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Kundalini-Mudra - Ein weißmagisches Ritual zur Erlangung der Glückseligkeit
 
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Kundalini-Mudra - Ein weißmagisches Ritual zur Erlangung der Glückseligkeit [Taschenbuch]

Matthias Mala
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kundalini ist Schöpfungskraft. Sie vermittelt uns tiefe geistliche Einsichten. Sie erhellt große Magier und erleuchtete Meister. Einmal geweckt gilt sie als Flamme der Glückseligkeit. Mudras sind Handhaltungen, die himmlische Siegel zeigen. Sie regen spirituelle Energien an und bringen sie zum Fließen. Sie sind Schlüssel zu übersinnlichen Sphären. Die Kundalini-Mudra ist eine Abfolge solcher Siegel in Gestalt einer meditativen Übung. Sie ist ein weißmagisches Ritual, dank dem Sie die mächtigste spirituelle Energiequelle zum Fließen bringen: Ihre Kundalinikraft. Matthias Mala benennt die Irrtümer und Legenden, die die Kundalinikraft in falscher Weise mystifizieren und ihre Erweckung erschweren. Dafür beschreibt er das Ritual der Kundalini-Mudra in nachvollziehbarer Weise und ausführlich bebildert. Hierdurch können auch Sie Ihre Kundalini in sanfter Weise anregen, ohne sich der Welt versagen zu müssen. Denn die himmlische Kraft der Kundalini wird nicht durch Askese erzwungen, sondern durch Hingabe provoziert. In diesem Buch sind auch erstmals die mythischen Hintergründe der Kundalinikraft anschaulich erläutert. Hierdurch erlangen Sie ein tieferes Verständnis für diese Energie und werden sich selbst zum spirituellen Meister. Danach werden Sie die Kundalini-Mudra auch als ein wiederkehrendes Initiationsritual verstehen.

Der Autor über sein Buch

Vorwort zur überarbeiteten Neuedition "In mir ist Licht", sprach die Kohle. "Doch ohne mein Feuer bleibst du dunkel", zischte der Blitz. Also machte sich die Kohle auf, das Feuer des Blitzes zu suchen. Als sie es schließlich traf, verglühte sie. Zurück blieb weiße, fruchtbare Asche. Wie schwierig es manchmal sein kann, Selbstverständlichkeiten zu beschreiben, erfuhr ich während meiner Arbeit an diesem Buch. Denn die Kundalini-Mudra und das mit ihr verbundene feinstoffliche und spirituelle Geschehen sind mir seit langem vertraut; während meiner Vorbereitungen für dieses Buch wurde mir jedoch zunehmend deutlich, dass ich Vorgänge beschreiben und Richtungen aufweisen würde, die für die meisten Leser äußerst ungewöhnlich sind, da sie sich nicht in das bekannte esoterische Konzept zur Kundalini fügen. Zu erwähnen sei beispielsweise die von mir in diesem Buch prinzipielle Behauptung vom Prozess der sanften Kundalini-Erweckung oder die Beschreibung der Entdeckung außerkörperlicher Chakren. Blicke ich an dieser Stelle auf mein eigenes Erleben zurück, sehe ich, dass sich mir dieses feinstoffliche Geschehen nur offenbaren konnte, weil ich mich von Anbeginn meiner spirituellen Entwicklung Dogmen widersetzte und auch eigenen Erfahrungen gegenüber Zweifel hegte. Nur so vermochte ich, für die sich immer mehr verfeinernden transzendenten Impulse offen zu bleiben. Die Erfahrung, dass die von mir solchermaßen ertrotzte Unabhängigkeit meine spirituelle Entwicklung überhaupt erst ermöglichte, lenkte mich auch bei der Niederschrift dieses Buches. Ebenso hat mich diese Erfahrung dazu veranlasst, stellenweise bewusst auf Erfahrungsberichte zu verzichten, um den Leser nicht zu konditionieren und ihm die Möglichkeit eigenen Erlebens und Widerfahrens nicht zu nehmen. Deshalb habe ich dort, wo entsprechende Erlebnisse das Geschilderte illustrieren, nur typische Aspekte aufgezeigt, das Geschehen selbst jedoch nicht als Ganzes fixiert. Mein Anliegen war zudem, nicht nur die Kundalini-Mudra vorzustellen, sondern auf sanfte Art und Weise auch in einem größeren Rahmen eine Entwicklung in Gang zu setzen, durch die ein Heilsprozess angestoßen wird, so dass alles Ungleiche in uns wieder sein Gleichgewicht findet. Dies gilt sowohl für die Harmonie im Einzelnen, als auch im Gesamten. In diesem Sinne betrachte ich dieses Buch als Aufforderung an den Leser, seinen ureigensten Weg, der zugleich unser aller Weg ist, zu gehen. Machen wir uns also auf, verändern wir uns und sehen wir, was uns widerfährt! Die vorangegangenen Sätze hatte ich als Nachwort zur ersten umfassenden Anleitung zur Kundalini-Mudra geschrieben, die 1995 unter dem Titel "Sonnenmeditation" erschienen war. Diese Schrift kursierte bei weißmagisch Interessierten gewissermaßen unter der Hand und erwarb sich den Ruf, die Unterweisung in ein Initiationsritual zu sein. Dieser Ruf ist berechtigt, schließlich ist die Kundalini-Mudra zum einen ein durch und durch weißmagisches Ritual, zum anderen geht geweckte Kundalini-Kraft gemeinhin mit wachsenden spirituellen Einsichten einher. Sie ist somit ein hochsensibles meditatives wie kontemplatives Arrangement, durch das die Anbindung an den magischen Raum befördert, erhalten und gestärkt wird.* In diesem Sinne habe ich auch die Anleitung zur Kundalini-Mudra für diese Neuauflage überarbeitet. Der rituelle Charakter der Mudra wurde hervorgehoben, gleichzeitig wurde der astrale Hintergrund zur Kundalini-Kraft tiefergehend skizziert, um dieses Phänomen noch mehr zu entmystifizieren. Zudem wurde das Buch um einen Anhang mit der illustrierten Übersicht der Mudra und einem Register erweitert. Herbst 2006, M.M.

