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Kundun

Tenzin Thuthob Tsarong , Gyurme Tethong , Martin Scorsese    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Amazon.de

Es wäre falsch, Kundun eine Enttäuschung zu nennen, oder einen Film, dem Martin Scorsese nicht gewachsen war. Beide Aussagen könnten für einige Zuschauer zutreffen -- die aber übersehen das höhere Ziel hinter Scorseses künstlerischen Absichten und tun einem Film Unrecht, der in jeder Hinsicht einmalig ist. Beim Aufzeigen des Lebens des 14. Dalai Lama widersetzt sich Kundun konventionellen Erzählformen zugunsten eines episodischen Ansatzes und präsentiert eine regelmäßige Folge von Ereignissen aus dem Leben des jungen geistigen Oberhauptes des buddhistischen Tibets. Von dem Moment, da er 1937 als die Reinkarnation des 13. Dalai Lama erkannt wird, bis hin zu seiner Flucht aus Tibet vor der chinesischen Invasion, wird der Dalai Lama als erleuchtete spirituelle Gallionsfigur dargestellt. Das verleiht dem Film seine besondere Note der Bedächtigkeit und Verehrung, verwehrt uns dabei allerdings das Privileg, den Dalai Lama als faszinierende menschliche Persönlichkeit zu bewundern.

Es herrscht ein Gefühl der leichten Distanz zwischen dem Film und seinem Publikum, seine optische Fülle bietet jedoch reichlich Ausgleich. In enger Zusammenarbeit mit dem Kameramann Roger Deakins (Ausnahmezustand) filmte Scorsese Kundun mit großem Prunk und Zeremoniell und peinlich genauer Rücksicht auf Details bei den Kostümen, den Farben und dem Einsatz von echten buddhistischen Mönchen bei den Aufnahmen im Palast des Dalai Lama. Einige Szenen werden noch lange im Gedächtnis verweilen, so auch die alptraumhafte Vision des Dalai Lama, in der er zwischen hunderten von toten Mönchen steht, deren Leben im friedlichen Widerstand gegen die chinesische Aggression geopfert wurden. Als politisches Drama und elegante Geste der Ergebenheit ist Kundun ein hochwertiger Film von inspirativer Schönheit -- einen, den möglicherweise kein anderer als Scorsese hätte drehen können. --Jeff Shannon

Kurzbeschreibung

Leben und Lehren des 14. Dalai Lama. Erzählt wird die eindrucksvolle Geschichte des Dalai Lamas von seiner Kindheit in Tibet bis zu seinem Weg ins Exil 1959. Bereits im Alter von 15 Jahren wird der Dalai Lama als der geistige und politische Kopf Tibets mit der chinesischen Invasion konfrontiert. Dennoch können ihn die Chinesen nicht dazubringen sein Prinzip der Gewaltlosigkeit zu verraten. Er ist seinem Volk nicht nur ein Bruder, sondern auch Seine Heiligkeit oder Kundun, was die Gegenwart Buddhas bedeutet.

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Menüstruktur aus Rainmaker. Benutzt man nach dem Einlesen der Disc den schnellen Bildvorlauf, um die Anfangseinblendungen/FSK zu überbrücken, erscheint zwar das Hauptmenü im Anschluß, es läßt sich jedoch nichts anwählen. Erneutes Drücken der Menütaste setzt das Menü aber immerhin wieder in Gang. Das Arthaus-Logo ist stark verrauscht. Die Sprachfassung ist nur im Setup zu ändern. Es wird angeregt, danach automatisch an die zuletzt gestoppte Stelle des Filmes zurückkehren zu können (Resume-Funktion ). Das Making of ist sehr dürftig geraten. Es erinnert eher an eine hastige Zusammenstellung einiger B-Rolls. Das Scorsese Interview ist sehr interessant.

