Das Konzept hört sich gut an, doch die "kleinen amüsanten Verfremdungen" wirken eher wie gewollt und nicht gekonnt. Das Augenzwinkern entsteht nicht durch irgendwelche künstlerisch-intellektuellen Spielereien, sondern durch Unzulänglichkeiten bei den Models (Tattoo, viel zu jung, null Ausstrahlung, schlechte Maske). Bleibt zu hoffen, dass Kunst im universitären Rahmen nicht immer so misshandelt bzw. der Kunstbegriff als solcher missbraucht wird.
Auch sollte erwähnt werden, dass in diesem "Buch" (vom Umfang eher ein kleines Heftchen) grade mal rund 20 "Werke" vertreten sind ...