Kulturgeschichte der Neuzeit und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 12,95

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Kulturgeschichte der Neuzeit
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Kulturgeschichte der Neuzeit auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Kulturgeschichte der Neuzeit [Gebundene Ausgabe]

Egon Friedell
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 0,00  
Gebundene Ausgabe EUR 24,90  
Gebundene Ausgabe, 2003 --  
Broschiert --  
Audio CD, MP3 Audio EUR 29,90  
Unbekannter Einband --  

Hinweise und Aktionen

  • Valentinstags-Special: Zusätzlich zu Ihrem Amazon-Einkauf jetzt das Album Classical Music from Romantic Movies für nur 1 EUR herunterladen. Alle Infos zur Aktion.


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1570 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 3 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406409881
  • ISBN-13: 978-3406409882
  • Größe und/oder Gewicht: 21,3 x 13,7 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 542.994 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Egon Friedell
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Egon Friedell auf Amazon

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Kulturgeschichte der Neuzeit
OA Einleitung und 1. Buch 1927, 2. und 3. Buch 1928, 4. und 5. Buch, Epilog 1931Form Sachbuch Bereich Geschichte
Die monumentale Kulturgeschichte der Neuzeit, deren einzelnen Bände bis 1931 erschienen, stellt die kulturelle Entwicklung des westlichen Menschen vom Beginn der Renaissance bis zum Ersten Weltkrieg dar. Im Werk schildert Friedell auf originelle und feinsinnige Weise zahlreiche historische Ereignisse und bedeutungsvolle Persönlichkeiten.
Aufbau: Die Kulturgeschichte der Neuzeit besteht aus einer Einleitung, in der Friedell seine Methodologie erläutet (im wesentlichen ein feierliches Bekenntnis zur subjektiven Geschichtsschreibung als Kunst), aus fünf chronologisch geordneten Büchern, sowie aus einem kurzen Epilog. Das Werk steht im Spannungsverhältnis zweier divergenter Ordnungsprinzipien: einerseits des Versuchs, die die Neuzeit bestimmenden Strömungen über die Jahrhunderte zu verfolgen; andererseits des Anspruchs, in lebendiger Abfolge die wichtigsten sozialen, geistigen und politischen Entwicklungen dieses europäischen Zeitalters sowie seine schillerndsten Persönlichkeiten zu streifen. Letzteres macht eine anekdotenhafte Erzählweise erforderlich, so dass mehrere Unterkapitel als in sich geschlossene Essays aufgefasst werden können.
Unmittelbar ausschlaggebend für die Zeitwende, so Friedell, sei die Schwarze Pest gewesen, wobei er diese Zäsur sowohl willkürlich als auch symbolisch setzt. Die Metapher Krankheit und Psychose begleiten durchgehend Friedells Darstellung der Neuzeit, dieser »ununterbrochenen Krisis der europäischen Seele«. So sieht er im ausgehenden Mittelalter die »Inkubationszeit«, in Rinascita und Reformation (»Säkularisation der Menschen«) den »Ausbruch der Krankheit« und in der Barockzeit den Versuch, dem »Giftstoff« des Rationalismus zu widerstehen. Doch sogar Gegenströmungen zum Rationalismus bedienen sich nach Friedells Ansicht der Mittel des Rationalismus, so sei die Romantik, eine »Revolte gegen den Intellektualismus, mit rein intellektuellen Mitteln« gewesen. Daher sei der Sieg der »naturwissenschaftlichen Weltanschauung« in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts unaufhaltsam gewesen, eine Weltanschauung, die sich im Nihilismus jedoch selbst negiert habe und in der »naturnotwendigen Katastrophe des Weltkriegs« in sich zusammengebrochen sei. Dieser Krieg sei zugleich Finale und Auftakt zu einem neuen Zeitalter des Irrationalismus.
Inhalt: Aus dem enzyklopädischen Wissensschatz von Friedell lernt der Leser, warum man nur von einer italienischen Renaissance sprechen könne, wieso es keine zufälligen Erfindungen gebe, worin der Unterschied zwischen Schönheit und Güte liege, wieso Faust als Realpolitiker endete und wie sich Jesus zur sozialen Frage verhalte. Der Leser begegnet der Dramaturgin Roswitha, dem göttlichen Aretino, einem kindlichen Luther, dem keineswegs liebenswürdigen Michelangelo, dem Mephisto der Romantik, dem Sänger aus Thule, und wird Zeuge von 500 Jahren Haartracht, Mode und Esskultur.
Dabei meidet Friedel genausowenig die Verwendung anachronistischer Schlagwörter der zeitgenössischen Debatte (z. B. Materialismus und Nihilismus) wie subjektive Ansichten. Er nimmt häufig auf seinem christlichen Glauben Bezug und analysiert seine Sujets mit Vorzug nach ihrem Nationalcharakter.
Wirkung: Gerade heute – in Zeiten der Political Correctness – macht dieser eigentümliche Stil Friedells die Lektüre so erfrischend, auch wenn seine Fundamentalkritik der Moderne, zu seiner Zeit von rechten Kräften missbraucht, heute ohne größeren Einfluss bleibt. B. A.

