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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Für sich gelesen ganz gut,,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Kuss des Todes (Taschenbuch)
aber als Vorgänger zu "Der Kuss des Vampirs" hat man das gefühl der Autor hat sein eigenes Buch nicht gelessen. Als beispiel:in der Kuss des Todes ist Miriam eine der letzten Vampire und ihre Mutter Lamia stirbt im Kindbett, in Der Kuss des Vampirs finden alle hundert Jahre Weltweit Vampirtreffen statt und ihre Mutter stirb auf dem Scheiterhaufen. Diese und andere wiedersprüche Stören den Lesegenuss doch sehr. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Mittelprächtig, trotz jeder Menge Potential,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Kuss des Todes (Taschenbuch)
Seit einigen tausend Jahren mittlerweile ist Miriam Blaylock ein Vampir. Immer an ihrer Seite hat sie einen Gefährten, der sie durch ihre fortdauernde Unsterblichkeit begleitet, denn irgendwie ist sie mit ihrem Dasein alleine. Zwar verlängert sie durch die Transformation das Leben ihrer Partner, doch mit der Zeit sterben sie trotzdem - und das, in immer kürzeren Abständen. So ist John nicht einmal 200 Jahren alt und zeigt nun Anzeichen eines qualvollen Zerfallens. Auf der Suche nach einem neuen Partner und nach der Möglichkeit ein Heilmittel, das diese Entwicklung stoppt, zu finden, begegnet sie der Ärztin Sarah Roberts. Zunächst ist sie nur an ihren medizinischen Fachkompetenzen interessiert, aber als sich die beiden gegenüber stehen, merkt Miriam, wie sehr sie diese Frau fasziniert. Spontan ändert sie ihre Pläne und beschließt, die junge Frau zu Ihresgleichen zu machen. Damit sind allerdings weder John noch Sarahs Mann Tom einverstanden.Das Buch gehört zu den älteren Erscheinungen des Genres und ist mittlerweile schon fast dreißig Jahre alt, obwohl man es ihm nicht unbedingt anmerkt. Klar gibt es keine Handys und Computer nur in der Größe von kleinen Festungen, aber insgesamt kann man "Der Kuss des Todes" als recht zeitlos beschreiben. Whitley Strieber ist jemand, der sein Fach beherrscht und so ist, was er stilistisch zu Papier bringt, als solide bis gut zu bezeichnen. Es ist ja schon eher selten, mal einen Mann zu finden, der sich der Thematik Vampir nähert, dann noch leicht erotisch angehaucht und nicht gänzlich scheitert. Da bin ich schon mal beeindruckt. Die Vampire in dieser Geschichte gehören zu den eher modernern Zeitgenossen. Sie haben keine Probleme mit der Sonne, rennen nicht schreiend bei Knoblauch weg und brauchen nicht mal in dunklen Särgen oder Grüften zu schlafen. Ja, sie haben noch nicht mal spitze Eckzähne, sondern überfallen ihrer Opfer stattdessen von hinten oder chloroformieren sie (Bluttrinken wurde immerhin beibehalten) und suchen sich dann eine hübsche Stelle, wo sie das Skalpell ansetzen können. Und das Weglassen von Fangzähnen finde ich ein bisschen Schade und nimmt der Sache seinen Reiz, sind sie meines Erachtens doch eigentlich ein "must have". Dafür hat Miriam, soweit ich das richtig verstanden habe, ein seltsame Zunge, die ähnliche Erfolge verbucht. Na ja, mit der Unsterblichkeit läuft es leider auch nicht so besonders gut, denn alle Gefährten, die Miriam sich erwählt, sterben mit der Zeit und das auf keine besonders angenehme Art und Weise. Sie altern ganz plötzlich, können nicht mehr schlafen (ganz wichtig, sechs Stunden am Tag), haben einen mörderischen Hunger und werden furchtbar aggressiv. Dass sich diese Wut gegen die Schöpferin richtet, die sich derweil bester