Frau Goldgruber auf S. 11. Mahler zeichnet hier über sein Leben als Comiczeichner. Die minmalistischen Zeichnungen sind unglaublich treffend und echt. In verschiedenen Episoden sieht man den Künstler wie er es anstellt, steuerrechtlich anerkannt zu werden, wir lernen wo der Unterschied zwischen Comic"freaks", Puppenbühnenbesuchern und Videotheksbesuchern liegt, dass Beten manchmal tatsächlich hilft und wie man an Fördergelder rankommt. Mir haben neben dem ganzen Band in seiner Gesamtheit, am besten die Abenteuer Mahlers als Kind gefallen, wo er in eine Nachmittagsvorstellung der Sängerknaben geschleppt wird und deshalb Fantomas (!) im Fernsehen verpasst, oder der Ärger nach dem Tenniskurs mit dem Autogramm von Peter Feigl... Au mann, das ist alles dermaßen witzig beschrieben, mit Worten gar nicht zu beziffern (haha) - Also, da braucht man schon Zeichnungen und die findet man in diesem Buch!