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Was ist Kunst? Positionen der Ästhetik von Platon bis Danto Taschenbuch – 10. Oktober 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 109 Seiten
  • Verlag: C.H. Beck (10. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406459994
  • ISBN-13: 978-3406459993
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 417.169 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Hauskeller, geboren 1964, studierte Philosophie in Dublin, Berkeley und Bonn und lehrt derzeit an der Universität Darmstadt. 1997 erhielt er den Schopenhauer-Preis. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Naturphilosophie, Ethik, Ästhetik und Geschichte der Philosophie - u. a.: 'Alfred North Whitehead zur Einführung', 'Was das Schöne sei', 'Atmosphäre erleben. Philosophische Untersuchungen zur Sinneswahrnehmung'. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 30. Januar 2008
Format: Broschiert
Dr. Michael Hauskeller befasst sich im vorliegenden Büchlein mit der Frage : " Was ist Kunst ?" und stellt 16 Positionen der Ästhetik vor. Zur Sprache kommen die Kunstbetrachtungen von Platon, Aristoteles, solche des Mittelalters, der Renaissance, von Kant, Schiller, Schopenhauer, Hegel, Rosenkranz, Croce, Heidegger, Adorno, Goodman, Lyotard und Danto.
Hinterfragt wird also was Kunst eigentlich ist und es wird verdeutlicht , dass es nach heutiger Sicht keinen allgemein gültigen Kunstbegriff gibt, der für alle Zeiten und Werke anwendbar ist.
Bei Platon und Aristoteles wurde die "Mimesis", die Nachahmung als Grundproblem der Kunst betrachtet, jedoch nicht als Nachahmung einer Naturerscheinung, sondern vielmehr als Abbildung der Ideen ( Platon) oder als Gestaltung in Richtung der Vollendung der Natur( Aristoteles), weil in der Kunst wie auch in der Natur die Form Prinzip des Werdens sei.
Im Mittelalter meinte man in der sichtbaren Schönheit die Schönheit Gottes erahnen zu können. Schön zu sein bedeutete etwas zu beleuchten oder deutlich zu machen , nämlich das ordnungsstiftende Wirken Gottes. Man begriff die Welt als ein einziges großes Licht, zusammengesetzt aus vielen Lampen, in deren Schein das Göttliche sich zeigte. Im gesamten Mittelalter galt die sichtbare Schönheit als ein Bild der unsichtbaren. Alles Helle , Bunte und Leuchtende, glänzende Materialien und strahlende Farben bringen den Lichtcharakter des göttlich Schönen zu Ausdruck.
In der Renaissance wurde einerseits die Natur Mutter der Kunst genannt, aber auch die Erfindung erhielt diesen Rang, wir der Autor verdeutlicht. Der Entwurf wurde als das ursprünglich Künstlerische betrachtet.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. E. Mathis am 11. August 2006
Format: Taschenbuch
"Was ist Kunst?" von Michael Haukeller ist eine Art Lese-Buch für an Kunst und / oder an Philosophie interessierte LeserInnen. Wissen wird nicht vorausgesetzt. Ihren ursprünglichen Platz im (gehobenen) Zeitungsfeuilleton sieht man den Texten an, was sie durchaus sympathisch macht.

In 5 bis 6 Seiten langen Kapiteln werden ästhetische Positionen inhaltlich absolut fundiert, systematisch und konzentriert vorgestellt. Je mehr wir uns der Gegenwart nähern, desto differenzierter wird die Darstellung. Für die griechische Philosophie (Platon und Aristoteles) genügt ein Kapitel, für die mittelalterliche und die der Renaissance ebenfalls.

Als Ausgangs- und Drehpunkt der modernen Ästhetik wird Kant mit seiner "transzendentalen Wendung" beschrieben (auch wenn ihm nicht mehr Raum gegeben wird als etwa Hegel, Schiller oder Schopenhauer): das ästhetische "Geschmacksurteil" unterschedet sich lt. Kant fundamental vom rational-empirischen Erkenntnisurteil und vom ethischen Werturteil. Mit seiner Verbindung von objektivistischen kontinentalen Ansätzen (Kunst ist im Kunstwerk) und den subjektivistischen angelsächsichen Ansätzen (Kunst ist, was jemand als Kunst empfindet, ist Kant Bezugspunkt für viele Positionen bis heute.

Die Hälfte der Kapitel insgesamt 16 Kapitel widmet sich modernen philosophischen Ansätzen zur Ästhetik (oder: philosophischen Ansätzen zu einer modernen Ästhetik), von Benedetto Croce oder Walter Benjamin bis zu Jean-Francois Lyotard und Arthur C. Danto.

Schade ist, dass Nietzsche, der für die Kunst des 20. Jahrhunderts doch so prägend gewesen ist, kein Kapitel gewidment wurde.

Schade ist ebenfalls, dass der meines Wissens von Lyotard geprägte Begriff der Post-Moderne und deren Verständnis der Kunst des 20. Jahrhunderts nicht vorkommen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von buechermaxe am 8. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
„Was ist Kunst?“ ist eine Frage, die so alt ist, wie die Philosophie selbst; und die immer wieder anders beantwortet wurde. Die Frage nach dem Wesen der Kunst war immer auch die Frage nach ihrem Sinn, weil sich daraus erklären ließe, was sie ist. Jede Zeit gab darauf eine andere, also ihre eigene Antwort. So schafft Michael Hauskeller in kurzen, skizzierenden Abhandlungen einen Überblick über Positionen der Ästhetik von Platon bis Danto. Seine Übersicht versammelt Ansichten zu dieser Frage von Platon, Aristoteles, aus Mittelalter und Renaissance, von Kant, Schiller, Schopenhauer, Hegel, Rosenkranz, Croce, Benjamin, Heidegger, Adorno, Goodmann, Lyotard und Danto, und schafft damit die Chance, sich selbst als Interessierten oder Kunstschaffenden besser zu positionieren. Sein Kaleidoskop aus Positionen zur Kunst richtet sich aber nicht nur an diese Zielgruppe, denn die hier versammelten, pointiert geschriebenen Texte können insgesamt sehr gut als Orientierung und Diskussionsgrundlage in dieser Frage dienen.
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