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Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung
 
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Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Behringer
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Pressestimmen

»Behringer: Das Einzige, was uns heute von früheren Epochen unterscheidet, das ist, dass es einfach sehr viel mehr Menschen gibt als in allen früheren Epochen der Menschheitsgeschichte, und man könnte sagen, vielleicht unser größtes Problem ist die Überbevölkerung, weil wir weniger flexibel auf die Veränderung des Klimas reagieren können, als wenn wir sagen wir mal 500.000 Menschen auf der Welt leben hätten und nicht sechs Milliarden.«
Jürgen König, Deutschlandradio Kultur 25.01.2010

»Geschichte wird, so stellt es sich oft dar, von Kaisern, Königen und Revolutionären gemacht (...). Ausgeblendet wird dabei vieles – zum Beispiel ein Faktor, der über die Jahrtausende hinweg politisch, historisch und kulturell ausschlaggebend sein konnte: das Klima und seine Schwankungen.«
wom, Die Welt 30.08.2008

»Der geschichtliche Blick auf das Klima der Erde führt vor Augen, dass Klimastabilität eine Fantasievorstellung ist. Zu drastisch wechselten Warm- und Kaltzeiten in erdgeschichtlichen Epochen ab, und zu sehr schwankte das Klima in kleineren Zeiträumen. Die Kulturgeschichte des Klimas zeigt, dass das Klima immer im Wandel war und die Gesellschaft darauf reagieren musste. Vorsorge ist geboten, jedoch nicht das Schüren von Weltuntergangsängsten.«
Peter Düweke, Der Tagesspiegel 10.01.2008

»Wer jedoch erwartet hatte, dass sich Behringer in seinem neuen Buch auf den Zeitraum zwischen 1350 und 1850 und auf Europa beschränken würde, wird mit einem Werk von universalgeschichtlichem Anspruch überrascht. (...) liest man sich durch Jahrmillionen, in einer immer weiter verlangsamten und verdichteten Erzählung bis zu unserer Gegenwart hin – gedrängt auf nicht ganz 300 Seiten.«
Franz Mauelshagen, Neue Zürcher Zeitung 06.12.2007

»Daher hat die Klimageschichte für naturwissenschaftliche Klimatologen eine immense Bedeutung gewonnen, ebenso aber auch für Laien, die sich ein eigenes Urteil zu bilden versuchen. (...) Das Buch stellt die Methoden der historischen Klimaforschung kurz vor und fasst die wichtigsten Ergebnisse gekonnt zusammen.«
Jürgen Osterhammel, Süddeutsche Zeitung 09.10.2007

»Der Saarbrücker Professor Wolfgang Behringer pflegt einen unaufgeregten Ton. (...) Historiker Behringer nimmt die "Kleine Eiszeit" des Mittelalters als Beispiel dafür, wie eine Gesellschaft den Klimawandel nicht nur meistern, sondern sogar gestärkt daraus hervorgehen kann. Die Art, wie die Menschen sich auf die kalten kargen Winter der Kleinen Eiszeit einstellten, so zeigt Behringer, stützt den aufklärerischen Glauben an die Vernunft.«
Gerald Traufetter, Spiegel spezial zur Frankfurter Buchmesse, Nr.5/ 2007 Oktober 2007

