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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Titel, den ich am meisten herbeigesehnt habe!, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Kuss des Vampirs (DVD)
Endlich, endlich, endlich! Das ist das einzige was mir zur DVD-Veröffentlichung dieses besten aller 'Hammer'-Vampirfilme einfällt. Grandiose Atmosphäre im Gothic-Stil. Das fängt schon bei der krassen, aber tollen Eröffnungsszene an und zieht sich schnörkellos durch den ganzen Film hindurch. Und die Darsteller sind in meinen Augen überragend. Da wäre einmal der großartige und charismatische Clifford Evans als quasi Ersatz-Van Helsing, die liebliche Jennifer Daniel aus 'Das schwarze Reptil' und Edward de Souza u.a. aus 'Der Spion, der mich liebte'. Sie alle machen ihre Sache wirklich prima. Vor allem Isobel Black als Tania hat mich nachhaltig beeindruckt. Ich habe schon viele weibliche Vampire gesehen aber Isobel Black gehört zu den schönsten überhaupt. Atmosphäre & gute Darsteller statt viel Blut und Gewalt, das ist es, was die 'Hammer-Studios' in ihrer besten Zeit (bis ca. 1968) auszeichnete. Meine TV-Aufzeichnung habe ich gehütet wie einen Schatz da der Film meines Wissens danach nie mehr im Free-TV lief und RTL den Film damals freundlicherweise ohne eine einzige Werbeunterbrechung sendete, war ja auch in den frühen Morgenstunden wo eh niemand den Fernseher einschaltet. Kürzlich erfuhr ich jedoch, daß diese Ausstrahlung geschnitten gesendet wurde. Daher fiebere ich der DVD-Veröffentlichung erst recht entgegen um den Film endlich in seiner ursprünglichen, ungeschnittenen Fassung und in bester Bild- und Tonqualität bewundern zu können. Koch Media, ich könnt' euch drücken!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
und wieder ein klassiker von hammer, 24. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Kuss des Vampirs (DVD)
nach "dracula" (1958) und "the brides of dracula" (1960) haben wir nun - koch media sei dank - mit "der kuss des vampirs" (1963) den dritten ausflug der legendären hammer studios in das klassische blutsaugergenre vorliegen. zu anthony hinds ( der sohn eines der hammer gründungsväter ) aufgaben als produzent gehörte es auch regisseure zu verpflichten und er bewies mit der wahl des newcomers don sharp ein äußerst glückliches händchen - lieferte dieser doch mit dem hier vorliegenden gruselstück einen hochgelobten und äußerst stimmigen film ab. sharp war insgesamt zwar nur drei mal für hammer tätig aber er kreierte mit eben seinem "kiss of the vampire" und mit dem 1965 entstandenen "rasputin the mad monk" meiner meinung nach zwei der besten streifen des studios. hammer`s stamm -und hausregisseur terence fisher war zu der zeit gerade in deutschland unterwegs um "sherlock holmes und das halsband des todes" mit christopher lee in der hauptrolle zu inszenieren und stand somit logischerweise nicht zur verfügung. das in sachen horrorfilm bis dahin unbeschriebene blatt don sharp muß sich jedoch hinter seinem großen kollegen fisher in keinster weise verstecken , denn ihm gelang ein betörend schöner und atmosphärisch ungemein dichter vampirfilm , dessen mittelteil geradezu frappierend an hitchcock`s "eine dame verschwindet" erinnert. er erschafft sogar eine etwas "andere" art der verfilmung und bringt so in meinen augen einen angenehm frischen wind in das vampir und blutsaugergenre. die ausstattung - das setdesign und die beleuchtung lassen , wie man es von hammer gewohnt ist , keine wünsche offen und die schauspieler sind bis in die kleinste nebenrolle top besetzt - auch wenn diesmal christopher lee und peter cushing nicht mit von der partie sind. die beiden werden von clifford evans als (van helsing ersatz) "prof. zimmer" und noel willman als (obervampir) "dr. ravna" mehr als würdig vertreten. der kuß des vampirs setzt nicht so sehr auf schock - und bluteffekte sondern baut seine spannung langsam und subtil auf um dann in einen fulminanten schlusstwist zu münden in dem der fast schon bedauernswerte vampirclan von einer entfesselten fledermausmeute angegriffen wird. für diese sequenz - die ursprünglich für den vorgängerfilm "dracula und seine bräute" vorgesehen war - hat man doch wirklich - kaum zu glauben aber wahr - in einer spielzeugabteilung bei woolworth einen sack gummifledermäuse erstanden und diese dann mit viel phantasie und filmerischem know-how eingesetzt. mit solch einfachen mitteln ist es damals noch gelungen großes kino zu machen auch wenn das ganze freilich in unserer zeit der computeranimationen und cgi-zaubereien ein klein wenig angestaubt wirken mag. aber genau dafür liebe ich das hammer studio und seine filme und möchte diese gruselperle jedem kinofreund wärmstens an`s herz legen mit der mundwässrigmachenden aussicht das bereits am 08.08 2008 der erste teil der sog. karnstein trilogie : die "gruft der vampire" ( wieder mit hilfe von koch media ) auf dem heimischen dvd markt erscheinen wird. merci vielmals !