Kurzbeschreibung
Die Sprechführer der Kauderwelsch-Reihe orientieren sich am typischen Reisealltag und vermitteln auf anregende Weise das nötige Rüstzeug, um ohne lästige Büffelei möglichst schnell mit dem Sprechen beginnen zu können, wenn auch vielleicht nicht immer druckreif. Besonders hilfreich ist hierbei die Wort-für-Wort-übersetzung, die es ermöglicht, mit einem Blick die Struktur und "Denkweise" der jeweiligen Sprache zu durchschauen. Das luxemburgische Volk spricht drei anerkannte gleichberechtigte Sprachen, wobei Französisch seit jeher als Ausdruck kultureller Eigenständigkeit gegenüber Deutschland gesprochen und dessen gute Beherrschung nach wie vor als gesellschaftlicher Vorteil gesehen wird. Am weitaus häufigsten aber vernimmt man die eigenartigen Klänge, die von den Eingeborenen Lëtzebuergesch genannt werden. Sowohl auf der Straße, in der Vorschule, im Parlament, als auch in der Neujahrsansprache durch den Großherzog trifft man auf diese Sprache. Wer sich glücklich schätzen kann, schon einige Grundkenntnisse im Französischen zu besitzen, wird sich die Schmankerl des Lëtzebuergeschen noch besser auf der Zunge zergehen lassen können, für diesen Band werden jedoch keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Wenn erst einmal verstanden wurde, was ein "Präbbeli", ein "Schminni" oder was "Ónnen" sind, dann wird den Menschen zu Luxemburg bald mehr einfallen als billiges Tanken und mächtige Banken.
Umschlagtext
Die Sprechführer der Kauderwelsch-Reihe orientieren sich am typischen Reisealltag und vermitteln auf anregende Weise das nötige Rüstzeug, um ohne lästige Büffelei möglichst schnell mit dem Sprechen beginnen zu können, wenn auch vielleicht nicht immer druckreif. Besonders hilfreich ist hierbei die Wort-für-Wort-Übersetzung, die es ermöglicht, mit einem Blick die Struktur und "Denkweise" der jeweiligen Sprache zu durchschauen. Das luxemburgische Volk spricht drei anerkannte gleichberechtigte Sprachen, wobei Französisch seit jeher als Ausdruck kultureller Eigenständigkeit gegenüber Deutschland gesprochen und dessen gute Beherrschung nach wie vor als gesellschaftlicher Vorteil gesehen wird. Am weitaus häufigsten aber vernimmt man die eigenartigen Klänge, die von den Eingeborenen Lëtzebuergesch genannt werden. Sowohl auf der Straße, in der Vorschule, im Parlament, als auch in der Neujahrsansprache durch den Großherzog trifft man auf diese Sprache. Wer sich glücklich schätzen kann, schon einige Grundkenntnisse im Französischen zu besitzen, wird sich die Schmankerl des Lëtzebuergeschen noch besser auf der Zunge zergehen lassen können, für diesen Band werden jedoch keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Wenn erst einmal verstanden wurde, was ein "Präbbeli", ein "Schminni" oder was "Ënnen" sind, dann wird den Menschen zu Luxemburg bald mehr einfallen als billiges Tanken und mächtige Banken.
Über den Autor
Joscha Remus, geboren 1958, wuchs in der Eifel auf und studierte Germanistik, Philosophie und Biologie in Trier und Berlin. Heute verbringt der Schriftsteller und Reisejournalist seine Zeit gerne in den Wäldern des Amazonas, der Karpaten oder im Großstadtdschungel Berlins. Seine Reportagen, Geschichten und Interviews erscheinen u.a. in Die Zeit, Zeit-Wissen und der Schweizer Weltwoche.