Kurzbeschreibung
Aufgrund neuer Archivzugänge und langfristiger systematischer (Quellen-)Forschung leistet das dreibändige Standardwerk umfassende Aufklärung über die bislang unaufgearbeitete Epoche der Kunst im Nationalsozialismus in Hamburg. Es ist wissenschaftliche Grundlagenforschung und längst überfällige Wiederentdeckung von heute weitgehend vergessenen Künstlern und ihren Werken.Wälzt man die in letzter Zeit zahlreich erschienenen Künstlerlexika, so stellt man fest, dass Hamburger darin kaum aufgeführt sind. Der Grund liegt darin, dass eine systematische Aufarbeitung der Hamburger Künstlerszene bisher nicht geleistet wurde. Für die Zeit des Nationalsozialismus schließt diese Lücke jetzt Maike Bruhns mit einer umfassenden Arbeit, wie sie bisher für keine andere Region Deutschlands erbracht wurde.
Das umfangreiche Lexikon (Band 2) mit über 200 sorgfältig erarbeiteten Monografien verfemter und verschollener Künstler, die aus rassistischen, politischen oder ästhetischen Gründen verfolgt wurden, ist die unerlässliche Grundlage für den reich bebilderten Band 1, der sich allgemein mit der Geschichte der Kunst in den 12 Jahren des Nationalsozialismus in Hamburg beschäftigt. Band 3 zeigt als vierfarbiger Bildband häufig erstmals publizierte Werke der Künstler und dokumentiert eindrucksvoll das vielfältige Schaffen der Verfemten. Werke der Hochkunst, politische Kunst, Kunst im Exil, im Krieg und im KZ sind gleichermaßen vertreten und erweisen mühelos ihren Rang. Ein unverzichtbares Standardwerk für jeden, der sich mit der Kunst und Geschichte des Nationalsozialismus beschäftigt.Maike Bruhns ist Kunsthistorikerin und lebt in Hamburg. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit zur Hamburger Kunst im Nationalsozialismus baute sie das "Archiv NS-Verfolgter Künstler in Hamburg" auf. Sie trat mit verschiedenen Publikationen zu Kunst und Künstlern in Hamburg im 20. Jahrhundert hervor.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Autorenporträt
Maike Bruhns ist Kunsthistorikerin und lebt in Hamburg. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit zur Hamburger Kunst im Nationalsozialismus baute sie das "Archiv NS-Verfolgter Künstler in Hamburg" auf. Sie trat mit verschiedenen Publikationen zu Kunst und Künstlern in Hamburg im 20. Jahrhundert hervor.