Aus der Amazon.de-Redaktion
Ein filmischer Geniestreich. Kung Fu Hustle nimmt die wüsten Szenen von Actionfilmen aus Hongkong, den trockenen physischen Humor von Stummfilmkomödien und die schiere Elastizität von 'Wile E. Coyote'-Zeichentrickfilmen und vermischt das Ganze zu einem Spektakel, das einfaches Vergnügen in einer unglaublichen Ausführung bietet. In einem heruntergekommenen Viertel leben die Menschen zwar in Armut, aber auch in friedlichem Miteinander, bis eine Gruppe schwarz gekleideter Gangster, die sich die Axt-Gang nennt, auftaucht und Schwierigkeiten macht wobei die Gangster feststellen müssen, dass unter den bescheidenen Armen drei Kung-Fu-Meister leben, die das einfache Leben suchen. Aber nachdem die Kampfkunst-Spezialisten die Gang mit ihren fliegenden Fäusten und Füßen abgeweht haben, heuert der Anführer der Gang zwei Meuchelmörder an, deren Ankunft weitere Geheimnisse enthüllt, bis sowohl die Leinwand als auch die Zuschauer ganz wirr sind vor lauter überzogener Kampfartistik (choreografiert von Yuen Wo Ping, der auch Matrix choreografierte). Durch diese wilden Ausbrüche windet sich ein großmäuliger Verlierer (Autor/Regisseur/Darsteller Stephen Chow), der plötzlich zu seinem Wort stehen muss. >I>Kung Fu Hustle wird seinem Vorgänger Shaolin Soccer mehr als gerecht es handelt sich um einen Film, dessen Imagination von den Fesseln der Physik befreit ist. Höchst unterhaltsam. --Bret Fetzer
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Im Shanghai der vierziger Jahre hat die berüchtigte "Axe Gang" das Sagen. Und natürlich wünscht sich auch Kleingangster Sing nichts sehnlicher, als als Mitglied aufgenommen zu werden. Zwecks Aufnahmeprüfung soll er eine renitente Hausbesitzerin zur Schutzgeldzahlung bewegen. Die aber ist Martial-Arts-Meisterin und lässt den windigen Möchtegern-Gangster ganz schön alt aussehen. Also hetzt die "Axe Gang" immer neue Bösewichte auf die schlagkräftige Dame, und es entbrennt ein furioses Hauen und Stechen.
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Nach "Shaolin Kickers" zielt Hongkong-Superstar Stephen Chow mit dieser haarsträubenden Kung-Fu-Persiflage ein weiteres Mal auf den internationalen Markt. Als Hauptdarsteller, Produzent, Regisseur und Autor voll eingespannt, gelingt Chow einmal mehr seine ganz typische Mischung aus Kampfkunst-Hommage, Slapstickkomödie und Gangsterfilm. Dabei erweisen sich die von "Matrix"-Choreograf Yuen Wo Ping gestalteten Kampfszenen als wahre Augenweide. Genre-Fans dürfen zuschlagen.
Blickpunkt: Film
In Hongkong ist Stephen Chow ein Phänomen, außerhalb Asiens aber ist der auch hinter der Kamera aktive Komödiant eine immer noch unbekannte Größe. Nach 'Shaolin Kickers' unternimmt der 42-Jährige nun einen weiteren Angriff auf den Weltmarkt, verknüpft cartooneske Komik mit Martial-Arts-Akrobatik und Filmzitaten, bis nach 95 Minuten das Gute triumphiert und mancher Zuschauer so ausgelaugt ist wie die Mächte des Bösen. Auch wenn international die Epigonen Jackie Chans noch im Schatten des Meisters stehen, sollte diese Actionkomödie die kommerzielle Enttäuschung des 2004 gestarteten Vorgängers 'Shaolin Kickers' wettmachen.
In Zeiten, in denen das kalifornische Remakefieber für asiatische Filme ausgebrochen ist, besteht zwangsläufig auch größeres Interesse am Originalprodukt. Während Hollywood seine Fühler bereits auf Chows Komödie 'God of Cookery' ausgestreckt hat, für die Jim Carrey einmal im Gespräch war, ist eine US-Wiederauflage von 'Kung Fu Hustle' unwahrscheinlich. Zu ausgefallen ist der Mix von Kampfkunst und Slapstick, in dem es sogar Tote, aber auch Kung-Fu-Kriegerinnen gibt, die in Nachthemd und mit Lockenwicklern zum Kampf antreten. Im Mittelpunkt des reduzierten Plots steht Kleingauner Sing (Chow), der skrupellos genug ist, stumme Eisverkäuferinnen zu bestehlen und sich daher zu höheren Aufgaben berufen fühlt. Am liebsten wäre er Mitglied der 'Axe Gang', die das Shanghai der Vierzigerjahre tyrannisiert und von Regisseur Chow im eindrucksvollen Prolog mit einer Mord- und Musicaleinlage eingeführt wird. Um seine Qualitäten als tough guy zu demonstrieren, soll Sing die sture Besitzerin eines Häuserblocks zahlungswillig machen. Hinter dem giftigen Hausdrachen aber verbirgt sich eine legendäre Kung-Fu-Meisterin, die von einigen ihrer Mieter, ebenfalls Martial-Arts-Helden im Ruhestand, Unterstützung erhält. Nachdem Sing deshalb schon früh in seiner Aufgabe versagt, schickt das Drehbuch diverse Killer mit ansteigendem Gefährlichkeitsgrad, um die renitente Wohnblock-Allianz in die Knie zu zwingen. Von da an fliegen Messer, Schwerter und mit Hilfe von Actionchoreograph Yuen Wo Ping ('Matrix') auch die Kämpfer, bis die Axe-Gang am Ende den größten aller Killer ins Gefecht schickt, der in blauen Badelatschen und mit Seniorenbäuchlein antritt, aber seine Gegner wortwörtlich in den Boden stampft.
