Kurzbeschreibung
Im Streben nach Innovation knüpften die Bildenden Künste im 19. Jahrhundert zunehmend an die Wissenschaften an. Transfergeschäfte aller Art wurden getätigt. Gleichgültig, ob man den Akademismus, den Impressionismus oder, etwas später, den Futurismus betrachtet: Die Wissenschaften, insbesondere die Physiologie und ihre Maschinen, schufen neue Spielräume des Sehens, denen sich überraschende Hervorbringungen verdanken.
Über den Autor
Andreas Mayer studierte Soziologie, Musikwissenschaft und Wissenschaftsgeschichte in Wien, Paris, Cambridge und Bielefeld. Gegenwärtig arbeitet er am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin an einem Projekt über die Poetik und Mechanik des Gehens im 19. Jahrhundert.