Es gibt Bands, wo ich weiß das sie durch ihren Einzigartigen Sound immer überzeugen, selbst ihre uninspirierteste Nummer wäre immer noch grandios. So ist es bei Mucc. Seit Kuchiki No Tou liefert die Band ein Album ab besser als das andere, und so lädt uns die Band jedesmal auf eine neue Reise ein und lässt uns teilhaben an ihren Inspirationen und ihrer Welt.
So ist es mit Kyutai, nach ihrem düsteren Vorgänger Shion geht es in diesem Album wesentlich ruhiger zu. Doch eins Vorweg, ich wusste das Mucc zusammen mit Bullet For My Valentine auf einem Festival gespielt hat, so hatte ich die Befürchtung das Mucc sich nun den Stil von Bullet for My Valentine auch ein wenig aneignet. Und siehe da, als der erste Song Howling läuft und ich das Instrumental hörte, dachte ich, ich würde Scream Aim Fire hören. Doch nach ein paar Sekunden hat sich das dann auch wieder erledigt.
Hier kann jeder sagen was er will wie sehr sich Mucc doch verändert hat, aber völliger Unsinn. Die Band bleibt ihrem einzigartigem Stil treu, genialer Sound mit genialen Instrumentalsolos. Die elektronischen Sounds (übrigens längst nicht mehr so vorhanden wie auf Shion) fallen hier übrigens nicht störend auf im Gegensatz zu den elektronischen Klängen die auf dem aktuellen Album Music von Girugamesh zu hören sind.
Mucc hat bei diesem Album in einigen Songs mit Ken Kitamura, dem Gitarristen von L'arc~en~ciel zusammengearbeitet. Und das ganze kann sich doch hören lassen, ganz so wie ich es erwartet habe wenn eine einzigartige Band auf eine andere einzigartige Band trifft. Im Background von Howling ist auch einmal Daisuke von den Studs zu hören.
Richtig genial wird es dann wenn der Song Heat Devil ertönt. Einer der Songs die von Ken Kitamura produziert wurden. Hier ist eins dieser grandiosen Instrumentalsolos zu finden von denen ich bereits geschrieben habe. Alles in allem brauche ich hier nicht mehr schreiben. Überzeugt euch selbst, ich komme aus dem schwärmen gar nicht mehr raus. Verdiente 5 Sterne.