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Kunstfälschers Handbuch
 
 
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Kunstfälschers Handbuch [Gebundene Ausgabe]

Eric Hebborn
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 2 (1. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832172955
  • ISBN-13: 978-3832172954
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 16,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 191.669 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Eric Hebborn
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Die Fälschung unterscheidet sich vom Original dadurch, dass sie echter aussieht.« (Ernst Bloch)»Unterricht« bei einem Meister seines Fachs: Der Brite Eric Hebborn gilt als der genialste Kunstfälscher des 20. Jahrhunderts. Mehr als zwanzig Jahre lang führte er die Expertenwelt hinters Licht. Renommierte Auktionshäuser und große Museen in aller Welt haben »alte Meister« aus Hebborns Werkstatt erworben, und noch heute, Jahre nach seiner Entlarvung, herrscht Unklarheit über die Echtheit so mancher Arbeit.In diesem Band enthüllt der Meisterfälscher die Geheimnisse seines Erfolges: einerseits ein immenses Wissen im handwerklich-technischen Bereich, das er hier freigebig mitteilt – Informationen zu Bildgründen und Bindemitteln, Pigmenten und Tuschen, Federn und Signaturen – andererseits die profunde Kenntnis der großen Maler und Zeichner der Vergangenheit. Daneben bietet Hebborn schlitzohrige Überlegungen zum Wesen der Kunst und des Kunstmarkts, zu Wahrheit und Werten, Experten und Expertisen, Händlern und Sammlern.Aufgrund der starken Resonanz in der Presse und des großen Erfolgs dieser Publikation in Deutschland erscheint jetzt eine Neuauflage zum günstigen Preis.Eric Hebborn,geboren 1928, verlegte sich nach einem Studium an der Royal Academy mit großem Erfolg auf das Fälschen von Zeichnungen Alter Meister. Kurz nach Erscheinen der italienischen Ausgabe des Buches kam Hebborn 1996 unter ungeklärten Umständen in Rom ums Leben.

Über den Autor

Eric Hebborn, geb. 1934, studierte nach einem angemessen unmöglichen Start - mit acht Jahren setzte er seine Schule in Brand und wanderte in die Besserungsanstalt - an der Royal Academy. 1959 wurde er Stipendiat in Rom und kam während seiner Zeit an der British School mit der internationalen Kunstwelt in Kontakt. Da Hebborns Zeichentalent und sein figurativer Stil bei den Kunstkritikern keine Resonanz fanden, verlegte er sich auf das Fälschen von Zeichnungen alter Meister - mit bestem Erfolg: Zwanzig Jahre lang führte er Experten hinters Licht, Hebborns zierten bedeutende Sammlungen, und noch heute, Jahre nach seiner Entlarvung, herrscht Unklarheit über die Echtheit mancher Arbeit. Kurz nachdem die italienische Ausgabe des 'Kunstfälschers' erschienen war, kam Hebborn im Jahr 1996 unter mysteriösen Umständen in Rom zu Tode.

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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Brite Eric Hebborn (1934-1996) besaß großes künstlerisches Talent, er studierte Kunst und erhielt diverse Auszeichnungen. Zunächst arbeitete er als Restaurator, dann zog er nach Rom und spezialisierte sich auf das Fälschen von Zeichnungen und Gemälden alter Meister. Er soll über 500 Kunstwerke gefälscht haben. Kurz vor seinem Tod - er wurde in Rom von Unbekannten derartig zusammengeschlagen, dass er den Verletzungen erlag - hat er sein Wissen in dem Buch "Kunstfälschers Handbuch" zusammengetragen. Der Anlass für dieses Kunstbuch liegt nach eigenen Angaben in den vielen Anfragen an Eric Hebborn, wie ein Fälscher arbeitet und wie man ein Gemälde oder eine Zeichnung fälscht. Dem Meisterfälscher wird es sicherlich auch um die Anerkennung seiner Arbeit, die ansonsten ja immer im Verborgenen bleiben muss, gegangen sein.

Eric Hebborn hat "Kunstfälschers Handbuch" in drei Teile geteilt: Zunächst erläutert er das Fälschen von Zeichnungen. Der Leser erfährt sehr viele Details über verschiedene Papiersorten und über die Vorbereitungen, die zum Zeichnen nötig sind. Eric Hebborn stellt unter anderem verschiedene Tinten, Kohle und Pastellkreiden vor. Dabei verrät er allerhand Tricks und Tipps zur Erstellung einer alten Meisterzeichnung. Im zweiten Teil beschäftigt sich der Fälscher mit Gemälden. Er lässt sich kenntnisreich über Leinwände, deren Grundierungen und das weite Feld der Farben aus. Eric Hebborns Beschreibungen sind detailreich und spiegeln seine langjährige Praxis wider.

