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Längengrad. Die illustrierte Ausgabe: Die wahre Geschichte eines einsamen Genies, welches das größte wissenschaftliche Problem seiner Zeit löste [Gebundene Ausgabe]

Dava Sobel , Matthias Fienbork
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

30. Oktober 2010
Längengrad erzählt die Geschichte des unbekannten schottischen Uhrmachers John Harrison, dem es im 18. Jahrhundert gelang, die Schiffahrt durch die Lösung des Längengrad-Problems auf neuen Kurs zu bringen. Bislang hatten sich die Seefahrer bei ihrer Navigation am Verlauf der Breitengrade orientiert. Eine Methode mit fatalen Folgen: Seefahrer und Fracht wurden leichte Beute von Seeräubern, die den Handelsschiffen auf den Breitengraden auflauerten. Zudem irrten die schiffe fast orientierungslos auf den Weltmeeren umher und erreichten ihre Zielorte wenn überhaupt - eher zufällig. Die ohnehin langen Schiffahrten dauerten noch länger. Der gefürchtete Skorbut raffte nicht selten die Mannschaft dahin. Mit einem Wort: Handelsschiffahrt war ein Unternehmen auf Leben und Tod. Längengrad rekonstruiert die Geschichte einer wissenschaftlichen Gralssuche, eines Davidskampfes gegen die großen Astronomen jener Zeit. Galileo Galilei, Sir Isaac Newton und Edmond Halley suchten die Lösung des damals schwierigsten nautischen Problems in den Gestirnen. Anders John Harrison: 40 Jahre lang arbeitete er besessen an seiner Idee eines perfekten Chronometers. Trotz der Intrigen seiner Rivalen setzte sich Harrisons geniale Erfindung letztendlich durch. Schon der berühmte Seefahrer James Cook ließ sich auf seinen Expeditionen von Harrisons Uhr leiten und nannte sie seinen »zuverlässigsten Freund« und »nie versagenden Führer«.

Hinweise und Aktionen

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Längengrad. Die illustrierte Ausgabe: Die wahre Geschichte eines einsamen Genies, welches das größte wissenschaftliche Problem seiner Zeit löste + Das Weltgeheimnis: Kepler, Galilei und die Vermessung des Himmels + Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels
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Produktbeschreibungen

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Dava Sobels Längengrad erzählt, wie der Wissenschaftler und Uhrmacher William Harrison im 18. Jahrhundert eines der kompliziertesten Probleme der Geschichte löste: auf See die Ost-West-Position bestimmen zu können. Dieses Buch ergänzt die Geschichte mit vielen Bildern und vermittelt dem Leser damit ein besseres Verständnis für die damalige Zeit, die Akteure und das Problem, das es zu lösen galt. Hier ging es um keine obskure, seltene Schwierigkeit -- ohne Längengrad gerieten die Schiffe oft so weit vom Kurs ab, daß die Seeleute verhungerten oder an Skorbut starben, bevor sie einen Hafen erreichen konnten. Ein von der Regierung initiierter Wettbewerb setzte einen hohen Geldpreis für denjenigen aus, der eine Methode entwickeln würde, den Längengrad genau zu bestimmen. Der Wettlauf begann. Der erbitterterte Kampf um Genauigkeit -- und den stärkeren Willen -- zwischen Harrison und seinem Erzrivalen tobte ohne Rücksicht und es fehlte ihm nicht an Dramatik. Das ist Hollywood-Filmstoff! Längengrad überrascht, fasziniert und gewährt einen Blick in die Vergangenheit bevor Satelliten zur globalen Lagebestimmung alles so einfach aussehen ließen. --Therese Littleton -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Dava Sobel erzählt eine einfache Geschichte, zurückhaltend und fast bescheiden, dennoch brillant und meisterhaft von der ersten bis zur letzten Zeile." DIE WELT

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen rasante Tour durch Raum und Zeit 15. Januar 2006
Format:Taschenbuch
"Längengrad" beschreibt die Geschichte des - halb technischen, halb mathematischen - Problems, auf hoher See den Längengrad zu bestimmen.
Das klingt erstmal noch nicht so spannend, allerdings waren bei diesem Buch wahre Meister am Werk, die dieses heute relativ unbekannte Problem, das früher ganze Nationen in Atem gehalten hat, mit Gesichtern, allgemeinverständlichen Beschreibungen und unglaublicher Detailverliebtheit beschrieben haben. das Buch liest sich so kurzweilig wie ein Politthriller, der es auch teilweise ist. Und ganz nebenbei bleiben unheimlich viele Informationen hängen.

Fazit: Mehr kann man sich von einem wissenschaftlichen Buch nicht wünschen.

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bis auf die Ausstattung hervorragend 23. März 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch erzählt die Geschichte einer Jahrhunderte dauernden Problemlösung auf mathematisch-astronomisch-technischem Gebiet, zu der alle bedeutenden Astro-nomen, Mathematiker und Physiker des 16. und 17. Jahrhunderts ihre Beiträge geleis-tet haben.

Ohne Methode zur Feststellung der geographischen Länge auf See war Übersee-fahrt zwar möglich, denn alle wesentlichen Kontinente waren bereits entdeckt, aber ein zielgenaues Reisen war nur in einer sehr vom Zufall abhängigen Form möglich. Zur Ausweitung der Einflusssphären der europäischen Großmächte der damaligen Zeit war eine Lösung des Längengrad-Problems wichtig und dementsprechend war die politische Bedeutung dieses Problems sehr groß.

Dava Sobel beschreibt die historischen, die politischen, die astronomischen, die mathe-matischen, die physikalischen und die technischen Zusammenhänge in einer Weise, die die notwendige Klarheit und Deutlichkeit im Wissenschaftlichen mit einer eleganten Erzählung der historischen und politischen Bedingungen der Zeit verbin-det. So werden die beiden Aspekte, Wissenschaft und Politik, in einer beein-drucken-den Weise zusammengebracht.

Für jeden, der sich für die Entstehung der konkreten Wissenschaften interessiert, für jeden der die Seefahrt liebt und für jeden, der Geschichte nicht nur als politische Geschichte versteht, ist das Buch ein Lesegenuss.

Leider fällt die Ausstattung des Taschenbuches ohne jegliche Abbildung und in einer unnötig kleinen Schrift so stark gegen die Ausstattung der illustrierten Ausgabe ab, dass ich dringend zur großen Ausgabe rate.

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Leben schreibt die spannendsten Geschichten 18. Oktober 2005
Format:Taschenbuch
In Längengrad geht es um die Lösung eines Problems, das im 18. Jahrhundert von derart gravierender Wichtigkeit war, das sich die größten wissenschaftlichen Köpfe seiner Zeit mit der der Lösung befassten: Die korrekte Berechnung des Längengrades. William Harrison, ein Uhrmacher aus Schottland ist überzeugt davon, dass er mit Hilfe des ersten Chronometers, der auch auf hoher See ohne Abweichung funktionieren soll, eine zuverlässige Methode für die Längengradbestimmung entwickelt hat. Da auf die Lösung ein sehr hohes Preisgeld ausgesetzt ist und viele Forscher sich mit unterschiedlichen Methoden Hoffnungen auf das Preisgeld machen, beginnt für Harrisons ein langwieriger und schmerzvoller Prozess um die Anerkennung seiner Apparatur.
Dieses Buch beschreibt auf wirklich spannende Weise wie sich Harrison gegen weitaus berühmtere Mitstreiter und Männer mit wesentlich mehr finanziellen Möglichkeiten durchsetzt. Dabei vermeidet Dava Sobel ein Übermaß an nautischen Terminologien. Neben all der Faszination, die das Buch überzeugend vermittelt, gibt es jedoch auch einen Kritikpunkt. Von der Tatsache abgesehen, dass bereits im Vorwort die gesamte Geschichte zusammenfassend wiedergegeben wird, wird auch in der folgenden Handlung nicht chronologisch vorgegangen.
Das bedeutet mitunter, dass man einige Zeitsprünge mitmacht, die nicht nur unnötig sind und den Erzählfluss hemmen, sondern ohne die das Buch noch spannender gewesen wäre. Da es aber ohne Frage eine Kunst ist, wissenschaftliche und komplexe Vorgänge in eine unterhaltsame Fassung zu bringen, und Dava Sobel dies ohne Frage gelungen ist, bewerte ich Längengrad mit 4 Sternen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Untertitel dieses Buches: "Die wahre Geschichte eines einsamen Genies, welches das größte wissenschaftliche Problem seiner Zeit löste" ist gleichzeitig die Inhaltsangabe dieses Romans (der sich sehr eng an die recherchierbaren Fakten hält):

