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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
61 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
die Kultur-Klima Wechselwirkung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung (Gebundene Ausgabe)
Wolfgang Behringer ist Historiker und führt den Leser auf eine Reise durch die Geschichte der Menschheit, von den eiszeitlichen Jägern über die Antike, das Mittelalter bis hin zur Gegenwart. Das Besondere: immer unter dem Aspekt des Klimas.Bücher zum Thema Klima stützen sich in der Regel vorwiegend auf naturwissenschaftlich gewonnene Daten, wie z.B: - Sedimente - Eisbohrkerne - Dendrochronologie Dahingegen nutzen Geschichtsbücher als Quellen meist nur menschliches Schrifttum, welches im Falle des Klimas erst seit dem Mittelalter in brauchbarem Umfang zur Verfügung steht. Behringer kombiniert beide Sorten von "Archiven". Im Laufe der Betrachtungen stellt sich immer wieder heraus: Das Klima ist eine einzige Katastrophe! Ob es wärmer, kälter, trockener oder feuchter wird, immer stehen perfekt angepasste menschliche Gesellschaften vor grossen Herausforderungen. Das Austrocknen der Sahara zur Zeit des sehr warmen Atlantikums zum Beispiel führt mit der Konzentration der Menschen im Niltal erst zum Aufstieg Ägyptens, bevor eine weitere Dürre dem alten Reich den Garaus macht. Dann wird es wieder feuchter, so dass Nordafrika zur Kornkammer des römischen Reiches werden kann. Als diese dann trocken fällt, beschleunigt das den Untergang des weströmischen Reiches. Das Wärmemaximum des Hochmittelalters korreliert dann mit der Entstehung der ersten Hochkulturen in Mittel- und Nordeuropa. Mit Beginn der "kleinen Eiszeit" im 14.Jhdt kommt es zu vermehrt zu Missernten, bei denen die Sekundäreffekte (religiöse Verfolgungen, Krieg und Pest) weit gravierender sind als die eigentliche Klimaverschlechterung. Erst als religiöse Schuldzuweisungen von aufgeklärtem Denken abgelöst werden, geht es -trotz anhaltend schlechten Klimas- wieder aufwärts. FAZIT: Nie hat es ein echt stabiles Klima gegeben, so dass es gerechtfertigt erscheint, den zum Unwort gewordenen Begriff "Klimawandel" fast inflationär benutzen zu dürfen. Im letzten Kapitel geht es dann um das Modethema "anthropogener Klimawandel". Hier liegt m.E. eine kleine Schwachstelle, da manchmal nicht ganz klar wird, ob der Autor die wohlbekannten gängigen Klima-Apokalypsen eher unter der Kategorie "religiöse Schuldzuweisung" oder als Beispiel für "aufgeklärtes Handeln zum Wohle der Menschheit" ansieht. Überhaupt erhebt das Buch keinen Anspruch auf wissenschaftliche Exaktheit. So stimmt z.B. weder der physikalische Zusammenhang der Strahlungsbilanz der Erde (S.29), noch der volkswirtschaftliche Zusammenhand zwischen Getreidepreisen und Nachfrage (S.149). Im ersten Fall reicht der Energieerhaltungssatz bei weitem nicht zur Lösung der Gleichungen, sondern es muss -mit vielen Annahmen!- modelliert werden (daraus resultiert ja die Kontroverse). Im zweiten Fall (Brotpreis in Silber) ist nicht von Belang, ob die Bevölkerung schneller wächst als die Getreideproduktion, sondern, ob die Silbermenge schneller wächst als die Getreideproduktion. (Und das tat sie seit ca. 1500, als die Kulturen Südamerikas von den Spaniern geplündert wurden). Aber darum geht es im Buch auch gar nicht. Es geht um die Kultur als Instrument zur Anpassungsfähigkeit an unsere Umwelt. Klimawandel anthropogen oder nicht: entscheidend ist, was wir daraus machen! Das Buch ist gut recherchiert, nett aufgemacht und beleuchtet das Thema von vielen Seiten. Es ist jeden seiner ca. 20 Euro wert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nie war das Reden über das Wetter spannender,
