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Kulturphilosophen als Leser. Porträts literarischer Lektüren
 
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Kulturphilosophen als Leser. Porträts literarischer Lektüren [Gebundene Ausgabe]

Hg. von Heinz-Peter Preußer und Matthias Wilde

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Schriftsteller und Philosophen beim Lesen zu betrachten, kann eine triste Aufgabe sein. Mit den meisten Beiträgen des vorliegenden Bandes aber entpuppt sich das Leseerlebnis anderer als spannende Angelegenheit.« ((Johannes Bruggaier, Kreiszeitung, Syker Zeitung, 15.6.2006))

Kurzbeschreibung

Klages liest George, Schmitt liest Kafka, Heidegger liest Jünger, Adorno liest Mörike, Nussbaum liest Beckett und Bhabha liest Rushdie. Kulturphilosophen schöpfen ihre Inspiration aus der Lektüre literarischer Werke. Dabei lesen sie in diese fachfremden Texte ihre eigene Theorie hinein. Aber das Gelesene wehrt sich, windet sich und schwingt als Subtext im philosophischen Werk mit, den es generiert hat. Lesen bedeutet häufig Mißverstehen; aber Mißverstehen gebiert neue Einsichten in die anscheinend bekannte Welt. So entstehen neuartige Doppelporträts wie auf einer Spiegelachse – und im Wechselverhältnis von Verkennung und Erleuchtung.

Aus dem Inhalt Helmut Lethen: Carl Schmitt liest Franz Kafka Gert Sautermeister: Theodor W. Adornos theoretische und praktische Überlegungen zur Lyrik – insbesondere zu Mörike und Eichendorff Manfred Jäger: Jürgen Kuczynski über Belletristik, Thomas Mann und Die Buddenbrooks Udo Franke-Penski: Jean-Paul Sartre liest Jean Genet Juliane Rytz: Blanchot liest Proust mit Homer Martin Hielscher: Claude Lévi-Strauss als Leser von Jean de Léry Moritz Baßler: Roland Barthes über Gustave Flauberts Bouvard und Pécuchet Therese und Frank Hörnigk: Wolfgang Fritz Haug liest Volker Braun David Bathrick: Aleida Assmann liest Martin Walser

Über den Autor

Heinz-Peter Preußer, geb. 1962, Germanist an der Universität Bremen. Veröffentlichungen zuletzt als Herausgeber: »Krieg in den Medien«, 2005; als Mit-herausgeber: »Weib-lichkeit als politisches Programm? Sexualität, Macht und Mythos«, 2005. Matthias Wilde, geb. 1969, Germanist an der Universität Bremen und Mitarbeiter am Institut für kulturwissenschaftliche Deutschlandstudien. Arbeitet zur Zeit an einer Dissertation über Uwe Johnsons »Jahrestage«. Veröffentlichung: »Analyse der Erzählstruktur von Uwe Johnsons Jahrestage «, 2003.
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