Pressestimmen

Friedells 'Kulturgeschichte' nimmt in der Historienschreibung eine besondere Rolle ein - als einer der eigenwilligsten und faszinierendsten jener Exkurse in die Vergangenheit, die es vermögen, uns frühere Zeiten und Erscheinungen nahezubringen. Durch seine Gabe einer ebenso klugen und klaren wie leuchtenden Sprache verstand er ein Gedankengebäude wie die Kantsche Philosophie nicht minder genial zu umreißen als dem Zeitgeist des Rokoko oder des zweiten Kaiserreichs lebendige Existenz einzuhauchen. Mit einer unglaublichen Belesenheit, einem bestrickenden Witz, einem exakt wissenschaftlichen Verstand und wahrhaft subtilem Kunstgeschmack gibt er unzählige Aspekte der kulturellen Entwicklung des europäischen - und amerikanischen - Menschen von der Renaissance bis zum Ersten Weltkrieg. Er stellt ihm in seine äußere und geistige Umwelt, schildert seinen Alltag, seine Tracht und Sitte mit derselben evokativen Frische wie die großen ideologischen Strömungen der Zeit. (Hilde Spiel) Friedell schrieb, mit Vorsatz, eine persönliche Kulturgeschichte. Ein Geschichtswerk, das als planer Spiegel die Vergangenheit reflektieren wollte, schien im ein absudissimum: "Fände selbst ein Sterblicher die Kraft, etwas so Unparteiisches zu produzieren, seine Leistung bliebe unbemerkt, denn kein anderer Sterblicher fände die Kraft, etwas so Langweiliges zu lesen." So wenig wie an die Möglichkeit, Geschichte 'objektiv' zu schreiben, glaubte er an die Möglichkeit, ihre Kausalitäten logisch zu entwirren. Er wählte einen anderen Weg, in diese einzudringen; den des Künstler, der die Fakten so formt und belichtet, daß in ihnen die Idee, die platonische Idee ihres Zeitalters, dessen 'Seele' erkennbar wird ... Wo das Beglaubigte, das geschichtlich Sichere, nicht ausreichte, seine Interpretationen des Gewesenen zu stützen, verbreiterte er die Stütze durch Einschmelzung des Wahrscheinlichen in das Sichere. Friedells Wahrscheinlichkeiten sind verführerisch. Sie bezeugen schöpferische Einbildungskraft und psychologischen Spürsinn. (Alfred Polgar)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

 

Kundenrezensionen

21 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.7 von 5 Sternen (21 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unerreicht, 27. Dezember 2007
"Literaten" wie Friedell mangelt es in unserer Zeit. Hier schreibt noch einer, der zu fesseln weiß, Zusammenhänge aufdeckt und dabei immer klar Stellung bezieht. Friedell konnte wie kein anderer die großen Bögen schlagen und dabei unterhalten.

Was sehen wir heute: Entweder unverständlich schreibende Wissenschaftler mit grauenhaften Stil, deren Werke mehr Fussnoten als Sätze haben, oder die faselnden Marionetten aus dem Medienzirkus/ Kulturbetrieb, die selbstgefällig in Ihren Büchern schwadronieren wie z.B. Roger Willemsen, Klaus Bednarz, Ralf Platzeck, Maybritt Illner etc.