»Wer glaubt, zum Thema Klima schon alles zu wissen, den erwartet hier eine Überraschung: Anstatt mit Thesen um sich zu werfen, erledigte der Saarbrücker Frühneuzeitler erst einmal wissenschaftliche Hausaufgaben – und fand bei seiner emsigen Recherche manches, was Untergangspropheten schlecht in den Kram passen wird. (...) Dass die globale Klimabalance in Gefahr sein dürfte, leugnet Behringer keineswegs. Er möchte nur die momentan aufgeheizten Debatten abkühlen, indem er zeigt: Sünden an der Natur bekennen und Strafe von ihr erwarten, dieses betagte Denkmodell wird dem komplexen Biosystem Erde auf keinen Fall gerecht. Behringers faktengespicktes, im Kern nachdenkliches Buch macht einem ganzen Berufsstand ehre.«
Johannes Saltzwedel, KulturSpiegel August 2007 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Blitz und Donner zu schleudern war ein Vorrecht der Götter, und Petrus schickte Regen und Sonne, wie es ihm gefiel. Viele Jahrhunderte - wahrscheinlich sogar noch viel länger - funktionierte das ganz gut ohne menschliche Beteiligung. Das war einmal. Heute machen wir das Wetter selber. Fachleute sind sich einig: Der Klimawandel geht weitgehend auf unser Konto. Zeit für einen Rückblick: Wie hat das Klima die menschliche Spezies beeinflußt? Wie haben Klimaschwankungen das Leben unserer Vorfahren verändert, wie ihre Kultur bestimmt? Ein erhellender Streifzug durch die vergangenen Klimaschwankungen vom Holozän bis heute. Alle sprechen vom Wetter: wir auch. Darüber, wie es werden wird, gibt es derzeit mehr Voraussagen als sonst üblich; aber was wissen wir über Klimaschwankungen vor 500 Jahren, vor 5000 Jahren? Und wie können wir überhaupt etwas über die Geschichte des Wetters wissen? Schließlich: Wie haben sich die Klimaschwankungen auf den Menschen, sein Wohlbefinden und seinen Erfindungsgeist ausgewirkt? Wolfgang Behringer führt uns ein in die historische Forschung zur Klimaentwicklung; er zeigt uns, was heute als gesichertes Wissen gelten kann, welche Schwankungen es gab und wie sie das Fortkommen des homo sapiens behinderten oder beförderten. Ein Stück weit bietet das Buch naturwissenschaftliche Fundierung, um dann für die Geschichte ab dem Mittelalter dem Zusammenhang zwischen Klimaentwicklung und kultureller Entfaltung detaillierter nachzuforschen. Behringers lesenswertes Buch führt uns plastisch vor Augen, mit welchen Schwierigkeiten, manchmal aber auch mit welch außergewöhnlich angenehmen Wetter-Epochen etwa in der Staufer- Zeit unsere Vorfahren konfrontiert waren und wie sie damit umgingen. Das lehrt uns nicht zuletzt Mut zu fassen, den Klimawandel als die Herausforderung unserer Generation zu begreifen und in einem besseren Sinne zu beeinflussen.

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61 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen die Kultur-Klima Wechselwirkung, 8. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung (Gebundene Ausgabe)
Wolfgang Behringer ist Historiker und führt den Leser auf eine Reise durch die Geschichte der Menschheit, von den eiszeitlichen Jägern über die Antike, das Mittelalter bis hin zur Gegenwart. Das Besondere: immer unter dem Aspekt des Klimas.

Bücher zum Thema Klima stützen sich in der Regel vorwiegend auf naturwissenschaftlich gewonnene Daten, wie z.B:
- Sedimente
- Eisbohrkerne
- Dendrochronologie

Dahingegen nutzen Geschichtsbücher als Quellen meist nur menschliches Schrifttum, welches im Falle des Klimas erst seit dem Mittelalter in brauchbarem Umfang zur Verfügung steht.
Behringer kombiniert beide Sorten von "Archiven".

Im Laufe der Betrachtungen stellt sich immer wieder heraus: Das Klima ist eine einzige Katastrophe! Ob es wärmer, kälter, trockener oder feuchter wird, immer stehen perfekt angepasste menschliche Gesellschaften vor grossen Herausforderungen. Das Austrocknen der Sahara zur Zeit des sehr warmen Atlantikums zum Beispiel führt mit der Konzentration der Menschen im Niltal erst zum Aufstieg Ägyptens, bevor eine weitere Dürre dem alten Reich den Garaus macht. Dann wird es wieder feuchter, so dass Nordafrika zur Kornkammer des römischen Reiches werden kann. Als diese dann trocken fällt, beschleunigt das den Untergang des weströmischen Reiches. Das Wärmemaximum des Hochmittelalters korreliert dann mit der Entstehung der ersten Hochkulturen in Mittel- und Nordeuropa. Mit Beginn der "kleinen Eiszeit" im 14.Jhdt kommt es zu vermehrt zu Missernten, bei denen die Sekundäreffekte (religiöse Verfolgungen, Krieg und Pest) weit gravierender sind als die eigentliche Klimaverschlechterung. Erst als religiöse Schuldzuweisungen von aufgeklärtem Denken abgelöst werden, geht es -trotz anhaltend schlechten Klimas- wieder aufwärts.

FAZIT: Nie hat es ein echt stabiles Klima gegeben, so dass es gerechtfertigt erscheint, den zum Unwort gewordenen Begriff "Klimawandel" fast inflationär benutzen zu dürfen.

Im letzten Kapitel geht es dann um das Modethema "anthropogener Klimawandel". Hier liegt m.E. eine kleine Schwachstelle, da manchmal nicht ganz klar wird, ob der Autor die wohlbekannten gängigen Klima-Apokalypsen eher unter der Kategorie "religiöse Schuldzuweisung" oder als Beispiel für "aufgeklärtes Handeln zum Wohle der Menschheit" ansieht.

