Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das Kurzgespräch in Seelsorge und Beratung. Eine methodische Anleitung
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das Kurzgespräch in Seelsorge und Beratung. Eine methodische Anleitung [Broschiert]

Timm H. Lohse
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch EUR 19,95  
Broschiert, September 2003 --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Broschiert: 158 Seiten
  • Verlag: Vandenhoeck + Ruprecht Gm; Auflage: 1 (September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3525623739
  • ISBN-13: 978-3525623732
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 12,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.404.960 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auch ein Gespräch zwischen Tür und Angel kann dem Auftrag der Seelsorge gerecht werden. Eine in der Praxis erfolgreich erprobte methodische Anleitung. "Kann ich Sie kurz sprechen?" - Smalltalk bestimmt in der betrieblichen und privaten Kommunikation den Ton des Miteinanders, gehört aber auch zum beruflichen Alltag in helfenden Berufen. Die Beiläufigkeit dieser meist zufälligen Gesprächssituationen lässt bewährte seelsorgliche und beraterische Gesprächstechniken oder Therapiemethoden nicht zur Anwendung kommen. Doch auch in kurzer Zeit kann ein Gespräch geführt werden, das dem Auftrag der Seelsorge entspricht, in einer spezifischen Lebens-, Krisen- oder Konfliktsituation christliche, befreiende Hilfe zur Lebensgestaltung zu leisten.
Diese methodische Anleitung führt in eine neue, an der Praxis orientierte und in zahlreichen Fortbildungskursen erprobte Alternative zu herkömmlichen Seelsorgekonzepten ein, die Seelsorge überwiegend als Prozessgeschehen begreifen. Auf dem Hintergrund des systemischen Ansatzes und von Kommunikationstheorie und Semiotik erläutert der Autor die besonderen Gesetzmäßigkeiten, Möglichkeiten und Fallen des Kur zgesprächs. Zahlreiche praktische Gesprächsbeispiele und Tipps für beratende Personen ermutigen dazu, Kurzgesprächen nicht mehr auszuweichen, sondern die besondere Chance zu nutzen, die ein kurzes Gespräch für Rat Suchende bietet.


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ein außergewöhnliches Buch. Timm Hermann Lohse hätte seine Kurzgesprächs-Fibel „Kurz und bündig" nennen sollen. Denn der Autor zeichnet sich in der präzisen Darstellung seiner Praxis ausschließlich durch die Kürze der Wortprotokolle und eigener Reflexionen aus. Knappe Fallbeispiele aus dem beruflichen, betrieblichen und privaten Alltag, die in frappierender Weise immer auf den entscheidenden Punkt gebracht werden. Die alltäglichen Lebenssituation, beispielsweise von einer Freundin kurz auf eine persönliche Frage hin angesprochen zu werden, vom Kollegen zwischendurch um einen Rat angegangen zu werden, vom Nachbarn auf der Treppe um Hilfe gebeten zu werden, stellt sich bei Wege lang dar. Die Lösung, die dann im Gesprächsverlauf ins Auge springt, ist völlig überraschend und hilfreich.
Mit seinem Buch „Das Kurzgespräch in Seelsorge und Beratung. Eine methodische Anleitung" bewahrheitet der Pastoraltheologe das schöne alte Sprichwort - in der Kürze liegt die Würze.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hilfreiches Arbeitsbuch 28. Oktober 2005
Von "fameidt"
Format:Broschiert
Mein Fazit: Viele, sehr anschaulich wiedergegebenen und hilfreiche Praxisbeispiele machen dieses Buch zu einem leicht lesbaren Arbeitsbuch. Allen systemisch Geschulten, die in ihren Arbeitsbereichen mehr oder weniger häufig den Satz hören: „Haben sie mal kurz Zeit für mich..." und deshalb immer wieder „Tür- und Angelgespräche" führen müssen, empfehle ich dieses Buch als Lektüre. (Mir haben zwei Saunabesuche dazu ausgereicht...) Ohne systemische Vorbildung, ohne das entsprechende Hintergrundwissen und ohne bereits vorhandene Verankerung systemischer Grundhaltungen in der Person des Beratenden sehe ich allerdings die große Gefahr, der rezeptartigen Verkürzung. Theologisch Vorgebildete könnten die Lektüre vielleicht mit dem letzten Kapitel beginnen, alle anderen können dieses Kapitel getrost ungelesen lassen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ichthys-Redaktion TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Aus heiterem Himmel hat sich ein Gespräch ergeben - und nun tauchen auch noch unversehens existenzielle Themen auf. Dankbar wendet der pastoralpsychologisch geschulte Seelsorger das Gelernte an: Verständnis zeigen, Gefühle äußern lassen, empathisch die Vergangenheit des Gegenübers ergründen, ...
Doch die Zeit ist knapp - und läuft davon. Gleich kommt der Bus, der nächste Termin wartet, ... Womöglich hören umstehende Menschen mit. Man kommt nicht weiter, nicht zum Ende, wird ungeduldig, unzufrieden - bis die Kommunikation abrupt abbricht. Hätte man sich gar nicht erst darauf eingelassen ...
Szenen wie diese - und die daraus folgende Erfahrung "postkommunikative[r] Depression" (Kurzgespräch, 14) - haben Timm H. Lohse, Pastor im Ruhestand, die Methode des "zielorientierten Kurzgesprächs" entwickeln lassen. Sie hat - so viel sei schon verraten - die alltägliche Seelsorgepraxis des Rezensenten völlig auf den Kopf gestellt.
Schon der 2003 erstmals erschienene Band "Das Kurzgespräch in Seelsorge und Beratung" ("Kurzgespräch") stellt eine auffällig gelungene Synthese aus Theorie und Praxis dar. Da jedoch die persönliche Verinnerlichung der von Lohse vollzogenen Neuorientierung intensives Training erforderlich macht (vgl. z. B. a. a. O., 19), hat auch das 2006 veröffentlichte "Trainingsbuch zum Kurzgespräch" ("Trainingsbuch") seine Berechtigung. Eine Fülle von Fallbeschreibungen - etwas affektiert wirkt ihr jeweils doppelter Abdruck, um die ratsuchende Person einmal als Frau, einmal als Mann darzustellen - ermöglicht praxisnahe Rollenspiele in kollegialen Dreiergruppen. Mit ebendieser Methodik arbeiten auch die über die Internetplattform http://www.kurzgespräch.de koordinierten Fortbildungen. Anschauliche Symbole erleichtern den Überblick.
Aufbau und Kapitelstruktur der beiden Bände sind nahezu identisch. Die kleineren Abweichungen - hier fehlt ein Abschnitt, dort sind zwei Überschriften vertauscht, eine Formulierung variiert etc. - wirken um so ärgerlicher. Sollten sie auf eine nachträgliche Verfeinerung des Konzepts zurückzuführen sein, so hätte der erste Band (dessen Kapitelnummerierung im Folgenden maßgeblich ist) für die zweite Auflage 2006 bzw. die dritte Auflage 2008 angepasst werden müssen.
Als erstes von vier [1.] "interaktiven Elemente[n] des Kurzgesprächs" nennt Lohse [1.1] "[d]ie günstige Gelegenheit", in welcher "die anzusprechende Person [als] die richtige" sowie "die Lösung des Problems [als] jetzt möglich" (Kurzgespräch, 22) wahrgenommen wird. "Die Einschätzung, dass die Gelegenheit günstig ist, wird zunächst ausschließlich von der ratsuchenden Person getroffen. Der weitere Verlauf des folgenden Kurzgesprächs wird entscheidend davon bestimmt, ob und in welcher Weise diese Beurteilung der ratsuchenden Person ernst genommen wird" (a. a. O., 23f.). Nimmt die beratende Person das solchermaßen (oft auch wortwörtlich) erteilte "Augenblicks-Mandat" an, eröffnet der entstandene Kairos entscheidende Räume - während der naheliegende Reflex, die Situation als ungünstig, unpassend, unglücklich zu interpretieren (und etwa zu einem ausführlichen Seelsorgegespräch ins Amtszimmer einzuladen), als "disqualifizierende Abweisung erlebt" (a. a. O., 24) wird.
Spätestens in diesem ersten Unterabschnitt (besser noch in der "Einführung" oder im bereits inhaltlich argumentierenden Vorwort) hätte noch pointierter klargestellt werden können, dass es sich beim so genannten Kurzgespräch weniger "um ein zeitlich kurzes Gespräch" (a. a. O., 19) handelt als um ein Gespräch, welches eben angesichts einer günstigen Gelegenheit "kurz und bündig auf die Anfrage einer ratsuchenden Person eingehen" (ebd.) will, da die entsprechende Begegnung auf "Einmaligkeit" (vgl. Trainingsbuch, 9) angelegt ist (was auf zufällig entstehende und auf terminierte Situationen zutreffen kann). Die Ziele und Methoden "klassischer" Seelsorge werden damit aus Sicht des Rezensenten nicht grundsätzlich abgelehnt. Vielmehr geht es Lohse um eine pragmatische Selbstbescheidung in alltäglichen Situationen, in denen eine an Vergangenheit und persönlichen Defiziten orientierte komplexe Gesprächsführung schlicht auf Grund der äußeren Umstände scheitern muss.
Die präsentierten Inhalte veranschaulicht Lohse durchgehend mit Hilfe prägnanter Beispiel-Dialoge vorrangig aus seiner eigenen seelsorglichen Praxis als Cityseelsorger usw. Im "Trainingsbuch" finden sich weniger zusammenhängende Passagen als elementare Beispiel-Sätze, auf welche mehr oder weniger spontan zu reagieren ist.
Entscheidend ist weiterhin die Wahrnehmung des vorliegenden [1.2] "Beziehungsmusters". Dieses ist zu Beginn eines Kurzgesprächs asymmetrisch angelegt: Die ratsuchende Person versteht sich selbst als hilfsbedürftig ("Down") - und "schiebt der beratenden Person die Up-Position zu" (Kurzgespräch, 31). Gleichzeitig signalisiert sie mit Formulierungen wie "'Sie müssen nämlich wissen, dass ...'" ihre Vertrautheit mit der Situation ("In") - während die um Hilfe gebetene Person eigentlich "Out" ist. Zur Vermeidung entsprechender Machtkämpfe empfiehlt Lohse "eine gegenparadoxale Haltung, nämlich die der Umkehrung der Asymmetrien: 'Ich helfe dir, aber ich kann dir nicht helfen!' Und: 'Ich weiß nichts, aber ich weiß einen Weg!'" (a. a. O., 33). Am ehesten hier geht es um eine generelle Abkehr vom Paradigma der beratenden Seelsorge mit ihrer tendenziellen Orientierung am Defizitären.
Besonders anschaulich gerät die Metapher des [1.3] "Konfliktkarussell[s]", welche Lohse mit dem eingangs zitierten Gedicht "Das Karussell" Rainer Maria Rilke (a. a. O., 7) bereits eingeleitet hat. Sie veranschaulicht das allseits bekannte Phänomen, dass eine ratsuchende Person letztlich alles tut, um die Logik eines persönlichen Konflikts zu erhärten und "mit unbewussten Suggestivfragen die beratende Person mit auf das Karussell zu ziehen: [...] - Finden Sie nicht auch, dass ...?" (a. a. O., 39). Dieser Versuchung gilt es nun zu widerstehen, um beiderseitigen Schwindel zu vermeiden. Die ratsuchende Person ist weder als "Opfer" noch als in einer "Sackgasse" befindlich noch als "desorientiert" zu bestätigen (eine wahre Fundgrube entsprechend gefärbter Redewendungen bietet Trainingsbuch, 39-46). Wahre Empathie beweist die beratende Person vielmehr durch den Verzicht auf die - ohnehin nutzlose - Vertiefung von Einzelheiten sowie durch die indirekte Ermutigung: "Du selbst kannst dieses ungesunde Wahrnehmungsmuster aushebeln!"
Die Theorie des [1.4] "Sesam, öffne dich!!" hat schon in Abschnitt 1.1 eine Rolle gespielt: Durch die Wahrnehmung und gezielte Verwendung vorhandener Schlüsselbegriffe koppelt die beratende Person behutsam an die ratsuchende Person an - und signalisiert ihr so beispielsweise, dass sie das Mandat der "günstigen Gelegenheit" annimmt. Dieser "zunächst [...] rein hand- und mundwerkliche[...] Akt" (Kurzgespräch, 49) basiert auf der These, dass insbesondere die Sprache einen Zugang zur Tiefenstruktur eines Menschen eröffnet. So sehr man sich an dieser Stelle etwas mehr grundsätzliche Theorie gewünscht hätte, so erhellend sind die praktischen Erfahrungen beim Versuch, es Ali Baba nachzutun. Leider fehlt ausgerechnet dieser Abschnitt im "Trainingsbuch" mit seinen alltagsorientierten Übungen.
Die im nächsten Hauptabschnitt versammelten Gedanken zur [2.] "Methodik der Gesprächsführung" sind einer seelsorglich grundgebildeten Leserschaft weitgehend bekannt, dürften aber ihre Wirkung in der Tat gerade im Kontext des Kurzgesprächs entfalten. Dies soll im Folgenden nur exemplarisch demonstriert werden.
Insbesondere der inneren Motivation der beratenden Person - nicht der sofortigen Umsetzung im Kurzgespräch - dient die Beobachtungsaufgabe, [2.1] "Hoffnung wahr[zu]nehmen". Diese zeigt sich auch bei sehr verzweifelten Menschen, primär an der Körpersprache: Es kommt etwa zu Kopfbewegungen, Blickkontakten, unterstreichenden Handbewegungen. Mit der solchermaßen entdeckten Hoffnung gilt es sich zu "verbünden" - was nicht zuletzt in theologischer Sicht von Bedeutung ist.
Beim [2.2] "[A]ndocken" geht es um die wiederholte behutsame Anwendung der im ersten Hauptkapitel identifizierten "Passstellen": Die ratsuchende Person lässt sich ein auf die "günstige Gelegenheit", reagiert auf das assymetrische Beziehungsmuster und nutzt den identifizierten Schlüsselsatz "Sesam, öffne dich!".
[2.4] "[S]ich [zu] erkundigen" meint eine mäeutische Fragetechnik, welche mit Hilfe kreativer "W-Fragen" (ausgenommen sind die meist rückwärts gewandten Erkundungen des "Wieso?", "Weshalb?" und "Warum?") "Scheinwissen durch Hinterfragen entlarvt" (a. a. O., 75) - und zudem implizit die ratsuchende Person als Expertin manifestiert.
Das [2.7] "[E]rzählen" von Geschichten - ausdrücklich auch von biblischen Geschichten mit ihren elementaren Lebensthemen - bietet sich dann an, wenn ratsuchende Personen bestimmte "Lieblingserzählungen" besitzen (auch "Gedichte, Texte, Filme und Fotos"; a. a. O., 97), welche mit einer aktuellen Problemgeschichte verbunden sind - und entsprechend "umzuschreiben" sind.
[2.8] "Ziele formen" heißt: "[E]s wird konzentriert ein Rahmen abgesteckt, innerhalb dessen ein einfaches, machbares und anregendes Ziel geformt wird, das in der nächsten überschaubaren Zeit verwirklicht werden kann" (a. a. O., 102). Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:






Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar