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Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Äußerst angeregt berichtet Uwe Walter über diese Darstellung von Sex, Ess- und Trinklust im klassischen Athen, schon weil Davidson ganz nebenbei mit der Phallozentrik Michel Foucaults aufräume: in dessen Studien zur Antike sei das Geschlechtsleben auf den bloßen Macht-Gegensatz von Penetrierenden und Penetrierten reduziert worden. Bei Davidson scheint es bunter zuzugehen. Da sei etwa von "Opsophagen" die Rede, die sich durch "rasches Verschlingen von Fisch" auszeichnen. Auch mit dem Mythos einer weitgehend homosexuellen Ausrichtung der Athener Gesellschaft breche Davidson, schreibt Walter und erläutert Davidsons Theorie vom Unterschied zwischen Hetären und Prostituierten. Walter hofft, dass dieses "vorzüglich übersetzte Buch" und "subtile Meisterwerk" für Diskussionen sorgt.
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Pressestimmen
" 'Kurtisanen und Meeresfrüchte' ist brillant und originell."
(Richard Jenkyns, The New York Times Book Review)
"Davidson zeichnet ein lebensvolles, differenziertes Bild der Antike." (Die Zeit)