann schon beim Lesen auf die Lösung der geheimnisvollen Ereignisse kommen, alle anderen dürfen sich überraschen lassen." Südwestrundfunk Stuttgart "Der Roman ist auch die Geschichte einer absurden Besserungspädagogik, die kriminelle Kinder - im Wortsinn - in die Wüste schickt und vorgibt, sie durch harte Arbeit zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft machen zu können. ... Ein Kinderbuch, komplex schon, aber nicht kompliziert, dazu in lesefreundlichen Lettern auf Volumenpapier gedruckt. So richtig zum Verschleckern also an ein, zwei kurzweiligen Nachmittagen." Bulletin Jugend & Literatur "Eine der originellsten Liebeserklärungen an den amerikanischen way of life, die man sich vorstellen kann. Nicht nur Jugendliche können sich bei diesem völlig verrückten Entwicklungsroman königlich amüsieren." Hits für Kids "Selten wurden einem solch wundervolle Zufälle zugemutet. Und selten schluckte man sie so willenlos und begeistert, um nur möglichst schnell und störungsfrei weiterlesen zu können." DIE ZEIT/Radio Bremen "Eine außergewöhnliche Geschichte, die vor allem durch eines wirkt: ihren schrägen Humor." Handelsblatt/Der Tagesspiegel "Sagenhaft skurriler Jugendroman, den man wirklich gelesen haben muss." ARD "Spannend und raffiniert erzählt, zugleich robust und subtil, ernst, schrill und komisch. - Ein starker Titel, geeignet auch für die vertiefende Lektüre." Bettina Hurrelmann, Praxis Deutsch

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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von N. Eichenberger am 4. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Stanley, zu Unrecht eines Diebstahls wegen verurteilt, kommt nach Green Lake Camp, einem Besserungslager für Jungen am Rande eines vertrockneten Sees, 100 Meilen von jeglicher Zivilisation entfernt. Alle Insassen müssen pro Tag ein Loch graben-angeblich, um ihren Charakter zu bilden. Doch schnell wird Stanley klar, dass die launische, unberechenbare Chefin in Wirklichkeit nach etwas Wertvollem und Verborgenem suchen lässt.
Neben den grabtechnischen Eingewöhnungsschwierigkeiten versucht Stanley, als Neuer in der Gruppenhierarchie seinen Platz zu finden und sich Respekt zu verschaffen. Was ihm eigentlich recht gut gelingt. Nur das spezielle Abkommen mit Zero, den alle für dumm halten, der Stanleys Achtung gewinnt und ihn um Lese-und Schreibunterricht bittet und ihm dafür beim Graben hilft, irritiert die andern und verärgert sie.
Stanleys unverhoffter Fund eines kleinen, goldigen Röhrchen mit eingravierten Initialen stellt -von allen völlig ungeahnt- die Schicksalsweiche seiner Familie, die seit dem Urgrossvater von einem Fluch belastet ist, und damit auch seine persönliche. Doch ins Rollen bringt das Ganze erst Zero, der abhaut, weil ihm der Lese-/Schreibunterricht verboten wird. Stanley macht sich nachträglich auf seine Suche und findet ihn auch.
Zusammen entkommen die Jungen knapp dem Verdursten und planen, den verschollenen Schatz zu heben und das Camp zu verlassen. Nichtsahnend, dass Zero der Ururenkel derjenigen Frau ist, dem Stanleys Familie den Fluch zu verdanken hat und dessen Wirkung er beiläufig und unwissentlich getilgt hat...
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von basssopran TOP 1000 REZENSENT am 1. Juli 2004
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein Buch für alle Altersklassen ab 10, schätze ich. Stanley Yelnats ist der Spross einer vom Unglück verfolgten Familie. Sein Ururgroßvater, der Taugenichts und Schweinedieb, hat ein Versprechen nicht eingelöst und der Familie damit einen Fluch eingehandelt. Stanleys Vater ist Erfinder und schlägt sich zur Zeit mit einer Recyclingmethode für gebrauchte Turnschuhe herum. Gerade diese Turnschuhe werden Stanley zum Verhängnis, er wird beschuldigt, ein besonders wertvolles Paar gestohlen zu haben und wird zur Strafe in die Besserungsanstalt Green Lake eingewiesen. Green Lake liegt in der Mitte des Nirgendwo in Texas. Es ist brüllend heiss und alle Insassen der Anstalt sind den ganzen Tag damit beschäftigt, Löcher zu graben. Dazu angehalten werden sie von der Gefängnisdirektorin, einer etwas seltsamen Frau mit Hang zu blutrünstigen Erziehungsmethoden. Stanleys Vergangenheit, die seiner Vorfahren und die eines anderen Insassen, einem schwarzen Schein-Waisen namens Zero, führen zunächst zur Flucht der beiden und dann zu einem tollen Showdown. Auch die Fluchgeschichte ist logisch durchdacht.
Als ich das Buch ausgelesen hatte, hatte ich das gleiche befriedigte Gefühl wie beim Legen eines letzten Puzzleteils, das sich mit leisem Klicken in den Rest einfügt und ein ganzes Bild ergibt. Der Autor erzählt viele kleine Bilder, die merklich alle miteinander zu tun haben. Man muss einfach wissen, wie es weitergeht, damit man das ganze Bild erkennen kann. Ganz nebenbei ist die Geschichte auch noch pädagogisch wertvoll, weil sie von Geduld und Zähigkeit erzählt, von Freundschaft, Vorurteilslosigkeit und positivem Denken, und außerdem werden die Bösen bestraft und die Guten belohnt. Trotzdem völlig kitschfrei und auch ohne moralischen Zeigefinger.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 22. Dezember 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Schuld an allem ist Elya Yelnats der alte Tunichtgut und Schweinedieb. Weil der Ururgroßvater von Stanley Yelnats ein Versprechen nicht eingelöst und ein Schwein gestohlen, klebt seinen Nachkommen das Pech an den Sohlen. Auch Stanley war 'zur falschen Zeit am falschen Ort'. Der Richter sieht das anders. Stanley soll die Turnschuhe eines Baseballstars geklaut haben und landet deshalb in einer Besserungsanstalt. Jetzt muss er unter der sengenden Sonne Löcher graben - immer so breit und so tief wie die Grabschaufel lang ist. Aber außer der harten Fronarbeit und der 'Charakterbildung' steckt in der Graberei ganz offensichtlich noch ein Geheimnis. Stanley will dahinter kommen und löst nebenbei noch den Fluch, der auf seiner Sippe liegt.
Ein kräftiger Schuss Abenteurer, ein Stückchen Sozialkritik und ein wenig Märchen ergeben zusammen ein spannend geschriebenes Buch über junge Tunichtgute, die alles andere sind als Pfadfinderinnen. Der Autor Louis Sachar schreibt in einer einfachen und ganz geradlinigen Sprache. Die 'Helden' und anderen Akteure sind vielleicht ein wenig zu einfach gezeichnet und die Realität der Jungen in einer wirklichen Besserungsanstalt ist vermutlich schlimmer als in den 'Löchern'. Trotzdem - es hat unheimlich Spass gemacht das, Buch an nur zwei Abenden zu lesen.
Stefan Kühner (48 Jahre), Karlsruhe
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Albert-Einstein-Gymnasium Hameln, Klasse 8La am 7. März 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Titel: Löcher", Untertitel: "Die Geheimnisse von Green Lake"
Autor: Louis Sachar
Seitenzahl: 296
Kaufpreis: 8,95
Verlag: Gulliver