Von
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung (Gebundene Ausgabe)
Empfohlen wurde mir das Buch unter der Prämisse, dass 'endlich mal jemand die Lüge vom Menschen gemachten Klimawandel widerlegt'.Aber das ist nicht das Thema des Buches. Der Saarbrücker Historiker Behringer weist spannend wie ein Krimi nach, dass es das 'natürliche Gleichgewicht' der Erde nie gab, dass es immer Klimaschwankungen gegeben hat und dass auf globale Katastrophen wie das Aussterben der Saurier eine neue Blüte des Lebens folgte. Eine Hommage an das Leben! Auch die Kulturgeschichte wird unter klimatischen Gesichtspunkten betrachtet. Große Reiche entstehen und gehen unter in Zeiten des Klimawechsels. Dass die heutige Klimaerwärmung menschengemacht sein könnte, streitet B. nicht ab. Dass verantwortlicher Umgang mit Ressourcen geübt werden muss, streitet er nicht ab. Dass der Klimawandel eine Katastrophe sei, das streitet er ab. Köstlich sind seine Vergleiche mit den Panikmachereien der 60-ger Jahre, als man noch von einer globalen Eiszeit ausging. Man wollte doch tatsächlich die arktischen Gebiete mit schwarzen Folien abdecken und mehr CO² in die Luft blasen, um die Kälte zu stoppen. 30 Jahre später werden ähnlich absurde Maßnahmen vorgeschlagen ' nur in umgekehrter Richtung! Was habe ich gelernt? U.a. dass die jüngste Eiszeit eigentlich ganz gemütlich war, kalt aber mit stabilen Hochdrucklagen, wenig Stürmen und selten extremen Temperaturen. Dass jede Warmzeit (in der Antike und im hohen Mittelalter) zur kulturellen Blüte führte, auch wenn manche Gebiete (die Sahara) unbewohnbar wurden. Dass die kleine Eiszeit in der Neuzeit schreckliche Folgen hatte (Hungersnöte, Pest und Krieg, siehe Lieder von Paul Gerhard), aber die Menschen auch zu großartigen Innovationen bewegt hat. Dass alle jammern, wie viele Arten der Klimawandel koste (die schönen Eisbären, die aber auch keiner im Garten will!), aber niemand von einer neuen Artenvielfalt redet, die dorthin zurückkehrt, wo sie vor 1000 Jahren schon mal war. Grönland war ein grünes Land und in Dänemark hat man guten Wein produziert. Der Klimawandel ist eine Frage des Blickwinkels, Artenschutz ist nicht selten purer Konservativismus: Alles soll bleiben wie es ist. War es aber nie. B. bleibt immer wissenschaftlich misstrauisch seinen eigenen Analysen gegenüber, getreu dem Motto: Meine Aussagen gelten nur, bis das Gegenteil erwiesen wurde, und daran arbeite ich hart. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine positive Botschaft als bittere Pille für Apokalyptiker,
Rezension bezieht sich auf: Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung (Gebundene Ausgabe)
Eines der gravierendsten Probleme der menschlichen Urteilskraft liegt in der zeitlichen Beschränkung ihres geistigen Horizonts, der meistens nur wenige Jahrzehnte zurückreicht und dazu neigt, die Vergangenheit als "die gute alte Zeit"zu verklären. Nirgendwo wird dieses Manko deutlicher als in der aktuellen Klimadebatte. Ungewohnte Hitzesommer und milde Winter ohne Schnee verunsichern die Menschen, deren Eindruck durch reißerische Presseberichte über Monate mit Rekordtemperaturen verstärkt wird. Die veröffentlichte Meinung hat sich dabei einseitig auf den Menschen als Verursacher dieser Klimaveränderung festgelegt, die angeblich unsere ganze Zivilisation zu vernichten droht, wenn ihr nicht mit einschneidenden Maßnahmen gegengesteuert wird.Da der Kern der Debatte, ob die Klimaveränderung anthropogenen Ursprungs ist oder nicht, für die meisten naturwissenschaftlichen