Heinz Fähnrich, Georgienspezialist und Kaukasiologe der FSU Jena, hat mit diesem Werk alle nur denkbaren Kulturschätze jedes noch so kleinen georgischen Ortes aufgelistet, wobei ihm zahlreiche georgische Mitarbeiter zur Seite standen. Die Bezeichnung ist sowohl in deutscher Sprache und lateinischer Schrift als auch in georgischer Sprache und Schrift aufgeführt.
Mir ist kein anderes Land bekannt, für das es einen solchen "Katalog" gibt. Eine einmalige Leistung. Vor Ort habe ich oft erfahren müssen, dass die entsprechenden Schätze nicht mehr da sind oder in ein dem Auskunft Erteilendenn unbekanntes Museum verbracht wurden bzw. von Einheimischen zerstört wurden. Das kann man aber dem Autor nicht vorwerfen. Ich denke, es wird der Tag kommen, da man auch in Georgien auf sein Werk zurück greifen und BE-greifen wird, was in den Jahren nach dem Umbruch 1991 verloren ging, vielleicht für immer.
Eins noch: Das Büchlein richtet sich an einen Leserkreis, der ganz spezifische, wissenschaftliche Interessen hat. Es ist eher nicht für Touristen geschrieben bzw. geeignet.