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hypnotische Vampyrküsse..., 9. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Kuss des Vampirs (DVD)
Vorhang auf zu einem tyischen Hammermovie zum Thema Vampir: Eine Leichenprozession findet statt. Das Wetter ist grau und verhangen, die Frauen des Dorfes tuscheln über die dunkle Gestalt, die sich von den oben stehenden Häusern dem Friedhof nähert. "Er hat schon wieder getrunken", ein mürrischer älterer Mann ergreift das Weihwasser, alle - auch der Priester - sind gespannt, was der Mann als nächstes tut. Er bittet um den Spaten und mit einem gequälten wie entschlossenem Gesicht rammt er das Werkzeug ins Holz des frischen Sarges im Grab, Schreie ertönen und dann quillt Blut aus dem Sarg. Szenenwechsel: Eine herrliche Waldgegend mit vielen Bäumen des Herbstes, ein Vehikel (Baujahr ca. 1905/1910) tuckert mit den beiden Frischvermählten Gerald (Edward de Souza) und Marianne Harcourt (Jennifer Daniel) bei herrlichem Sonnenschein durch die schmale Straße des Waldes. Das Benzin ist alle. Gerald muss im nahegelegenen Dorf, wo kurz vorher eine Leichenprozession der etwas anderen art stattfand, Hilfe holen. Marianne bleibt einsam zurück, sie sitzt im Automobil, wirkt sanft und etwas verloren, sieht sehr schön aus, eine Szene, die die Kamera (Alan Hume) genial einfängt, inklusive wehender Wind und Haar, dazu der "Indian Summer Look" der Bäume. Sie wird vom Schloß aus beobachtet. Dr. Ravna (Noel Willmann) hat die Panne der Flitterwöchner vom Fernrohr aus beobachtet. Marianne erfasst die Panik, sie rennt in Richtung Schloß, wird aber von Professor Zimmer (Clifford Evans) abgefangen, der ihr befiehlt, so schnell wie möglich wieder ans Automobil zurückzukehren. Professor Zimmer ist der düstere Dorfbewohner von Vorhin, es wird sich noch herausstellen, dass der grimmig schauende Zeitgenosse eine Art Vampirjäger vom Schlage eines Van Helsings ist. Inzwischen ist auch schon Gerald wieder aufgetaucht, die beiden steigen im Gasthaus des Dorfes ab, dass sich größenwahnnsigerweise "Grand Hotel" nennt. Dies gehört Bruno (Peter Madden) und seiner noch sonderbareren Frau Anna (Vera Cook). Noch am selben Abend erhält das Hochzeitspaar eine Einladung zum Essen auf das Schloß von Ravna, der ein ausserordentlich beliebter, einflussreicher und reicher Mensch sein soll. Er hat zwei Kinder namens Carl (Barry Warren) und Sabena (Jacquie Wallis), die sich schon am ersten Abend mit Gerald und Marianne anfreunden. Eine eifrige Beisserin namens Tanja (Isobel Black) treibt sich auch im Schloß rum. Das Klavierspiel von Carl, der eine Eigenkomposition zum Besten gibt, hat besonders auf Marianne eine fast schon hypnotische Wirkung. Und dies ist erst das "Warm up" der Familie Ravna beim schändlichen Unternehmen, Marianne hörig zu machen... Don Sharp, einer der führenden Hammer Regisseure, drehte "Kuß des Vampirs" im Jahre 1963. Es war sein erster Horrorfilm, den er mit einem guten Gespür für wohligen Grusel inszenierte. Der Film hat eine leise Machart, die sehr gut wirkt und die sogar am Ende mit einem, schönen trashigen und gewitzten Ende aufwartet. In Erinnerung bleiben auch viele schön inszenierte Einzelszenen und auch die vielen skurillen Figuren inmitten der beiden Vermählten. Don Sharp spart auch nicht mit sanften ironischen Untertönen, die den Film wie einen "guten, alten Bekannten" erscheinen lassen. Weitere Höhepunkte: Ein Schloßball, die sektenähnlichen weissen Kutten der Vampire und als Schmankerl eine besonders progesssive Szene, in der die inzwischen dem Obervampir hörige Marianne ihrem liebenden Gerald ins Gesicht spuckt und ihm zu verstehen gibt, dass er eine Fliege machen soll...grins.
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