Über den Autor

Matthias Mala, geboren 1950, arbeitet seit 1977 als freischaffender Künstler und Schriftsteller. Er veröffentlichte über 60 Bücher, darunter zahlreiche Werke zur Lebenshilfe und Magie. Bereits seit vielen Jahren erforscht er die Geheimwissenschaften und verfasste hierüber grundlegende Literatur.Matthias Mala, geboren 1950 in München, ist freiberuflicher Künstler, Übersetzer und Autor. Eines seiner Schwerpunktthemen ist das Spielen.

Auszug aus Kundalini-Mudra von Matthias Mala. Copyright © 2007. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

9. Station: Vishudda-Chakra

Kontemplation: Wer bin ich?

Ich bin wie ein Chamäleon, mal bunt, mal grün, mal grau. Ich bin ein Gaukler mit tausend Masken. Ich bin ein Netz, geknüpft aus unzähligen Schicksalsknoten. Ich bin einer in vielen und der vielen einer. Ich bin der Traum, der sich jeden Morgen weiter träumt. Ich bin ein Pfeil in der Zeit, eine Böe im Wind der Ewigkeit. - Was bin ich nicht alles, und was bin ich alles nicht? Ich baue mit an einem Dom. Ich nehme Steine hinweg und trage andere hinzu. Ich kenne den Plan nicht, ich weiß nur, auf meinen Steinen werden tausend weitere ruhen. Und dieser Dom wird prächtig werden. Auch wenn er hie und da Risse zeigt und an manchen Enden in sich stürzt, er wird vollendet werden, auch wenn er unvollendet bleibt. - Wer aber ist Baumeister, wer Wasserträger, und wer hält Maulaffen feil? Ein Gedanke ohne Worte löst mich aus der Zeit, und ich bin - weit und still. Himmlischer Nektar füllt meine Schale.

Beschreibung der Mudra

Halten Sie Ihre Handflächen wie zum Gebet aneinander. Die Finger sind geschlossen, nur die Daumen stehen in entspannter Weise leicht ab. Die so geformte Mudra führen Sie vor Ihre Kehle. Dabei sollten die Daumenspitzen auf Ihre Drosselgrube weisen, so dass die anderen Fingerspitzen in etwa in Kinnhöhe enden. Halten Sie diese Mudra dicht vor Ihre Halspartie, berühren Sie sie jedoch nicht. Atmen Sie nun wieder dreimal ein und aus, und öffnen Sie dann mit dem vierten Atemzug Ihre Hände zur zehnten Station, dem Energiebällchen.

Wirkweise

Die Geste dieser Mudra ist ein Zeichen der Andacht, und damit ein Symbol der Zwiesprache mit einer höheren Macht. Sprache und Erkenntnisvermögen sind auch die vorherrschenden Bewusstseinsaspekte im Vishudda-Chakra. Auffällig an dieser Mudra ist vor allem ihre Gegensätzlichkeit zur Mudra im Shribaindava-Chakra. Dort sind bei gleicher Handhaltung die Handflächen nach außen gerichtet. So versinnbildlicht die hier geformte Geste der Zwiesprache auch Bedachtheit; denn letztlich ist die so ausgedrückte Andacht ein Erforschen seiner selbst. Eine Möglichkeit, sich als Spiegelbild der Schöpfung wahrzunehmen, und so die Schöpfung in sich selbst zu ergründen und zu erkennen. Der Energiefluss, der durch diese Mudra angeregt wird, teilt sich über die Daumen auch den aneinandergehaltenen Handchakren mit, die darauf häufig den Puls des Vishudda-Chakras mit übernehmen. In dieser Form drückt sich auch die ganze Stärke eines Gebets aus, mit dem sich der Mensch unverhüllt in seiner ganzen Wesenheit einer transzendenten Macht anvertraut. Das so angeregte Chakra schwingt oft noch lange über die Mudra hinaus nach.

Tipp

Nahe dem Vishudda-Chakra liegt im Gaumenhintergrund am Gaumensegel ein kräftiges Nebenchakra, das Lalana- oder Kalachakra. Es trägt den Aspekt der Zeit in sich. Außerdem werden ihm Eigenschaften wie Glaube, Zufriedenheit, Irrtumseinsicht, Selbstbeherrschung, aber auch Angst und Verdruss in Paarbeziehungen zugewiesen. Seine Kraft fließt über die Kerben zwischen mittleren und oberen Fingergliedern in die Fingerspitzen und öffnet uns das Tor zur seelischen Innerlichkeit.

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