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Kulturkantine-Contemporary Jazz Lounge Session [Doppel-CD]

Various Audio CD

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Kulturkantine-Contemporary Jazz Lounge Session + Kulturkantine-Electronic Soul Lounge Session + Kulturkantine-the Latin Lounge Session
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Produktinformation


Disk: 1
1. All That You Give
2. Breaking Away - Koop Mix
3. Take Four
4. Between The Lines - Nostalgia 77 Remix
5. Jazzhole
6. Cosmic Odissey - Original Mix
7. Find A Way - Bossa Edit
8. Keep It Raw
9. Living Beat
10. Prussian Blue - Nicola Conte Jazz Dance Rework
Alle 15 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Quiet Dawn - Examples Of Twelves Remix
2. Secrets - Quantic Remix
3. Heidi Bruehl
4. I'll Be Your Wings - M&D Mix
5. Rockin' Habanera
6. Take Off
7. First Time Experiences - Povo Remix
8. Violet - Dusty Remix
9. Detroit Jazzin'
10. Fontana Blue - L.T.J. X-perience Re-Edit
Alle 14 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

„Wer in die Vergangenheit dieser Musik eindringen will, sieht sich vor Fragen über Fragen gestellt. Sie sind oft beantwortet worden und doch unbeantwortet geblieben. [...] Eines nur ist sicher (wie eine amerikanische Jazzgeschichte feststellt): Ohne die Sklaverei [...] in den USA gäbe es keinen Jazz. “ - Kurt Pahlen, "Die große Geschichte der Musik".

Eine der beliebtesten Fragen der Musikgeschichte heißt: Wurde der Jazz in New Orleans erfunden oder nicht? Eine endgültige Antwort gibt es nicht. Vorformen dieser Musikrichtung waren Ende des 19. Jahrhunderts in mehreren Teilen der Vereinigten Staaten vorzufinden. Jedoch gab es in New Orleans eine heterogene und dadurch produktive Musikszene, weshalb einige Jazzhistoriker sagen, der Jazz sei in New Orleans geboren (nicht "erfunden") worden und in Chicago und New York aufgewachsen.

Die Kategorisierung der verschiedenen Jazzstile und deren zeitliche Zuordnung ist nur schwer möglich. Der Begriff „Jazz“ (häufig auf einen Slangbegriff im Sinne von Schwung oder Elan zurückgeführt) wird jedoch erstmals 1915 im musikalischen Kontext benutzt. Die interessanterweise aus weißen Musikern bestehende Original Dixieland ‚Jass’ Band nahm anderthalb Jahre später in New York die erste Platte unter diesem Label auf.

So entwickelten sich die verschiedenen Stile, von der Swing-Ära (30er Jahre und 40er Jahre), dem Bebop und Afro Cuban Jazz (40er und 50er Jahre), zum Cool Jazz und Hard Bop (50er und 60er Jahre), dessen Weiterentwicklung Anfang der 60er Jahre zum Soul-Jazz führte und mit Cannonball Adderleys Song Mercy, Mercy, Mercy 1967 sogar einen Chart-Erfolg verbuchen konnte.

Die 60er Jahre waren jedoch auch vom Free Jazz geprägt, der für den Massenmarkt zu komplex war. Schließlich war es die Fusion von Jazz mit diversen anderen Stilen wie Rock und Funk, die dem Jazz in den 70er Jahren wieder große kommerzielle Erfolge bescherte. Die Idee, Genres zu etwas Neuem zusammenzufügen, aber auch die Rückbesinnung auf Jazztraditionen, treiben heute noch die Entwicklung an und brachte u.a. Smooth Jazz, Acid Jazz, Jazz-Rap, Electro- oder Nu Jazz hervor.

Die Contemporary Jazz Lounge Session stellt eine Vielzahl von Produzenten und Bands vor, die alte Traditionen des Jazz mit dem Zeitgeist des 21. Jahrhunderts verbinden. Wobei es nicht um Pädagogik geht, sondern um den entspannten Genuss guter moderner Musik.


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