Die große Seefahrernation England stand Anfang des 17 Jh. immer noch vor einem großen Problem: Zielgenau über die Meere zu segeln. Dabei war eines der Übel, dass die Mannschaft wegen der zu langen Seereise an Skorbut litt. Schlimmer fiel ins Gewicht, das viele Schiffe einfach verloren gingen oder ihren Zielhafen verfehlten.
Daraufhin entschloss sich das englische Parlament im Jahre 1714 die hohe Belohnung von 10.000 Pfund Sterling für denjenigen, der es schafft ein geeignetes Messinstrument zu erfinden, dass auf den Schiffen mitgeführt werden konnte und mit dem man die geographische Länge bis auf mindestens 1Grad genau bestimmen konnte, auszusetzen. Bei einer Abweichung von weniger als 40 Bogenminuten wurden 15.000 Pfund und bei einer Abweichung von weniger als 30 Bogenminuten (=1/2 Grad) 20.000 Pfund versprochen (ein einfacher Arbeiter verdiente zu dieser Zeit im Jahr 10 Pfund); ein damals gewaltiges Vermögen!
Die Ortszeit konnten die Seefahrer aus der gemessenen Höhe der Sonne oder der Position der Sterne schon lange ermitteln. Es ließ sich also ohne Probleme der Breitengrad ermitteln, nicht aber der Längengrad.
In jahrelanger Arbeit schuf der deutsche Astronom Tobias Mayer Mondtafeln (erste Veröffentlichung 1752).
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Ganz subjektiv....
kann ich nur einen Stern geben für die ganz hübsche Aufmachung. Ich besitze (besaß) den quadratischen Band mit den vielen Abbildungen. Um so schlimmer. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von C. Bernhart veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wissenschaft meets History meets Sprache
Das große beherrschende Thema bei solchen Büchern ist immer wieder, wie man die Geschichte so schreibt, dass auf der einen Seite kein Fachbuch, aber auf der anderen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Frank Behren veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen So unterhaltsam kann die Geschichte der Naturwissenschaften sein
Die Suche nach einer zuverlässigen Berechnungsmethode für den Längengrad (der senkrechte Grad parallel zu Greenwich, das andere ist der Breitengrad), nahm seinerzeit... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von callisto veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gute Wissensvermittlung
Ich kannte das Buch vom Inhalt her. Äußerlich ist es ansprechend gestaltet, allerdings nicht gerade preiswert, da nicht als Taschenbuch zu haben.
Vor 5 Monaten von Dr. Norbert Henzel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dokumentation spannend wie Fiktion!
In vier Stunden an einem regnerischen Nachmittag verschlungen. Einfach gut geschrieben und verständlich formuliert. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Dietrich Oberg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend und informativ
Ein sehr schön geschriebenes und spannendes Buch über die Geschichte der Längengradbestimmung. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von MeerWolf veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wissenschaftlich und überhaupt nicht langweilig
Ich habe das Buch auf Empfehlung eines Freundes gelesen. Die Inhaltsangabe riss mich nicht vom Hocker. Aber siehe da... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von C. Kadous veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Längengrad
gutes Buch - sauber recherchiert - es setzt jedoch ein hohes Maß an Abstraktion voraus und gibt auch leider kein konkretes Fallbeispiel, wie ein Kapitän auf hoher See,... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von StudeoVeritas veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Umrisshafte Darstellung des Themas
Die Autorin widmet sich einem Thema, das sich exzellent eignet, einige hundert Jahre Wissenschafts- und Seefahrtsgeschichte lebendig werden zu lassen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Christian Albrecht veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sobel: Längengrad. Die illustrierte Ausgabe
Ein faszinierendes Buch über die Lösung eines der großen Rätsel der modernen Welt - wissenschaftlich fundiert und fesselnd zu lesen.
Veröffentlicht am 14. Juni 2011 von Lisa Halfmann
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