Gesundheit und Jugend erfreut, ist dabei natürlich selbstverständlich. Und so macht sie sich immerhin die Mühe, eine Lösung für dieses Problem zu finden. Für John ist es allerdings schon zu spät; sein Untergang ist besiegelt, aber er will nicht so sang- und klanglos von dieser Welt gehen und seiner Erzeugerin nochmals ordentlich in die Suppe spucken. Die Charaktere insgesamt sind interessant gezeichnet, obwohl ich einige Angewohnheiten sehr skurril fand und manche Verhaltensweise als inkonsequent empfunden habe. So kann sich Sarah beispielsweise nicht entscheiden, was sie von Miriam halten soll. Mal ist sie zornig auf sie oder fühlt sich abgestoßen, im nächsten Moment liegt sie in ihren Armen und beschreibt lauter sinnliche Gefühle ihr gegenüber. Sie ist eine eigene Persönlichkeit, lässt sich in manchen Situationen aber am liebsten von Tom bevormunden oder ausspielen. Der währenddessen hat sein Weibchen auch nicht so wirklich unter Kontrolle und schwankt zwischen Überheblichkeit, Erregtheit und in die Hose machen. Langweilig war das Buch nie, aber Spannung kam leider nur selten auf. Es geht recht gemütlich los, man liest sich ein, erfährt Wissenswertes über diese Welt und plötzlich stellt man fest, dass schon die Hälfte vorbei und eigentlich noch nichts passiert ist. Klar fand ich die Zeitsprünge über die Vergangenheit Miriams interessant, allerdings tragen sie nichts zum aktuellen Verlauf bei, der sich im Wesentlichen mit der Entdeckung von Miriams Spezies und einem Amoklauf von John beschäftigt. Also liest man weiter und wartet auf den großen Knall am Ende, der wiederum ausbleibt. Und so hat mich irgendwann das ganze medizinische Blabla genervt, das vielleicht hochtrabend klingen mag, bei mir aber eher für Verständnislosigkeit gesorgt hat. Da wird ein Riesentheater um die vielen Untersuchungen gemacht und am Ende bleibt nichts von Substanz. Miriam erobert Sarah in mühevoller Kleinarbeit und gibt sie dann so mir nichts, dir nichts plötzlich auf. Oder John, da wird die ganze Zeit von seinem unbändigen Hass berichtet und ständig angedeutet, dass er in seinem Hinterstübchen grausame Pläne schmiedet. Und was passiert schließlich? Gar nichts. Ich hatte fast den Eindruck, dass dem Autor gegen Ende die Lust vergangen ist, dabei hätte man durchaus etwas daraus machen können. Potential war da. Allein die unheimlichen Wesen in ihren dunklen Kisten... tja! Stattdessen wird mal eben völlig unmotiviert kurzen Prozess mit fast allen gemacht und die Überlebende meldet sich dann noch kurz im Epilog zurück. Die alten Probleme bestehen nach wie vor, sind plötzlich aber nicht mehr relevant und werden weggeredet... oder verdrängt. Es gibt noch einen zweiten Teil und vielleicht wird da noch mal alles aufgearbeitet? Wer weiß. Ich werde mir am Wochenende erst einmal die Verfilmung dieses Buches aus der Videothek ausleihen, der unter dem Titel "The Hunger - Begierde" von Tony Scott verfilmt wurde. Mit dabei u.a. David Bowie, denn ich mir in der ihm zugedachten Rolle sogar nicht vorstellen kann. Mal schauen, wie viel von "Der Kuss des Todes" darin wieder zu finden ist. Das Buch bekommt drei Sterne, kein Empfehlenswert, aber auch keine Warnung, einen Blick hinein zu scheuen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2.0 von 5 Sternen
langweilig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Kuss des Todes (Taschenbuch)
dieses Buch kommt einfach nicht in Schwung und selbst als fan dieses Genres habe ich es nicht geschafft es zu Ende zu lesen. Schade!
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