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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gute Grundlagen für Künstler und Kunstbetrachter, 21. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Kunst-Ratgeber. Kompositionslehre Formen (Taschenbuch)
Die Bilder und komprimierten Texte im Buch zeigen mir sehr gut die Zusammenhänge und Wirkungen der Kompositionsformen im Bild. Sie helfen beim Einstieg in einen persönlichen Bildaufbau. Zum Beispiel können die eigenen Handbewegungen oder der Rhythmus durch einen hilfreichen Motoriktest im Buch gefunden werden. Die lockeren Illustrationen der Autorin nehmen dem Buch die Strenge einer formelhaften Aufgabe und lassen die Angst vor eigenen Experimenten schwinden. Das Prinzip des Goldenen Schnittes ist exakt erläutert (textlich hervorgehoben) und seine Konstruktion sogar graphisch nachvollziehbar dargestellt. Für die praktische Ausführung im Bild sind die Zirka - Angaben zur Teilung des Bildes in zwei Fünftel und drei Fünftel überaus hilfreich. Gerade die Freiheit, die immer wieder von der Autorin angesprochen wird, selbst aus den dargestellten Formenkreisen zu wählen, reizt mich zu vielerlei interessanten Bildexperimenten. Die Zuordnung der richtigen Texte in einer einzigen Abbildung über die verschiedenen Perspektiven kann bei manchen vielleicht irreführend wirken. Getrennte Abbildungen wären eventuell anschaulicher. Das Buch gibt viele gute Erkenntnisse für den praktischen Bildaufbau und vermittelt theoretische Hintergründe!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Für die Praxis nicht zu brauchen, 8. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Kunst-Ratgeber. Kompositionslehre Formen (Taschenbuch)
Das Buch enthält sehr wenig Text und viele große Abbildungen: Pro Seite ist etwa eine halbe Spalte (von dreien) mit Text gefüllt. Entsprechend ärmlich ist die Informationsfülle, der textuelle Inhalt des ganzen Buches läßt sich auf etwa drei Seiten zusammenfassen. Ich für mein Teil störe mich auch sehr an den in solchen Büchern immer wiederkehrenden Phrasen wie "Sie müssen Ihren eigenen Rhythmus finden", die für mich keinerlei Hilfe darstellen und null Information dazu! Kompositionslehre hat doch nichts mit Selbstverwirklichung zu tun, das gehört einfach woanders hin. Interessant sind die Abbildungen und die dazu erstellten Diagramme mit Kompositionslinien. Schade, daß die Autorin über ihren eigenen Tellerrand nicht hinausschaut und ausschließlich Bilder aus ihrem eigenen Schaffen zeigt und diese erläutert. (Dieses Phänomen zeigen aber alle Bände aus dieser Reihe, die ich bis jetzt gesehen habe.) Der Grund für die miserable Benotung durch mich ist, daß ich als praktischer Künstler nichts, aber auch gar nichts, aus dem Buch für meine Bilder verwerten kann; ich kann allenfalls hinterher einige kluge Bemerkungen über Bilder anderer Künstler machen. Ferner gibt es einige Schwachpunkte, bei denen ich das Gefühl bekommen habe, die Autorin wäre selbst nicht ganz sattelfest. So verwechselt sie konsequent in der Abbildung Frosch- und Vogelperspektive (im Text steht's andererseits richtig), und behauptet, daß der Goldene Schnitt annähernd 2/5 zu 3/5 ist, was zeigt, daß sie nicht rechnen kann, denn dies Verhältnis ist genau 2 zu 3. Der wichtigste Punkt (den sie völlig übersieht) ist meines Erachtens, daß der Goldene Schnitt etwas *kleiner* ist als 2 zu 3. Auf mich wirken auch einige der Illustrationen, die den Text erläutern, ziemlich dilettantisch. Und schließlich ist der Titel des Buchs irreführend: Mit Formen beschäftigt sich die Autorin kaum, allenfalls mit Linien, die die Beziehung zwischen Formen festlegen.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
***** Fantastisch! *****, 8. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Kunst-Ratgeber. Kompositionslehre Formen (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch verschlungen, mir gleich Pinsel und Papier gekauft, mich fuer einen Malkurs angemeldet, diverse Ausstellungen besucht und alle weiteren Buecher von Gerlinde Gschwendtner gekauft. Die praktischen Beispiele wie im Buch angegeben, koennen frei nachempfunden werden. Der Text ist wunderbar einheitlich mit den Bildbeispielen verbunden. Dadurch kann ich endlich die Sprache der Bilder auch in anderen Bildern der Kunstgeschichte - in Museen, Ausstellungen, etc..- erkennen und verstehen. Aber nicht nur mein Verstaendnis fuer den Bildaufbau ist gehoben, auch wird man sehr motiviert, selbst praktische Bildkompositionen durchzufuehren. Dieses Buch ist auch wunderbar als Unterlage von Lehrern in Seminaren und Schulen zu empfehlen.
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