Senta erfährt dass sie einen hundertjährigen Urgroßvater hat. Sie will ihn auf einem Schulausflug besuchen. Da ihr Großvater nicht mehr mit ihm redet, weiß sie gar nichts von ihm.Er wohnt in einem kleinen verschlafenen Dorf im letzten Haus. Er hält Senta für seine Frau, die vor Jahrzehnten gestorben ist.
Eine wunderbar erzählte Geschichte über die gar nicht so großen Generationsunterschiede, das Erwachsen werden und den Tod.
Als ich das Buch gelesen habe, wurde ich ständig an mein eigenes Verhalten und meine Gefühle mit 15 erinnert. Irma Krauß beschreibt sehr gut welche Bürden sich Senta auflastet und wie sie mit ihnen umgeht. Das Gefühlschaos zwischen Teenager sein und den Großvater pflegen wird für jeden spürbar.
Hat man das Buch einmal angefangen lässt es einen nicht mehr los.