Überhaupt erhebt das Buch keinen Anspruch auf wissenschaftliche Exaktheit. So stimmt z.B. weder der physikalische Zusammenhang der Strahlungsbilanz der Erde (S.29), noch der volkswirtschaftliche Zusammenhand zwischen Getreidepreisen und Nachfrage (S.149).
Im ersten Fall reicht der Energieerhaltungssatz bei weitem nicht zur Lösung der Gleichungen, sondern es muss -mit vielen Annahmen!- modelliert werden (daraus resultiert ja die Kontroverse). Im zweiten Fall (Brotpreis in Silber) ist nicht von Belang, ob die Bevölkerung schneller wächst als die Getreideproduktion, sondern, ob die Silbermenge schneller wächst als die Getreideproduktion. (Und das tat sie seit ca. 1500, als die Kulturen Südamerikas von den Spaniern geplündert wurden).

Aber darum geht es im Buch auch gar nicht. Es geht um die Kultur als Instrument zur Anpassungsfähigkeit an unsere Umwelt. Klimawandel anthropogen oder nicht: entscheidend ist, was wir daraus machen!

Das Buch ist gut recherchiert, nett aufgemacht und beleuchtet das Thema von vielen Seiten. Es ist jeden seiner ca. 20 Euro wert!
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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nie war das Reden über das Wetter spannender, 15. Februar 2008
Von 
M. Wolf (Stechlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung (Gebundene Ausgabe)
Empfohlen wurde mir das Buch unter der Prämisse, dass 'endlich mal jemand die Lüge vom Menschen gemachten Klimawandel widerlegt'.
Aber das ist nicht das Thema des Buches.
Der Saarbrücker Historiker Behringer weist spannend wie ein Krimi nach, dass es das 'natürliche Gleichgewicht' der Erde nie gab, dass es immer Klimaschwankungen gegeben hat und dass auf globale Katastrophen wie das Aussterben der Saurier eine neue Blüte des Lebens folgte.

Eine Hommage an das Leben!

Auch die Kulturgeschichte wird unter klimatischen Gesichtspunkten betrachtet. Große Reiche entstehen und gehen unter in Zeiten des Klimawechsels.
Dass die heutige Klimaerwärmung menschengemacht sein könnte, streitet B. nicht ab.
Dass verantwortlicher Umgang mit Ressourcen geübt werden muss, streitet er nicht ab.
Dass der Klimawandel eine Katastrophe sei, das streitet er ab.

Köstlich sind seine Vergleiche mit den Panikmachereien der 60-ger Jahre, als man noch von einer globalen Eiszeit ausging. Man wollte doch tatsächlich die arktischen Gebiete mit schwarzen Folien abdecken und mehr CO² in die Luft blasen, um die Kälte zu stoppen.
30 Jahre später werden ähnlich absurde Maßnahmen vorgeschlagen ' nur in umgekehrter Richtung!

Was habe ich gelernt?
U.a. dass die jüngste Eiszeit eigentlich ganz gemütlich war, kalt aber mit stabilen Hochdrucklagen, wenig Stürmen und selten extremen Temperaturen.
Dass jede Warmzeit (in der Antike und im hohen Mittelalter) zur kulturellen Blüte führte, auch wenn manche Gebiete (die Sahara) unbewohnbar wurden.
Dass die kleine Eiszeit in der Neuzeit schreckliche Folgen hatte (Hungersnöte, Pest und Krieg, siehe Lieder von Paul Gerhard), aber die Menschen auch zu großartigen Innovationen bewegt hat.
Dass alle jammern, wie viele Arten der Klimawandel koste (die schönen Eisbären, die aber auch keiner im Garten will!), aber niemand von einer neuen Artenvielfalt redet, die dorthin zurückkehrt, wo sie vor 1000 Jahren schon mal war.
Grönland war ein grünes Land und in Dänemark hat man guten Wein produziert.
Der Klimawandel ist eine Frage des Blickwinkels, Artenschutz ist nicht selten purer Konservativismus: Alles soll bleiben wie es ist.
War es aber nie.
B. bleibt immer wissenschaftlich misstrauisch seinen eigenen Analysen gegenüber, getreu dem Motto: Meine Aussagen gelten nur, bis das Gegenteil erwiesen wurde, und daran arbeite ich hart.
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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine positive Botschaft als bittere Pille für Apokalyptiker, 16. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung (Gebundene Ausgabe)
Eines der gravierendsten Probleme der menschlichen Urteilskraft liegt in der zeitlichen Beschränkung ihres geistigen Horizonts, der meistens nur wenige Jahrzehnte zurückreicht und dazu neigt, die Vergangenheit als "die gute alte Zeit"zu verklären. Nirgendwo wird dieses Manko deutlicher als in der aktuellen Klimadebatte. Ungewohnte Hitzesommer und milde Winter ohne Schnee verunsichern die Menschen, deren Eindruck durch reißerische Presseberichte über Monate mit Rekordtemperaturen verstärkt wird. Die veröffentlichte Meinung hat sich dabei einseitig auf den Menschen als Verursacher dieser Klimaveränderung festgelegt, die angeblich unsere ganze Zivilisation zu vernichten droht, wenn ihr nicht mit einschneidenden Maßnahmen gegengesteuert wird.

