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Kundun [VHS]
 
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Kundun [VHS]

Tenzin Thuthob Tsarong , Gyurme Tethong , Martin Scorsese    Freigegeben ab 6 Jahren   Videokassette
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 3,99
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Produktinformation

  • Darsteller: Tenzin Thuthob Tsarong, Gyurme Tethong, Tulku Jamyang Kunga Tenzin
  • Regisseur(e): Martin Scorsese
  • Format: PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Englisch, Tibetisch
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 2. November 1998
  • Spieldauer: 128 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RWIA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.732 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es wäre falsch, Kundun eine Enttäuschung zu nennen, oder einen Film, dem Martin Scorsese nicht gewachsen war. Beide Aussagen könnten für einige Zuschauer zutreffen -- die aber übersehen das höhere Ziel hinter Scorseses künstlerischen Absichten und tun einem Film Unrecht, der in jeder Hinsicht einmalig ist. Beim Aufzeigen des Lebens des 14. Dalai Lama widersetzt sich Kundun konventionellen Erzählformen zugunsten eines episodischen Ansatzes und präsentiert eine regelmäßige Folge von Ereignissen aus dem Leben des jungen geistigen Oberhauptes des buddhistischen Tibets. Von dem Moment, da er 1937 als die Reinkarnation des 13. Dalai Lama erkannt wird, bis hin zu seiner Flucht aus Tibet vor der chinesischen Invasion, wird der Dalai Lama als erleuchtete spirituelle Gallionsfigur dargestellt. Das verleiht dem Film seine besondere Note der Bedächtigkeit und Verehrung, verwehrt uns dabei allerdings das Privileg, den Dalai Lama als faszinierende menschliche Persönlichkeit zu bewundern.

Es herrscht ein Gefühl der leichten Distanz zwischen dem Film und seinem Publikum, seine optische Fülle bietet jedoch reichlich Ausgleich. In enger Zusammenarbeit mit dem Kameramann Roger Deakins (Ausnahmezustand) filmte Scorsese Kundun mit großem Prunk und Zeremoniell und peinlich genauer Rücksicht auf Details bei den Kostümen, den Farben und dem Einsatz von echten buddhistischen Mönchen bei den Aufnahmen im Palast des Dalai Lama. Einige Szenen werden noch lange im Gedächtnis verweilen, so auch die alptraumhafte Vision des Dalai Lama, in der er zwischen hunderten von toten Mönchen steht, deren Leben im friedlichen Widerstand gegen die chinesische Aggression geopfert wurden. Als politisches Drama und elegante Geste der Ergebenheit ist Kundun ein hochwertiger Film von inspirativer Schönheit -- einen, den möglicherweise kein anderer als Scorsese hätte drehen können. --Jeff Shannon

Produktbeschreibungen

Leben und Lehren des 14. Dalai Lama. Erzählt wird die eindrucksvolle Geschichte des Dalai Lamas von seiner Kindheit in Tibet bis zu seinem Weg ins Exil 1959. Bereits im Alter von 15 Jahren wird der Dalai Lama als der geistige und politische Kopf Tibets mit der chinesischen Invasion konfrontiert. Dennoch können ihn die Chinesen nicht dazubringen sein Prinzip der Gewaltlosigkeit zu verraten. Er ist seinem Volk nicht nur ein Bruder, sondern auch Seine Heiligkeit oder Kundun, was die Gegenwart Buddhas bedeutet.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dichtung&Kritik TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Dieser Film ist ein wunderbar ernster Spielfilm ueber das Leben des 14. Dalai Lamas. Es erzaehlt die Geschichte von seiner Auffindung als vierjaehriger Junge bis zu seiner Flucht nach Indien in den 50er Jahren.

Gezeigt werden die wunderschoensten bunten herrlichen Aufnahmen aus Tibet, Ritualszenen, Tradition. Dazu eine sehr gute schauspielerische Besetzung fuer die verschiedenen Jugenstadien des Dalai Lama.

Was von anderen Rezensenten kritisiert wurde, naemlich ein zu ernst dargestellter Dalai Lama, der nicht lache, wie wir es von ihm selbst, dem noch lebenden Dalai Lama doch kennen - diese Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin mir sicher, dass der junge Dalai Lama in den Umstaenden seines Aufwachsens nicht derselbe war, der er heute, unter dem Einfluss westlicher Tradition, geworden ist. Sicherlich war er damals ernster, seiner Religion zugewandt und in viel unmittelbarerem Maße seinem Volk verpflichtet. Schwierige Umstaende, Invasion der Chinesen, Morde an seinem Volk liessen ihn sicherlich damals nicht gleichermassen ausgeglichen sprechen wie heute. Auch wenn der Vertreter Buddhas heute Froehlichkeit und Lebensfreude praktizieren kann, bin ich mir sicher, dass auch er einen Wandel durchmachen durfte in seinem Leben, ermoeglicht durch Meditation, Erfahrung, Reife und Umgebung.

Vorliegender Film erzaehlt moeglichst detailgetreu von seiner Jugend und seinen jungen Mannesjahren. Es ist ein Film, der nicht uebertreibt und keine Partei ergreift, der jedem noch Gutes tut und versucht, jede Perspektive verstaendlich zu machen.

Mir persoenlich hat der Film ausserordentlich gut gefallen.

Sein kommerziellerer Bruder "Sieben Jahre in Tibet" schliesst aussergewoehnlich gut an diesen Film an, wie ich finde.

