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Kurbads
 
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Kurbads

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5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,89
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  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 11. Mai 2010
  • Format - Musik: MP3
  • Kompatibel mit allen MP3-Playern (inklusive iPod®), iTunes und Windows Media Player
  • Auch als CD verfügbar
 
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Wiedergabe   1. Curse Of The Witch 5:04 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   2. Son Of The Mare 5:26 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   3. The Nine-Headed 3:56 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   4. Bewitched Forest 5:14 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   5. In The Yard Of The Father's Son 0:39 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   6. The Devil Slayer 5:05 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   7. The Stone Sentinel 4:55 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   8. In The Underworld 4:12 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   9. Black Rider 4:15 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 10. The Last Battle 5:38 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 11. Kurbads (Bonus Track) 5:11 EUR 0,99  Kaufen 
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5.0 von 5 Sternen Einer der Höhepunkte des Jahres 30. April 2011
Von Irimias86
Format:Audio CD
Sind Skyforger bereits seit langem als Geheimtipp in der Pagan Metal-Szene gehandelt worden, so liefern die Letten mit Kurbads meiner Meinung nach ihr bisher bestes Album ab.
Waren die Vorgängeralben entweder etwas Black Metal-lastiger und nur sehr sparsam von traditionellen Instrumenten und Folkelementen durchsetzt oder aber rein folkig angelegt, wie etwa das Album Zobena Dziesma, auf dem man ausschließlich lettische Volkslieder und einheimisches Sagengut verarbeitete, so scheinen beide Musikstile auf Kurbads mehr denn je eine Symbiose einzugehen und sich zu einer organischen, perfekt funktionierenden Einheit zu verweben. Vertont haben Skyforger diesmal Geschichten, die sich um den lettischen Helden Kurbads ranken, der von einer weißen Stute geboren wird und sich fortan mit Hexen, neunköpfigen Monstern, Drachen und riesigen Steinen, kurz: dem Standardinventar eines waschechten indogermanischen Helden, herumärgern muss.
Bereits der Einstieg ist sehr stark: langsam lauter werdendes, von Wolfsgeheul begleitetes Schlagzeug; sich im Rhythmus der Drums mitbewegend, setzen die Stromgitarren ein, und plötzlich dröhnt es aus allen Boxen: nach vorne treibend, aggressiv, rabiat, brachial, dunkel und schmutzig, doch nicht zu schnell (fast glaubt man, in einem Satyricon-Album gelandet zu sein), und setzt erst Peters knurrig-erdiger, bitterböser Gesang ein, so ist klar: wir haben den Eingang zur Welt von Skyforger gefunden. Der erste Song ist bereits ein Highlight des Albums, hat mich nach dem ersten Mal Hören vollkommen von den Socken gehauen und ist live ebenfalls ein absoluter Kracher. Danach geht es etwas gemäßigter, aber nicht weniger überzeugend weiter mit dem folkig-träumerischen Son of the Mare, das sich später zu einer rasend schnellen Dudelsackmelodie steigert, die als Hit auf jedem Mittelalterfestival funktionieren würde. Etwas ähnlich verhält es sich mit The Nine-Headed, an das sich das groovig-doomig beginnende Bewitched Forest anschließt, das nach anderthalb Minuten mit einem hymnisch-grölenden, sofort ins Ohr gehenden Refrain aufwartet. The Devil Slayer startet wieder im Nackenbrechertempo mit Up-Tempo-Gitarren und Dudelsack durch, die nach anderthalb Minuten in einen melodischen, von Männergesang getragenen Refrain münden. Das absolute Highlight des Albums bildet meines Erachtens aber The Stone Sentinel, das langsam und schleppend beginnt, sich dann in allmählichem Black-Metal-Tempo steigert und zwischendurch mit einem zwischen folkiger Ausgelassenheit und wehmütiger Elegie hin- und herschwankenden Flötenmotiv aufwartet, das eines der Höhepunkte des Albums darstellt. Den vorläufigen Schlusspunkt bildet The Last Battle, das langsam durch Gitarren und Flötenmotiv eingeleitet wird und durch die stimmliche Vielfalt des Sängers, zahlreiche Tempowechsel sowie variantenreiche Gesangsmelodien und ohrwurmige Gitarrenriffs brilliert. Dank des Titeltracks, der zwar als Bonussong angegeben ist, sich aber fließend an die anderen Lieder anreiht und, von einer schnellen, rhythmischen Dudelsackmelodie getragen, das Album musikalisch und dramaturgisch perfekt abrundet, kommt das Werk schließlich auf eine zufriedenstellende Spielzeit von 50 Minuten.
Fazit: Insgesamt weist Kurbads keinen einzigen Schwachpunkt auf, strotzt nur so vor guten Ideen und Abwechslungsreichtum und langweilt keine Sekunde, vor allem deshalb, weil sich mit jedem Durchgang neue Details offenbaren und viele Lieder auch einzeln, aus dem Gesamtkonzept losgelöst, funktionieren. Besonders hervorzuheben ist auch, dass Musik und Geschichte (narrative Elemente) nicht willkürlich nebeneinander stehen, sondern sich nahtlos ineinander fügen, sodass das Werk auch in seiner Makrostruktur einen interessanten Spannungsbogen aufweist und die Story nicht zur bloßen Randexistenz verdammt wird, sondern in perfekter Symbiose von der Musik umgesetzt wird und diese ergänzt. Ins Auge sticht auch nicht zuletzt das Artwork, das keine Hochglanzfotografien oder am Computer generierte Graphiken enthält, sondern sehr farbenreich und in Gestalt von wunderschönen Gemälden, die den mythisch-märchenhaften Charakter der Kurbads-Geschichte illustrieren, daherkommt. Ich hatte das Vergnügen, die Band dieses Jahr live auf dem Black Trolls over Europe-Festival in Jena zu erleben und kann jedem ans Herz legen, sich selbst von den Live-Qualitäten Skyforgers zu überzuegen. Fest steht, dass die Band nach Kurbads und der Live Performance in meiner Achtung noch viel mehr gestiegen ist. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was von dieser intelligenten, talentierten, sympathischen und vielseitigen Metalcombo noch kommen wird, auch wenn die Messlatte mit Kurbads sehr hoch gelegt worden ist und es wohl sehr schwer sein wird, diese Platte zu toppen. Hut ab vor den Letten!

Anspieltipps: Curse of the Witch, Son of the Mare, Bewitched Forest, The Stone Sentinel, The Last Battle
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skyforger 6. April 2013
Von rodegast
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
> > > > > geile Mucke wenn man auf diese Art Musik steht, würde ich mir wieder kaufen <<<<
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