Dieses mal geht es hauptsächlich um die großen Meutereien der englischen Flotten in Spithead und auf der Nore. Kydd ist an diesem geschichtlichen Ereignis direkt beteiligt.
Bis es jedoch dazu kommt, wirkt das Buch etwas fahrig und schlampig geschrieben, jedoch sobald die Meuterei ausbricht, kann man es gar nicht mehr weg legen, denn man will nun wissen, wie die Meuterei ausgeht. Sehr interessant sind die Perspektivwechsel die Stockwin vornimmt und man lernt beide Seiten der Meuterei kennen, die der Admiralität/ des Parlaments und die von Kydd und seinen Kameraden.
Ich habe jedenfalls aufgrund dieser Darstellung meine Geschichtsbücher nochmal zu diesen Ereignissen gewälzt.
Zu den besten Stockwins zählt dieser Roman zwar nicht, aber er ein lesenswertes Buch und man erwartet geradezu sehnlichst den neunen Band.
Fazit: Wem die bisherigen Bände gefielen, wird auch diesen mögen, da die Sichtweise des einfachen Matrosen in diesem maritimen Genre noch keine Würdigung erfuhr.