Moechte man sich also mit Tibets Geschichte und der Geschichte des Dalai Lama beschaeftigen, kann ich beide Filme - den bunten , kommerziellen, aber auch den ernsthafteren 'Kundun' - sehr empfehlen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine ungwöhnliche Einsicht 25. Februar 2001
Format:DVD
Es ist für Menschen, welche in der westlichen Tradition geboren wurden sicher nicht leicht zu verstehen, was der Dalai Lama für die Tibeter und viele andere Buddhisten bedeutet. Martin Scorsese aber ist es gelungen, mit einer für einen Hollywood-Regisseur vielleicht ungewöhnlichen Einsicht einen Film zu schaffen, der sich dieser ungemein wichtigen Kultur nähert. Daß er einer der wenigen Meister seines Faches ist hilft ihm, mit Bildern, Tönen, Musik, Schauspielern und Geschichte so zu jonglieren, daß man gebannt auf dieses Kunstwerk von einem Film schaut und mit dem Gefühl von Ehrfurcht für diese Menschen, ihr Schicksal und ihren spirituellen Führer zurückbleibt. Der Film kratzt natürlich nur an der Oberfläche, aber er kann auch dazu reizen, sich mit den gezeigten Ideen und dem barbarischen Versuch der Chinesen, diese zu zerstören, auseinander zu setzen. Filmisch ein eher ungewöhnliches Meisterwerk und ideell ein erstaunlicher Beitrag zur Menschlichkeit. Was will man mehr.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meisterwerk 26. August 2001
Von Anonym
Format:DVD
"Kundun" mag den durchschnittlichen Kinogänger überraschen. Dies liegt an der Anlage dieses für einen etablierten Hollywood-Regisseurs mutigen Films. Eine Überraschung ist der Film aber für Kenner des Lebenswerks Scorseses keineswegs. Vielmehr knüpft dieser dort an, wo der Regisseur mit "Last Temptation of Christ" 1992 aufhörte. In diesen beiden Filmen interessiert Scorsese nicht zuerst die Lebensgeschichte eines religiösen Führer, sondern die Idee der "göttlichen Inkarnation". Anders als in religiösen Überlieferungen wird die "Gottwerdung" eines Menschen allerdings ernstgenommen und mit allen Verwerfungen dargestellt, die eine solche "Berufung" für ein menschliches Wesen darstellt. Durch diese Perspektive kommt ein soziologisches Moment in die Erzählung und somit eine Distanz zu dem Stoff. Das und die daraus resultierende surreale Überzeichnung mag zu dem Missverständnis beigetragen haben, es handele sich um eine nur blasphemische Intention. Darin liegt aber die eigentliche Stärke dieser Filme. In historischem Duktus werden Dinge geschildert, die in den Bereich des Glaubens gehören und sich der Historisierung damit eigentlich entziehen. Das Changieren zwischen unterschiedlichen Perspektiven und das letztliche Offenlassen der Authentizitätsfrage sind für Anhänger der von den geschilderten "Personen" begründeten Religionen sicher eine Zumutung. Für philosphisch denkende Zeitgenossen resultiert genau daraus der eigentliche Reiz. Es bleibt die Hoffnung, dass Scorsese nach einigen typischeren Hollywoodproduktionen diesen Faden wieder aufnehmen und weiterspinnen wird.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Blu Ray eine Zumutung
Die Bildqualität der Blu Ray ist skandalös. Hier wurde teilweise so agressiv mit dem Rauschfilter dreingeschlagen, dass nur noch Plastilinpuppen in Plastikdekors agieren. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von M. Hafner veröffentlicht
Das ist Geschichte hautnah erzählt!
Martin Scorsese kann einfach alles verfilmen! Wenn man dann noch einen Roger Deakins als Kameramann dabei hat kann fast nichts mehr schiefgehen! Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Wutan Wuzmann veröffentlicht
Sehr guter Film
Der Film erzählt das Leben des 14. Dalai Lama in sehr eindrucksvollen Bildern. Die Biographie ist zwar nicht ganz korrekt, kommt ihr aber sehr nahe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2008 von Nicht-die-Mama
eindrucksvoll
Sehr eindrucksvoll wird in diesem Film die Geschichte des 14. Dalai Lamas erzählt. Von dem Zeitpunkt seiner Auffindung als Vierjähriger bis zu seiner Flucht aus Tibet... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2007 von Ulli
Guter Film, aber Finger weg von dieser DVD!
Filmemacher, die sich dem etwas entlegenen Thema Tibet nähern UND ein größeres Publikum erreichen wollen müssen sich für einen Spagat zwischen eher... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2007 von Jan Ruths
Weder Dokumentar- noch guter Spielfilm
Kundun ist m.E. weder ein Dokumentarfilm da er sich im Wesentlichen nicht an die Biographie des Dalai Lamas hält und auch den Dalai Lama in seiner Persönlichkeit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2006 von Maxim Wanner
Großartig!
Ein wunderschöner Film, der endlich die Lebensgeschichte und damit auch dramatisch die Vertreibung des Dalai Lama aus Tibet filmisch darstellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2006 von Hans-Thomas
kundun besser lesen!
den film -kundun- habe ich im tv gesehen.zuvor las ich das buch-kun dun-.der film begeisterte mich weitaus weniger. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2006 von hanna vossler
Gescheitert
Leider kann man "Kundun" nur als gescheitert bezeichnen.

"Kundun" scheitert, wo "Titanic" nicht gescheitert ist: Jeder wusste schon vorher, dass die Titanic untergeht – und... Lesen Sie weiter...

Am 1. Februar 2006 veröffentlicht
Scorsese verfilmt die Lebensgeschichte des Dalai Lama
„Kundun" erzählt die Lebensgeschichte von Tenzin Gyatso, dem 14. Dalai Lama, basierend auf dessen Autobiographie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2005 von Philipp O.
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