Die Gewalt erinnert dabei stets an einen Roadrunner-Cartoon, auch wenn es hier echte Opfer gibt. Wenn die Vermieterin im Nachthemd wie Speedy Gonzales einen Gegner verfolgt, wenn Kämpfer im Höhenflug fast die Atmosphäre verlassen, vermischen sich Klamauk, Akrobatik und Spezialeffekte zu purem visuellen Entertainment, das mit Zitaten aus 'Kill Bill', 'Matrix', 'Spider-Man', ja vielleicht sogar Chaplins 'Citylights' seine Liebe zum Kino unterstreicht. Jedermanns Geschmack ist das nicht, aber für das Szenepublikum, das dem Hongkong-Kino den roten Teppich auslegt, eine gute Gelegenheit, Loyalität einmal nicht nur unter dem Laser (DVD), sondern auch im Kino unter Beweis zu stellen, wo sich die Qualitäten von 'Kung Fu Hustle' am besten entfalten können. kob.
In Zeiten, in denen das kalifornische Remakefieber für asiatische Filme ausgebrochen ist, besteht zwangsläufig auch größeres Interesse am Originalprodukt. Während Hollywood seine Fühler bereits auf Chows Komödie 'God of Cookery' ausgestreckt hat, für die Jim Carrey einmal im Gespräch war, ist eine US-Wiederauflage von 'Kung Fu Hustle' unwahrscheinlich. Zu ausgefallen ist der Mix von Kampfkunst und Slapstick, in dem es sogar Tote, aber auch Kung-Fu-Kriegerinnen gibt, die in Nachthemd und mit Lockenwicklern zum Kampf antreten. Im Mittelpunkt des reduzierten Plots steht Kleingauner Sing (Chow), der skrupellos genug ist, stumme Eisverkäuferinnen zu bestehlen und sich daher zu höheren Aufgaben berufen fühlt. Am liebsten wäre er Mitglied der 'Axe Gang', die das Shanghai der Vierzigerjahre tyrannisiert und von Regisseur Chow im eindrucksvollen Prolog mit einer Mord- und Musicaleinlage eingeführt wird. Um seine Qualitäten als tough guy zu demonstrieren, soll Sing die sture Besitzerin eines Häuserblocks zahlungswillig machen. Hinter dem giftigen Hausdrachen aber verbirgt sich eine legendäre Kung-Fu-Meisterin, die von einigen ihrer Mieter, ebenfalls Martial-Arts-Helden im Ruhestand, Unterstützung erhält. Nachdem Sing deshalb schon früh in seiner Aufgabe versagt, schickt das Drehbuch diverse Killer mit ansteigendem Gefährlichkeitsgrad, um die renitente Wohnblock-Allianz in die Knie zu zwingen. Von da an fliegen Messer, Schwerter und mit Hilfe von Actionchoreograph Yuen Wo Ping ('Matrix') auch die Kämpfer, bis die Axe-Gang am Ende den größten aller Killer ins Gefecht schickt, der in blauen Badelatschen und mit Seniorenbäuchlein antritt, aber seine Gegner wortwörtlich in den Boden stampft.
Die Gewalt erinnert dabei stets an einen Roadrunner-Cartoon, auch wenn es hier echte Opfer gibt. Wenn die Vermieterin im Nachthemd wie Speedy Gonzales einen Gegner verfolgt, wenn Kämpfer im Höhenflug fast die Atmosphäre verlassen, vermischen sich Klamauk, Akrobatik und Spezialeffekte zu purem visuellen Entertainment, das mit Zitaten aus 'Kill Bill', 'Matrix', 'Spider-Man', ja vielleicht sogar Chaplins 'Citylights' seine Liebe zum Kino unterstreicht. Jedermanns Geschmack ist das nicht, aber für das Szenepublikum, das dem Hongkong-Kino den roten Teppich auslegt, eine gute Gelegenheit, Loyalität einmal nicht nur unter dem Laser (DVD), sondern auch im Kino unter Beweis zu stellen, wo sich die Qualitäten von 'Kung Fu Hustle' am besten entfalten können. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Der erfolgreichste Hongkong-Film des Jahres 2004: Ein schräger Mix aus Martial-Arts-Action und Comedy.
Kurzbeschreibung
Im Shanghai der 40er Jahre hat der glücklose Möchtegern-Gangster Sing einen großen Traum: Er möchte in die berühmt-berüchtigte "Axt-Gang" aufgenommen werden - denn böse Jungs sind einfach cooler! Doch ehe der Boss Sing als neues Mitglied akzeptiert, muss dieser erst einen harten Test bestehen: Er soll seine Kampfkünste unter Beweis stellen, indem er sich mit der ebenso unausstehlichen wie rabiaten Vermieterin eines heruntergekommenen Häuserblocks und deren scheinbar schwächlichen Mann anlegt. Doch alle Einschüchterungsversuche gegen das ältere Ehepaar und ihre Mieter, die alle nicht das sind, was sie scheinen, schlagen fehl. Denn die Underdogs entwickeln plötzlich außerordentliche Fähigkeiten, wenn es darum geht, ihr Hab und Gut zu verteidigen. Und auch Sing findet bald heraus, dass er ebenfalls über ungeahnte Kräfte verfügt, die ihn zum größten Kung-Fu-Meister aller Zeiten werden lassen. Doch das Schicksal hält noch einen ganz bestimmten Auftrag für ihn bereit...
Produktbeschreibungen
Kung Fu Hustle - Action