Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungene Comedy mit "Berliner Schnauze", 2. Dezember 2006
Da ist es nun, daß erste Liveprogramm von
Kurt Krömer auf DVD, es lohnt sich!
Nah ander Grenze zum Frechsein findet er
immer wieder gekonnt zurück, seine Berliner
Schnauze macht hier den Unterschied, auch
wenn er inhaltlich nicht immer auf hohem
Niveau liegt, stört das nicht weiter und
bietet mal etwas anderes als den täglichen
Einheitsbrei. Die tolle Atmosphäre des
Kabarett-Theaters der Wühlmäuse in Berlin
trägt zum gelungenen Abend bei.
Immer wieder schön wie er von der Bühne geht
und das Publikum (selbst die in der letzten
Reihe!) mit einbindet.
Aus technischer Sicht ist die Scheibe auch zu
empfehlen, Bild und Ton fangen die Atmosphäre
gut ein. (Ps: gutgemachte Extras finden sich
natürlich auch noch auf der DVD.)
(DVD)
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Amüsant wie immer., 20. Januar 2007
Kurt Krömer ist und bleibt klasse.
Schade ist jedoch, dass die DVD ihren Reiz verliert, wenn man die CD dazu vorher schon kannte. Die Texte sind wortwörtlich übernommen, was vermuten lassen könnte, dass dem werten Kurt Krömer die nötige Improvisation fehlt - stimmt nicht ganz, denn diese ist natürlich zu finden.
Das Publikum wird einbezogen, die Berliner Schnauze passt wie immer und Kurt Krömer reiht eine Wahrheit an die andere.
Insofern 4 Sterne, da es alles in allem ein lohnenswerter Kauf ist.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der sympathischste, schlagfertigste und lustigste Entertainer Berlin-Neuköllns - und hoffentlich bald vom Rest der Republik, 29. Oktober 2007
Angesichts der Vielzahl von Möchtegern Standup-Comedians, die die hiesige Fernsehlandschaft und so manche Bühne heimsuchen, ist absolut rätselhaft, weshalb ein derart grandioses Talent wie Kurt Krömer auf den regionalen Bekanntheitsgrad um die Bundeshauptstadt herum beschränkt bleibt und nach Mitternacht im Ersten versendet wird. Fairerweise muss der Rezensent zugeben, dass er ein gewisses Faible für die schnoddrige Berliner Schnauze pflegt (und deswegen auch von Mario Barth zu Heiterkeitsausbrüchen genötigt wird). Doch diese Voraussetzung ist gar nicht erforderlich, um den Mann mit dem Schildkrötenlächeln und der Optik eines Bilanzbuchhalters gut zu finden. Vielmehr ist es die schon an Genialität grenzende Absurdität seiner Prominentengespräche, vor dem ARD-Engagement erfolgreich im RBB präsentiert. Während in vielen gleichartigen Formaten, nach dem immer gleichen Schema, den mal mehr, mal weniger berühmten Künstlern meist die Plattform für routiniertes und eintöniges Rühren der Werbetrommel (CD, DVD, Buch, Tournee) bereitet wird, gleiten die Krömerschen Talkrunden je nach Tagesform des Interviewpartners stets in gekonnte und zwerchfellerschütternde Albernheiten ab. Anstelle die üblichen, bereits unzählige Male verbreiteten Nichtigkeiten aus öffentlichem und Privatleben zu erfahren, lernt der Zuschauer eine gänzlich andere Seite des jeweiligen Stars oder Sternchens kennen. Bis an die Schmerzgrenze testet Krömer dabei die Schlagfertigkeit und Fähigkeit des anderen zur Selbstironie, allerdings - im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen - ohne plumpen Witz und ohne Lacher ausschließlich auf Kosten des Gegenübers erzielend.
Krömers Humor ist schwer zu definieren und genauso unmöglich zu kopieren, denn das verblüffend präzise Timing, mit dem die Pointen gesetzt werden, und die brillant-verquere Gedankenwelt entstammen entweder mühevollem Training oder angeborener Begabung. Dabei scheut er obendrein nie davor zurück, sich selbst der Lächerlichkeit preiszugeben. All das geschieht jedoch mit unwiderstehlichem, augenzwinkerndem Charme, gepaart mit gesunder Respektlosigkeit vor oftmals mit zuviel Ehrfurcht begegneten Pseudo-Idolen. So entstanden in der Reihe DIE KURT KRÖMER SHOW (später KRÖMER - DIE INTERNATIONALE SHOW) Sternstunden deutschen TVs, bedauerlicherweise nur von einer Minderheit wahrgenommen. Auszugsweise seien die denkwürdigsten Talkgäste genannt: Hellmuth Karasek, Klaus Wowereit, Hademar Bankhofer, Walter Momper.
Auch als Solist kann KK durchaus überzeugen. NA, DU ALTE KACKBRATZE klingt auf den ersten Blick erst einmal rüde und abschreckend. Und mehr als in seinen Zwiegesprächen finden sich hier ab und zu entbehrliche Entgleisungen unter die Gürtellinie, die eher dem mittlerweile auf derartige billige Höhepunkte konditionierten Massengeschmack geschuldet sein dürften. Denn die unsinnigen Geschichten, die Krömer ohne sichtbaren Zusammenhang und unter meistens groteskem, vollen Körpereinsatz vorträgt, bergen genug feinsinnige bis grenzdebile Komik. Im Bonusmaterial der DVD finden sich mit Outtakes und hinreißenden Improvisationen weitere Beweise für die unzweifelhafte Fähigkeit des schnell transpirierenden, konstant geschmacklos gekleideten Alleinunterhalters, auf angenehm rotzige und abwechslungsreiche Weise die unterschiedlichsten Persönlichkeiten und Intellekte für sich einzunehmen und mitzureißen. Man kann ihn lieben oder hassen - aber ignorieren sollte in absehbarer Zeit unmöglich werden. Und det is keene Witznummer!
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