Von Lennard Bergmann und Malte Grehl

Der Roman Löcher" von Luis Sacher spielt in der heutigen Zeit in einem amerikanischen Bootcamp. In diesem Buch geht es um zwei Jungen (einer davon ist zu Unrecht im Camp), die sich in einem Bootcamp kennenlernen und versuchen auszubrechen. Der ausgetrocknete See Green Lake, in dem das Camp liegt, verbirgt ein altes und sagenhaftes Geheimnis.

Das Buch ist spannend, weil immer wieder spannende Wendungen und interessante Rückblenden vorkommen. Der Charakter der einzelnen Figuren wird sehr genau beschrieben, damit man sich die einzelnen Situationen (Szenen) besser vorstellen kann. Es wird immer in der dritten Person geschrieben und das Buch enthält sehr viele Dialoge, die aus Stanleys Sicht erzählt werden, damit man sich besser in die Situation und den Charakter der einzelnen Personen hineinversetzen kann. Die Erzählweise des Buches ist spannend und es wird in kurzen, leicht zu verständlichen Sätzen, die überwiegend in Jugendsprache verfasst worden sind, geschrieben. Der Roman ist für eine achte Klasse gut geeignet. Man kann viel über Freundschaft lernen und dass sich Menschen auch irren können.

Das Buch ist spannend und unterhaltend. Die Geschichte ist außergewöhnlich. Allerdings sollte man sich, nachdem man das Buch gelesen hat, nicht unbedingt den Film anschauen, weil man sich im Buch seine eigene Welt vorstellen kann (Vorstellen des Aussehens der Figuren) und im Film diese durch visuelle Vorgaben zerstört wird.
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