Das Sachbuch "Kunstfälschers Handbuch" ist jedoch nicht nur für "potentielle Kunstfälscher" nützlich, interessant ist es auch für alle, die sich für Kunstgeschichte interessieren. Der Leser erfährt viele interessante Details aus der Geschichte der Malerei, über die Entwicklung der Maltechniken und den Einfluss von technischem Fortschritt. Der Autor schult das Auge des Betrachters und zeigt ihm, auf welche Kleinigkeiten er bei der Beurteilung eines Kunstwerkes achten muss. Auch gibt er Tipps zur weiterführenden Lektüre. Eric Hebborn gelingt es dabei, nicht nur viele Informationen zu vermitteln, sein Buch ist auch ausgesprochen unterhaltsam. Für den Autor muss ein guter Fälscher auch immer ein Künstler sein, und so sieht er sich in einer alten Tradition mit Michelangelo, Andrea del Sarto, Rembrandt, Rubens, Goya, Turner, Delacroix und Degas, die alle nachweislich Arbeiten ihrer Kollegen gefälscht haben.

Im dritten Teil von "Kunstfälschers Handbuch" gibt Eric Hebborn seine Einschätzung des Kunstmarktes wieder. Er schreibt über Kunstexperten und betreibt die Fälscherei nach dem Motto: "Mal sehen, ob ich den Experten reinlegen kann oder ob er so gut ist und den Schwindel bemerkt". Es bereitet ihm eine diebische Freude, wenn er einen arroganten Kunstexperten auf Kreuz legen kann. Ein ausgeprägtes Unrechtsbewusstsein kann man Eric Hebborn nicht vorwerfen. Wobei er im "Kunstfälschers Handbuch" zwischen Fälschungen, mit denen er die Fachwelt reinlegen will, und dekorativen Fälschungen (die keine wissenschaftliche Prüfung überstehen), die er Antiquitätenhändlern anbietet, unterschiedet. Überraschend ist sein Appell, dass es unanständig sei, einem Privatsammler eine Fälschung anzudrehen, da man die Unwissenheit eines anderen nicht zum eigenen Vorteil ausnutzen soll.

"Kunstfälschers Handbuch" ("The Art Forger's Handbook") wurde von Dieter Kuhaupt aus dem Englischen übersetzt, wobei die Übersetzung an manchen Stellen recht holperig und wortwörtlich ist. Da wäre dem Buch doch sehr gedient, wenn der Lektor noch einmal rüberschaut.

Eric Hebborns "Kunstfälschers Handbuch" ist eine interessante Lektüre für alle Kunstfreunde, die gerne mal in die Malerwerkstatt schauen und die Spaß an der Häme haben, mit der der Meisterfälscher den Kunstmarkt und seine Experten überschüttet. Der Verlag weist übrigens am Anfang des Buches daraufhin, dass das Fälschen von Kunstwerken als Straftat geahndet wird - es kann also keiner sagen, er hätte das nicht gewusst.

"Kunstfälschers Handbuch" zeigt: Kunstgeschichte kann sehr amüsant sein!

(c) Maren Gierth von Literaturtipp.com
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich wäre persönlich mit dem Orginal zufriedener gewesen, die Übersetzung wirkt etwas schwerfällig und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier und da Information verloren gegangen ist.

Zum Inhalt: Dies ist nicht als Anleitung geschrieben sondern mehr als Biographie, das Buch ist extrem textlastig mir einigen weniger überzeugenden Illustrationen. Insgesamt für den spezifisch an diesem Thema/ der Person des Autors interessierten Leser uneingeschränkt empfehlenswert, für den neugierigen Leser ohne Kenntnis der Materie nur dann, wenn dieser sehr viel Ausdauer mitbringt oder ein aussergewöhnliches Lesetalent besitzt.
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15 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von petbo
Format:Gebundene Ausgabe
Um es kurz zu machen - mit diesem Buch wird man nicht zum perfekten Fälscher. Man kann das Buch auch mehrmals lesen und wenn jemand glaubt, es würde reichen die Anleitungen genau zu befolgen, der irrt. Obwohl mehrfach betont, daß zum Fälschen kein Talent notwendig ist, verkennt, daß nur wenige (und die haben Talent) als Kunstfälscher anerkannt sind. Hierzu gehörte auch Herborn. Aus seiner geschriebenen Sichtweise will er jedenfalls sich selber ein Denkmal als perfekter Kunstfälscher setzen. Auch wenn man ihm nicht folgen will, hat dieses Buch für den Leser ein nachhaltiges Wissen zurückgelassen. In jeder Ausstellung betrachtet man nun die Bilder ganz anders und zweifelt deren Echtheit an und denkt, sowas kann ich auch!
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