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Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition
 
 
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Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition [Gebundene Ausgabe]

Hans Conrad Zander
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 1 (16. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579069527
  • ISBN-13: 978-3579069524
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 100.277 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans Conrad Zander
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Warum die Heilige Inquisition gut ist: eine janusköpfige Satire in 5 Kapiteln

- Ein Lesevergnügen für alle, die religiöse Satire zu schätzen wissen
- Eine Pflichtlektüre für alle Zander-Fans

Hätte es Papst Pius V. nicht gegeben, würde die Christenheit heute nicht mehr existieren. Er allein hat nämlich verhindert, dass Rom, und damit ganz Europa, von den Muslimen erobert wurde. Ohne ihn würden vermutlich Alice Schwarzer und Angela Merkel heute mit einem Kopftuch oder gar in einer Burka herumlaufen. Hat die Heilige Inquisition dafür nicht unseren tief empfundenen Dank verdient?
Hans Conrad Zander, der Großmeister der religiösen Satire, erweist nun endlich diesen überfälligen Dank: Er macht geneigten Zeitgenossen klar, was die Heilige Inquisition war: jung und fortschrittlich, frauenfreundlich, effizient, im Recht und eben heilig...

Über den Autor

Hans Conrad Zander lebt als Journalist und Schriftsteller in Köln. Ehemals Dominikaner, ist er einem großen Publikum als Reporter beim "Stern", Autor vieler "Zeitzeichen" im Rundfunk sowie durch sein satirisches "Wort zum Frühstück" im Fernsehen der ARD bekannt geworden. Er ist Träger des Egon-Erwin-Kisch-Preises.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Umschlagillustration (obschon als cartooneske Zeichnung an sich gelungen) passt leider nicht für dieses Buch, lässt sie doch die übliche "augenzwinkernde", schmunzelige, oberflächlich-belanglose "Religionssatire" erwarten. Nun, das Buch bereitet dem Leser in der Tat Vergnügen, denn es ist flüssig und gut verständlich geschrieben, spannend und - ja, auch - freundlich und humorvoll im Ton; vor allem aber ist es hervorragend recherchiert, wissens- und faktenreich sowie augenöffnend. Ein Dokument moderner Aufklärung, eine Widerlegung öffentlicher Irrtümer, Vorurteile und Wahnvorstellungen: Eine mächtige Streitschrift wider den zeitgeistigen Aberglauben.
Einziges Manko: das Fehlen einer Liste mit Quellenbelegen bzw. eines Verzeichnisses der benutzten Literatur. Ich zweifle nicht an der Authentizität von Zanders Quellen und an seiner gewissenhaften Recherche, aber gerade bei einem derart fakten- und zitatreichen Buch wünscht man sich das zweifellos lange Verzeichnis der benutzten Literatur.
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66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Holtbernd TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Hans Conrad Zander beweist immer wieder, wie wenig er sich von allgemeinen Anschauungen leiten lässt, die Quellen genau untersucht, den Dingen auf den Grund geht und dann mit einer gehörigen Portion Ironie und liebevollem Humor die Geschichte in ein anderes Licht rückt. Die "Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition" ist ein famoses Stück guter Theologie. Auch wenn der Autor keine Angaben zur gelesenen Literatur macht, merkt man, dass er das Buch nach der Lektüre vieler Bücher geschrieben hat. Seine Thesen und angeführten Daten entsprechen dem, was Arnold Angenendt in seinem viel beachteten Grundlagenwerk "Toleranz und Gewalt" an Fakten gesammelt hat. Man kann sich bei Zander darauf verlassen, dass er zwar keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, aber sich trotzdem an wissenschaftliche Erkenntnisse hält und die Quellen kennt.

In diesem Buch über die Inquisition lässt er den Großinquisitor eine Verteidigungsrede halten. Es wird in einer deutlichen und exakten Sprache dargestellt, was die Heilige Inquisition wirklich war. Da Zander keinen wissenschaftlichen Artkel geschrieben hat, kann er es sich leisten, nicht jeden Sachverhalt von der einen und von der anderen Seite zu beleuchten. Dass die Heilige Inquisition Schuld auf sich geladen hat, bestreitet Zander jedoch an keiner Stelle. Doch hat man mit einem Schuldeingeständnis die Sache noch nicht verstanden. Das macht Zanders Buch so sympathisch, er fragt einfach weiter und beleuchtet fünf Komplexe der Inquisition: Die Inquisition ist eine Reaktion auf die Dummheit und im geschichtlichen Zusammenhang von Theologie und Zeitgeschehen als modern und fortschrittlich zu sehen; die Inquisition war keineswegs frauenfeindlich und die Hexenverbrennungen mehr eine Interpretation späterer Deuter als in ihrem Ausmaß tatsächlich historisch verbürgt; die Inquisition war gut organisiert und effizient, weil sie auch nicht jeder Anzeige nachgegangen ist; die Inquisition hat Wildwuchs und Ungerechtigkeiten beseitigt; die Inquisition war keineswegs eine Aktion von barbarischen und korrupten Kirchendespoten.