Bild: Ein rundum superbes Bild, mit ganz leichten digitalen Mängeln, die nur bei gezieltem Suchen auffallen. Recht hohe Farbsättigung, die roten Gewänder haben aber etwas an Leuchtkraft gegenüber der US-DVD verloren. Es sticht sofort die extreme Detail-/und Kantenschärfe ins Auge. Keine Ausfransungen in den vielen Kerzenscheinszenen bezeugen ein gutes Ausgangsmaterial und Mastering. Bei 00:36:50 stoppte der Player aufgrund eines Lesefehlers. Bei 00:39:08 sind zwei ungewöhnlich schnelle Szenenübergänge, an die ich mich in der US-Fassung nicht erinnern kann. Leider ist nicht die originale 2,35:1-Fassung, sondern eine etwas beschnittene Version aufgespielt, was hier die Höchstnote bedeutet hätte.

Ton: Feine Umgebungsgeräusche sorgen für wahre Freude. Technisch ist alles in bester Ordnung. Die hohe Dynamik und der Druck der Originalfassung wurden ohne merkliche Verluste übertragen. Die Kulisse, also die Arbeit der Surroundkanäle, ist deutlich hörbar und nie unangenehm. Die ganze Akustik löst sich spielend von den Lautsprechern. Lediglich die Stimmenwiedergabe ist zwar gut verständlich, kann aber mit der immensen Dynamik der Musik nicht Schritt halten. Die Originalfassung ist hier noch einen Hauch dumpfer. Die ersten Minuten sind tatsächlich diskret 5.1-kanalig, danach gematrixte Stereokulisse von hervorragender Qualität. --movieman.de

VideoMarkt

1937 wird Tenzin Gyatso, Sohn einer tibetischen Bauernfamilie, als 14. Reinkarnation des "Buddha of Compassion" erkannt. Verehrt als bisher letzter Dalai Lama, wird der Junge von den größten Gelehrten seiner Nation erzogen und darauf vorbereitet, sein Volk zu regieren. Als 15jähriger wird der geistige und politische Kopf Tibets mit der Brutalität der chinesischen Invasoren konfrontiert. Dennoch weicht er nicht vom Prinzip der Gewaltlosigkeit ab. 1959 flüchtet der Dalai Lama ins indische Exil, das er bis zum heutigen Tag nicht aufgeben konnte.

Video.de

Mit "Kundun" hat Martin Scorsese ("Taxi Driver", "Casino") ein stimmiges Geschichtsepos geschaffen, das ganz in der Tradition von "Der letzte Kaiser" und "Gandhi" steht. Fast ausschließlich mit Exil-Tibetern besetzt, von Roger Deakins ("Dead Man Walking") grandios fotografiert, von Dante Ferretti brillant ausgestattet und mit einem minimalistischen Philip-Glass-Soundtrack versehen, besticht dieses Bio-Pic in jeglicher Hinsicht. Die solide Grundlage dieser beeiendruckenden Pilgerfahrt bildet das Drehbuch von Melissa Mathison ("E.T."), die es verstanden hat, die Lebensgeschichte des Dalai Lama filmgerecht aufzubereiten.

Blickpunkt: Film

Als Zweijähriger als Dalai Lama entdeckt, wird Tenzin Gyatsu zum spirituellen und politischen Führer aufgebaut und muß beim Einmarsch der Chinesen nach Indien fliehen. Martin Scorseses bildgewaltige Biografie über den Dalai Lama als filmische Pilgerfahrt. Mit Musik von Philip Glass.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Martin Scorsese simple und zugleich experimentelle Annäherung an das Leben und die Lehren des 14. Dalai Lama.

Synopsis

Leben und Lehren des 14. Dalai Lama. Erzählt wird die eindrucksvolle Geschichte des Dalai Lamas von seiner Kindheit in Tibet bis zu seinem Weg ins Exil 1959. Bereits im Alter von 15 Jahren wird der Dalai Lama als der geistige und politische Kopf Tibets mit der chinesischen Invasion konfrontiert. Dennoch können ihn die Chinesen nicht dazubringen sein Prinzip der Gewaltlosigkeit zu verraten. Er ist seinem Volk nicht nur ein Bruder, sondern auch Seine Heiligkeit oder Kundun, was die Gegenwart Buddhas bedeutet.

Produktbeschreibungen

Arthaus Kundun, USK/FSK: 6+
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