Fazit: Friedel verbindet Stil, Witz und Kenntnissreichtum wie kein anderer.Ihn hätte ich mir einmal abend bei J.B. Kerner auf der Couch gewünscht. Da wären dem Kerner die Karteikarten um die Ohren geflogen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Werk, 30. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte der Neuzeit (Gebundene Ausgabe)
Ich kaufte dieses Buch vor etwa 10 Jahren und eines ist für mich persönlich ganz sicher, es wird immer eines meiner Lieblingsbuecher bleiben. Mit ungeschlagenem Witz, einem Kenntnistum das zum Staunen einlädt, beschreibt Fridell die kulturhistorische Entwicklung von der frühen Neuzeit bis hin zum ersten Weltkrieg. Selbstverständlich nicht auf irgendeinem aktuellen Stand von "Wissen" und teilweise höchst subjektiv, aber immer fesselnd unterhaltsam und zum "denken" anregend. Die Geschichte des Autoren selbst ist leider tragisch, da er als Österreicher und Jude den Freitod wählte als die Nazis in Wien einmarschierten. Mit diesem Werk aber hat er sich ein Denkmal im deutschprachigen Europa gesetzt. Ich jedenfalls kann dieses Buch all denen sehr empfehlen, die ein allgemeines Interesse an Geschichte, aber auch insbesondere Interesse an kulturellen Entwicklungen haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bei entsprechender kritischer Grundhaltung bringt die Lektüre dieses Werkes auch in Einzelteilen höchsten Lesegenuss, 3. Mai 2008
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Egon Friedell wurde 1878 in Wien geboren. Er gehörte dort bis zu seinem Selbstmord einige Tage nach dem Einmarsch der nationalsozialistischen Hitlertruppen am 16. März 1938 zu den prägenden und bestimmenden Persönlichkeiten des Wiener Kulturlebens. 1927 veröffentlichte er den ersten Band seiner "Kulturgeschichte der Neuzeit" die er als Trilogie 1931 abschloss. C.H.Beck stellt sie hier in einer preiswerten gebundenen Dünndruckausgabe einem Publikum zur Verfügung, das, bei entsprechender Berücksichtigung der Umstände, auch nach fast 80 Jahren dieses Werk als ein geistiges und intellektuelles Erlebnis lesen kann und wird.

Ulrich Weinzierl schreibt in einem ausführlichen Nachwort, in dem er den zeitgenössischen Leser in die Gedankenwelt Friedells einführt und auch seine einmal als "Modultechnik" beschriebene Art der literarischen Produktion erläutert, seine Texte "wirken streckenweise, mit heutigen Augen gesehen, ideologisch bedenklich, manche Formulierungen sind die reinste Provokation."

Besonders deutlich wird es an der Religion. 1897 war Egon Friedell konvertiert, vom Judentum zum lutherischen Bekenntnis. Er hatte dabei keinerlei assimilatorische oder opportunistische Gründe, sondern seine Konversion geschah aus glühender Überzeugung. Und ähnlich wie bei anderen Juden in der Geschichte, wurde der Jude Friedell ein kämpferischer Antisemit. Auch in der hier vorliegenden "Kulturgeschichte der Neuzeit" hat er nicht verhehlt, dass er den "jüdischen Geist", den Einfluss der jüdischen Religion für ein großes Verhängnis hält.

Dennoch: wenn man all diese Bedenken, von denen Weinzierl Dutzende aufzählt, einmal beiseite lässt, "kapitulieren wir auch vor dessen Vorzügen." Mit selten gelesener Präzision umreißt der Untertitel Wesen und Konzept der Studie: "Die Krise der europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg."

Alfred Polgar nennt Friedells Kulturgeschichte der Neuzeit 1950 "ein glänzend daneben gelungenes, an überzeugenden Absurditäten reiches, den Leser aufs vergnüglichste ärgerndes Buch einer laienhaften Fachmanns, dessen Fehler so erheblich sind wie das geistige Kapital, das er aus ihnen zu schlagen weiß."

Die eng bedruckten Seiten lesen sich auch deswegen und vor allem wegen ihrer sprachlichen und geistigen Frische wie ein Roman. Auch die Lektüre einzelner Teile davon bringt, wie gesagt, bei entsprechender kritischer Leserhaltung, hohen Gewinn.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar