Das war mein erster Roman von SB und beinahe mein letzter (wenn ich nicht auf den Rat gehört hätte, Ihr noch eine Chance zu geben). So einen miserablen (weil unglaubwürdig, aufgesetzt und von dummen Dialogen nur so wimmelnd) Roman gibt es selten. Die Handlung selbst wäre durchaus nachvollziehbar: Leihmutter sucht nach dem Tod ihres ersten Kindes und gescheiterter Ehe ihr zweites, gleich nach der Geburt verkauftes Kind und trifft auf den mittlerweile auch verwitweten (welch glücklicher Zufall) Samensspender und Vater, einen attraktiven Tennisspieler.
Was dann nicht mehr verständlich und deshalb entsetzlich langatmig und nervtötend ist, ist die Feigheit von Angela, die es auch unter den besten Voraussetzungen nicht fertig bringt, ihm reinen Wein einzuschenken. Weder beim ersten Kennenlernen, noch nach der ersten Liebesnacht, dem Heiratsantrag oder auch im weiteren Eheverlauf. Leider ist dieser "Konflikt" weder spannend noch charakterlich gut beschrieben, sondern nur an den Haaren herbeigezogen. Hilfe!