Genau darum geht es in -Kung Fu Panda 2-. Gleich vorweg: Der Film ist alles andere als eine nachgeschobene, um Kassenerfolg heischende, Fortsetzung von -Kung Fu Panda-. Mag sein, dass wir den Panda Po bei der x-ten Fortsetzung nicht mehr sehen können, bei Nr.2 besteht diese Gefahr jedoch nicht. Jennifer Yuh hat den Film perfekt in Szene gesetzt. Glenn Berger und Jonathan Aibel lieferten das passende Drehbuch und wenn als Produzent dann noch Guillermo del Toro auf dem Cover steht, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Die Animation der Figuren, die Mimik und die Gags, all diese Dinge machen aus -Kung Fu Panda 2- einen eigenständigen, sehr gut gelungenenen Animationsfilm. In der deutschen Synchronisation sind es unter anderem Hape Kerkeling, Cosma Shiva Hagen, Ralf Schmitz und Gottfried John, die den Figuren ihre Stimmen leihen.
Lord Shen, ein bitterböser Pfau, der seinerzeit vom Thron verdrängt wurde, will zurück an die Macht. Dazu will er ganz China einnehmen und das Kung Fu vernichten. Er erstürmt die Stadt Gongmen, indem er eine geheimnisvolle Waffe einsetzt, der auch die Kung Fu Krieger nicht standhalten können. Natürlich bekommt Meister Shifu davon Wind. Er schickt den Drachenkrieger Po und seine Mitstreiter Tigress, Crane, Viper Monkey und Mantis in die Schlacht. Normalerweise eine Aufgabe, die Po und Co. lösen könnten, aber da ist noch die Vergangenheit unseres Pandas. Urplötzlich wird er mit dem Rätsel um seine verschwundenen Eltern konfrontiert. Und Lord Shen hat Informtionen, die Po unbedingt besitzen will. Doch zwischen Shen und ihm steht die furchtbare Waffe...
Ja, das war wieder einmal schön. Panda Po auf der Suche nach dem inneren Frieden. Perfekt gefilmt, hervorragend synchronisiert und absolut kurzweilig auf die Filmrolle gebannt. Da verging die Zeit vom Start bis zum Ende des Films wie im Nu. Ganz sicher wird auch Kung Fu Panda 3 folgen. Wenn er das Niveau von Teil 1 und 2 halten kann, dann immer her damit.