Der alte Anwalt Treves hat in seinem langen Berufsleben schon einige Erfahrungen gemacht und kennt die meisten berühmten Fälle auswendig. Und bei einem Gespräch mit Kollegen erzählt er, dass die meisten Kriminalromane viel zu spät, nämlich mit dem Mord anfangen - allerdings würden die Entwicklungen bis dahin ja den eigentlichen Fall bilden. Und so beginnt Agatha Christie hier ebenfalls weit vor dem ersten Toten, lässt Inspektor Battle (schon aus zahlreichen Poirot-Krimis bekannt), das Ehepaar Strange und dessen Freunde, den gescheiterten Selbstmörder Angus MacWhirter und den alten Treves handeln, bis es zu einem tödlichen Zusammentreffen kommt...
Ein neuer Ansatz, unerwartete Entwicklungen und wunderbar ausgefeilte Charaktere bieten hier gute Unterhaltung. Allerdings war ich mal wieder über recht unsinnige Schlussfolgerungen am Ende erstaunt, es wirkte auf mich ein bisschen spontan zusammen geschustert. Ganz netter Krimi, aber Christie kann es eigentlich besser, was zahlreiche Romane von ihr bisher bewiesen haben.