Laien unentscheidbar ist, hilft ein Rückblick in die Geschichte des Klimas. An dieser Aufgabe versuchte sich der Historiker Wolfgang Behringer, der in seiner "Kulturgeschichte des Klimas - Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung" untersucht, wie sich das Klima auf der Erde entwickelte und dabei den Verlauf der Menschheitsgeschichte beeinflusste. Verblüfft nimmt der Leser zur Kenntnis, dass es weder einen konstanten Klimaverlauf gab, noch einen dynamischen Pendeln um einen bestimmten Durchschnittswert herum. Perioden mit eisfreien Polkappen wechselten mit Eiszeiten ab. Auf Klimaoptima folgten -pessima. Und all diese Phasen waren nicht frei von extremen Ausschlägen. Ein Referenzwert für ein "normales" Klima lässt sich dabei nicht ausmachen. Behringer hält sich nicht lange mit der Erörterung der naturwissenschaftlichen Ursachen dieses Wandels auf, sondern zeigt auf, wie er sich auf die menschliche Zivilisation ausgewirkt hat. Es ist erstaunlich, wie fast jedem historischen Epochenwechsel ein Klimawandel vorausging, so wie beispielsweise beim Übergang von der Jagd- und Sammlerkultur der Mittleren Steinzeit zur Ackerbaukultur der Jungsteinzeit oder von der Bronze- zur Eisenzeit. Aber den Schwerpunkt des betrachteten Zeitrahmens legt Behringer auf die in den Beginn der Neuzeit fallende Kleine Eiszeit, die Europa vor gewaltige Herausforderungen stellte. Ihre Auswirkungen führt Behringer dem Leser nachfühlbar vor Augen, indem er die Auswirkungen des nassen, kalten Wetters und der eisigen Winter bis in die menschliche Psyche hinein nachgeht. Die Kleine Eiszeit markiert für Behringer die europäische Abwendung vom religiösen Irrationalismus, der Hexen oder die Strafe Gottes für wetterbedingte Missernten verantwortlich machte, durch an der Vernunft orientierten Lösungen, an deren Ende die Industrielle Revolution stand. Erst ab hier wurde der Mensch dank der Technik unabhängig von den unberechenbaren Launen des Klimas. Ohne sich auf eine bestimmte Ursache für den Klimawandel festzulegen, geht Behringer in seinen Schlussbetrachtungen mit den Alarmisten und ihren Prognosen, die sich oft als unzutreffend herausstellten, hart ins Gericht: "Was heute wahr erscheint, ist morgen Schnee von gestern." Ebenso kritisiert er die einseitige Festlegung der Klimaforschung auf das Kohlendioxid als maßgeblichen Verursacher der Erwärmung und fragt spitz: "Wenn der CO2-Anteil der Atmosphäre die Temperatur bestimmt und der vorindustrielle CO2-Anteil konstant bei 280 ppm lag, woher kamen dann die Temperaturschwankungen des letzten Jahrtausends? Ist die Hypothese falsch? Sind die Messdaten falsch? Oder wurde nur die Statistik gefälscht, um den Klimawandel zu dramatisieren?" Statt der absurden Vorschläge zur Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen empfiehlt er Gelassenheit und eine pragmatische Anpassung an den Klimawandel, der ohnehin unvermeidbar sei. "Die Welt wird nicht untergehen", so Behringers positive Botschaft, die auf manchen mit apokalyptischen Szenarien aufwartenden Klimaforscher wie eine bittere Pille wirken muss. Es ist zu hoffen, dass dieses Buch eine möglichst breite Verbreitung findet, um die feste Phalanx der Alarmisten zu durchbrechen. Wer auch als Laie eine sichere Grundlage in der Klimadebatte haben will, sollte unbedingt zu Behringers Werk greifen. Danach kann er die nächsten Schreckensmeldungen der "falschen Propheten und moralischen Unternehmer", die aus einer herbeigeredeten Klimakrise Kapital zu schlagen versuchen, beruhigter angehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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