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Das Lächeln der Geisha. Geheimnisse japanischer Lebenskunst
 
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Das Lächeln der Geisha. Geheimnisse japanischer Lebenskunst [Gebundene Ausgabe]

Ursula Richter
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 318 Seiten
  • Verlag: Ehrenwirth; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3431036295
  • ISBN-13: 978-3431036299
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 471.435 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Geisha ist rätselhaft, erotisch, unnahbar. Ein Mythos. Manche Bücher haben in den letzten Jahren an diesen traditionellen Vorstellungen weiter gestrickt. Doch die moderne Wirklichkeit der Geisha sieht anders aus. Längst ist das alte Japan untergegangen, das die Geisha hervorgebracht hat. Die Geisha ist geblieben. Warum hat sie überlebt? Welche Rolle spielt sie? Ist sie eine Edelhure für den verfeinerten Geschmack? Verspricht ihr Lächeln nicht alles? Oder verstehen wir alles ganz falsch? Wie sehen Japaner die Geisha heute? Was bedeutet sie für die moderne Gesellschaft? Welche Schlüsselrolle nimmt sie für die Lebenskunst – auch die erotische – in Japan ein? Ist es wahr, dass sie Kimonos trägt, die viele zehntausende von Euro wert sein können? Ist sie ein „Luxusweibchen“? Wie bezahlt sie das? Wo und wie engagiert man eine Geisha? Stimmt es aber, dass ein westlicher Besucher und eine echte Top-Geisha nie ins Geschäft kommen? Weshalb wollen moderne Frauen Geisha werden, immerhin eine Leben, das jegliches normale Familienleben ausschließt? Wie wird man Geisha? Ist es richtig, dass die Ausbildung einer Geisha viele Jahre dauert? Was ist so besonderes an ihr, dass ein Geisha-Abend ein kleines Vermögen kosten kann? Wer verdient daran? Wer ist der Chef einer Geisha? Was macht eine Geisha privat? Viele Fragen über einen der rätselhaftesten Berufe der Gegenwart, der sehr viel mehr ist als eine Einkommensquelle. Umfassend und kenntnisreich beschreibt Ursula Richter das bemerkenswerte Leben der Geisha im modernen Japan und wie sich dieses gegenüber früheren Zeiten gewandelt hat. Ein Buch mit erhellenden Einblicken in eine andere Welt.

Über den Autor

Dr. Ursula Richter, geboren 1942, ist Mutter von einer Tochter und zwei Söhnen und hat seit 1989 ein Enkelkind. Sie studierte Soziologie in München, Santa Barbara, Los Angeles und Wien. Seit 1992 Lehrtätigkeit an der Miyazaki University in Japan.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Schlüssel zur japanischen Kultur, 11. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Lächeln der Geisha. Geheimnisse japanischer Lebenskunst (Gebundene Ausgabe)
"Pflichtlektüre für Nippon-Fans" - so oder ähnlich stand es in der dpa-Rezension, die mich auf das Buch aufmerksam machte. Dick aufgetragen, dachte ich zuerst, aber nun muss ich sagen, dass sich dieses faszinierende Land tatsächlich ganz wunderbar erschließt anhand des Typus Geisha - wenn man hinter die Maske blickt, wie hier.

Meine erste und bisher einzige Begegnung mit Geishas fand in einem Geisha-Haus auf Kyushu statt. Da bestellt man nicht einfach so einen Platz, wie in einem Restaurant. Da kommt man - als Europäer zumal - nur rein, wenn man von ortsansässigen Honoratioren ins Schlepptau genommen wird. Die nächste Überraschung: Im wesentlichen wurde musiziert, Essen serviert und gepflegte Konversation betrieben. Die Geishas waren mindestens Mitte 50. Nix Madame Butterfly.

Japan verwirrt und überrascht den Besucher, der genau hinsieht, besonders wenn er mit den Menschen privat verkehrt. Unsere Vorstellungen von fundamentalen Dingen des Lebens wie "Freundschaft", "Familie", "Liebe" usw. funktionieren in Japan nur an der Oberfläche.

Ich finde es daher ziemlich gut, dass dieses Buch über Geishas den westlichen Erfahrungshorizont mitdenkt und -schreibt. Denn das ist die Brille, durch die wir die Dinge betrachten.

Dabei kommt dieses Buch wohltuend unakademisch daher. Und wir erfahren sogar Neues. Mir jedenfalls war bis dato nicht klar, dass der Job der Geisha früher von Männern ausgeübt wurde. Spannend auch zu lesen, wie die Agenturen arbeiten, die junge Frauen zu Geishas ausbilden.

Fazit: Rundum gelungen.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Geisha, Teil 117, 23. Oktober 2006
Von 
P. Bernardi (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Lächeln der Geisha. Geheimnisse japanischer Lebenskunst (Gebundene Ausgabe)
Ursula Richters "Geisha"-Buch ist nur eines von vielen sintflutartigen Erscheinungen auf dem Büchermarkt, die alle seit Arthur Goldens "Geisha" im wahrsten Sinne des Wortes aufgetaucht sind. Und es ist genauso wie 95% dieser Bücher Strandgut, das den ersten aufkommenden Sturm nicht überleben wird.

Anfangs noch annehmbar interessant, schildert Richter die Begegnung mit Mineko Iwasaki (DER "Die Geisha"-Geisha) und kommt damit auf scheinbar grundlegende Fragen zu sprechen: Wer oder was ist eine Geisha und was nicht, was macht sie, trägt sie, lernt sie etc - das Gleiche wiederkauend, das man auch in anderen, wesentlich fundierteren Büchern findet...

Die Tatsache(n), dass diese Geisha (wie ihre strandgutartigen Mitläuferinnen) extrem populärwissenschaftlich, plump exotisierend und weder fundiert noch interessant sondern zum Teil auch sachlich falsches weitergibt, macht es zu einem verzichtbaren Werk...
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