"Kusswechsel" war mein erstes Buch von Janet Evanovich, und es wird mit Sicherheit nicht das letzte sein.
Stephanie Plum, die chaotische Kopfgeldjägerin, dazu noch ihre zehnmal chaotischere Familie (samt Oma mit Knarre im Handtäschchen), das hat wirklich höchsten Unterhaltungswert.
Wozu ich anfügen muss: Eher zart besaitete Gemüter werden mit Janet Evanovichs Stil vielleicht ihre Probleme haben. Die skurrile Leichtigkeit, mit der die Autorin Mord und Totschlag in ihre Geschichten einbaut, ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, und auch die Ausdrücke, die sie manchmal verwendet, würde ich bei Großtantes Kaffeekränzchen tunlichst vermeiden (es sei denn, man legt es auf eine sofortige Enterbung an).
Dennoch, ich fands lustig (zur Orientierung: ansonsten gefallen mir vor allem Sophie Kinsella, Kim Schneyder und Ildiko von Kürthy, wobei bei der manchmal die Geschichten ein bisschen zu kurz kommen).
Eine willkommene Abwechslung zum üblichen Mainstream, hat mich echt angenehm überrascht!