Da der Kern der Debatte, ob die Klimaveränderung anthropogenen Ursprungs ist oder nicht, für die meisten naturwissenschaftlichen Laien unentscheidbar ist, hilft ein Rückblick in die Geschichte des Klimas. An dieser Aufgabe versuchte sich der Historiker Wolfgang Behringer, der in seiner "Kulturgeschichte des Klimas - Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung" untersucht, wie sich das Klima auf der Erde entwickelte und dabei den Verlauf der Menschheitsgeschichte beeinflusste.

Verblüfft nimmt der Leser zur Kenntnis, dass es weder einen konstanten Klimaverlauf gab, noch einen dynamischen Pendeln um einen bestimmten Durchschnittswert herum. Perioden mit eisfreien Polkappen wechselten mit Eiszeiten ab. Auf Klimaoptima folgten -pessima. Und all diese Phasen waren nicht frei von extremen Ausschlägen. Ein Referenzwert für ein "normales" Klima lässt sich dabei nicht ausmachen. Behringer hält sich nicht lange mit der Erörterung der naturwissenschaftlichen Ursachen dieses Wandels auf, sondern zeigt auf, wie er sich auf die menschliche Zivilisation ausgewirkt hat. Es ist erstaunlich, wie fast jedem historischen Epochenwechsel ein Klimawandel vorausging, so wie beispielsweise beim Übergang von der Jagd- und Sammlerkultur der Mittleren Steinzeit zur Ackerbaukultur der Jungsteinzeit oder von der Bronze- zur Eisenzeit. Aber den Schwerpunkt des betrachteten Zeitrahmens legt Behringer auf die in den Beginn der Neuzeit fallende Kleine Eiszeit, die Europa vor gewaltige Herausforderungen stellte. Ihre Auswirkungen führt Behringer dem Leser nachfühlbar vor Augen, indem er die Auswirkungen des nassen, kalten Wetters und der eisigen Winter bis in die menschliche Psyche hinein nachgeht. Die Kleine Eiszeit markiert für Behringer die europäische Abwendung vom religiösen Irrationalismus, der Hexen oder die Strafe Gottes für wetterbedingte Missernten verantwortlich machte, durch an der Vernunft orientierten Lösungen, an deren Ende die Industrielle Revolution stand. Erst ab hier wurde der Mensch dank der Technik unabhängig von den unberechenbaren Launen des Klimas.

Ohne sich auf eine bestimmte Ursache für den Klimawandel festzulegen, geht Behringer in seinen Schlussbetrachtungen mit den Alarmisten und ihren Prognosen, die sich oft als unzutreffend herausstellten, hart ins Gericht: "Was heute wahr erscheint, ist morgen Schnee von gestern." Ebenso kritisiert er die einseitige Festlegung der Klimaforschung auf das Kohlendioxid als maßgeblichen Verursacher der Erwärmung und fragt spitz: "Wenn der CO2-Anteil der Atmosphäre die Temperatur bestimmt und der vorindustrielle CO2-Anteil konstant bei 280 ppm lag, woher kamen dann die Temperaturschwankungen des letzten Jahrtausends? Ist die Hypothese falsch? Sind die Messdaten falsch? Oder wurde nur die Statistik gefälscht, um den Klimawandel zu dramatisieren?"

Statt der absurden Vorschläge zur Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen empfiehlt er Gelassenheit und eine pragmatische Anpassung an den Klimawandel, der ohnehin unvermeidbar sei. "Die Welt wird nicht untergehen", so Behringers positive Botschaft, die auf manchen mit apokalyptischen Szenarien aufwartenden Klimaforscher wie eine bittere Pille wirken muss.

Es ist zu hoffen, dass dieses Buch eine möglichst breite Verbreitung findet, um die feste Phalanx der Alarmisten zu durchbrechen. Wer auch als Laie eine sichere Grundlage in der Klimadebatte haben will, sollte unbedingt zu Behringers Werk greifen. Danach kann er die nächsten Schreckensmeldungen der "falschen Propheten und moralischen Unternehmer", die aus einer herbeigeredeten Klimakrise Kapital zu schlagen versuchen, beruhigter angehen.
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