Man kann Zander als historische "Abhandlung" lesen, man kann Zander auch als Korrektur heutiger Meinungsbildung lesen. Wie kommen heutzutage Meinungen über Kirche zustande und wie könnte man die Kirchenpolitik auch noch sehen oder interpretieren?

Die "Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition" ist ein hervorragendes Buch und jedem zu empfehlen, der sich ein Bild über die Kirchengeschichte machen will und Geschichte verstehen möchte.
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50 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brillant provokativ! 22. Mai 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist lange her, dass ich es so sehr genossen habe, ein Buch zu lesen. Drauf gestoßen bin ich, zugegeben, erst durch die charmante Plauderei einer Regensburger Adelsdame, deren Urteil nie ganz verkehrt ist. Ich habe es bei Amazon bestellt, drin geblättert und habe es zunächst wieder auf den Stapel gelegt. Der clowneske Kardinal (oder kardinaleske Clown) auf dem Cover ließ Religionssatire erahnen, die ich mir aufheben wollte für ein beschauliches Wochenende am Strand von Ostia, auf leichte Kost schließen, zuckersüß wie ein Gelato amarenata. Doch irgendwie hat es sich schneller als geplant wieder bemerkbar gemacht und mich, von der ersten Zeile an, nicht mehr losgelassen. Mea culpa, ich hatte es unterschätzt. Ja, es ist ein Lesevergnügen, so angenehm, so brillant, so überzeugend, dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Dabei ist es so provokativ und politically incorrect, dass es nicht nur relevant, sondern ein "Muß" ist für jeden, der die Stereotypen der "schwarzen Legende", die Meinungsmache des athetistischen mainstreams, satt hat. Mehr als einmal bin ich mitten in der Lektüre aufgesprungen und habe dem Großinquisitor, der im Buch zu mir spricht, spontan applaudiert. Danke, Hans Conrad Zander, für den Mut, diese "Rede" aufgezeichnet zu haben, die so viele Mythen, Lügen und Legenden zurechtrückt. Als Historiker kann ich dem Autor nur von ganzem Herzen beipflichten: Er hat exzellent recherchiert, um uns einen unbequemen Genuß zu bereiten. Das Gute: Nach der Lektüre läßt sich nach Herzenslust kontrovers diskutieren. Gewarnt sei nur davor, als Ort dafür ein römisches Restaurant zu wählen. Nur für den Fall, dass jemand mithört ... und damit meine ich nicht die Heilige Inquisition!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Mitreißend!
Ein im wahrsten Sinn des Wortes fesselndes kleines Büchlein, nicht nur über die Geschichte der Heiligen Inquisition, sondern über wesentliche Eckpfeiler der... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Patrick Zäuner veröffentlicht
geistreich, apologetisch
Angenehme Überraschung, es fehlen nur die Quellenangaben, die aber der Author offensichtlich besitzt. Sollten nachgeschoben werden!!
Frage: Zander WAR Dominikaner. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Rezsoe Kende veröffentlicht
Amüsant und lehrreich
Eine wundervolle Verteidigung der heiligen Inquisition! Witzig, spritzig, intelligent! Ich liebe die Bücher von Hans Conrad Zander, weil sie amüsant sind und nicht alles... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Nemo veröffentlicht
Tun Sie sich einen Gefallen!
Und kaufen Sie sich dieses Buch. So schnell wie möglich! Im Idealfall, wenn Sie dann noch ein bißchen Zeit haben, es in einem Zug zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2010 von G. Lamers
In veritate
Dieses Buch war mein bestes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr! Herrlich amüsant, skurril, witzig, rückt dieses Büchlein unser vemeintliches Wissen ins rechte Licht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2009 von Heather Hill
Keine Quellenangaben und ein Werk
pro-kirchlicher Propaganda. Hätte sich Hr. Zander die Mühe gemacht, genauer zu recherchieren, dann würde er wissen, das die Inquisition prinzipiell ein Werkzeug der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2008 von Bernhard Frois
Crux quaerit spiritum..
Wo aber steht Zander? Das Buch ist ein willkommener Entlastungsangriff gegen allzu stereotype Wahrnehmungen wider die Modernität der Inquisition. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2007 von Cittadino
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