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Kulturen der Empathie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 18. Mai 2009

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Pressestimmen

"Breithaupt nimmt den Leser mit auf eine an Überraschungen reiche Tour zu den kulturellen Praktiken, in denen Empathie inszeniert, aber auch gefiltert oder blockiert wird."
Dieter Thomä Frankfurter Allgemeine Zeitung

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Fritz Breithaupt (1967) ist Professor für deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft, sowie affiliierter Professor für Kognitionswissenschaften an der Indiana University in Bloomington. Seit 2006 ist er zudem Kolumnist bei ZEIT Campus. Ziel seiner Arbeit ist die Erforschung der Prozesse, Mechanismen und imaginären Institutionen, mittels deren sich Kulturen verfestigen. Bei Suhrkamp erschien bisher Kulturen der Empathie.



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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Die Entdeckung der "Narrativen Empathie"
Ein grandioses Buch, unbedingt empfehlenswert!
Auch hier ist die wichtigste Entdeckung in diesem Buch mehr als nur "originell" , sondern könnte bahnbrechend für das Verständnis sein, warum seit einigen Jahrzehnten (nicht nur im "Westen") so lebenswerte Gesellschaften entstanden sind. Ja, es könnte sogar ein Friedensnobelpreis verdient werden, wenn, ja: wenn diese Entdeckung konsequent zu Ende gedacht worden wäre.

Breithaupts neuartige These ist, dass Empathie zwischen Menschen nicht nur (wie auch bei anderen Lebewesen zu beobachten) subjektiv jeweils zwischen Zweien auftritt (Mutter/Kind usw. "Zweierszenenempathie" benannt), sondern darüber hinaus auch Empathie bei einem/r Dritten in der Beobachtung zweier Anderer entsteht und hier dann objektive Empathie für den/die Beteiligten möglich wird.
Diese "Dreierszenenempathie" bzw. "Narrative Empathie" benannte Fähigkeit wird an Beispielen gut nachvollziehbar nachgewiesen und beschrieben, hauptsächlich am "Stockholmsyndrom", also der Geiselnahme in Schweden 1973, die dadurch berühmt wurde, dass die Geiseln noch lange nach der Befreiung viel Verständnis für die Geiselnehmer zeigten. Breithaupt erklärt das damit, dass die Geiseln (als Dritte) den Konflikt der Geiselnehmer mit der Polizei beobachteten und dadurch auch für die Täter Empathie und auch Sympathie entwickelten.

Diese Fähigkeit zur Empathie für die Konflikte anderer Betroffener (als mikrosoziologische Basis, die dann makrosoziologisch wirkt) ) erweitert sich zu einer gesellschaftsbildenden Empathie auch für größere Gruppen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Breithaupts Buch geht von einer einfachen These aus: wenn Empathie tatsächlich neurobiologisch angelegt ist, wenn wir also gar nicht anders können als empathisch zu sein, wie funktioniert dann Nicht-Empathie? Wie schaffen es Menschen, aus der natürlichen Anlage zum Mitgefühl zwischenmenschliche Figuren wie Achtlosigkeit und Respektlosigkeit zu entwickeln?
Und in welcher Form äußert sich dann gelungene, "erwachsene" Empathie?
Breithaupts Antworten darauf sind erstaunlich und erstaunlich verständlich. So schlägt er vor, Empathie nicht als ein Verhältnis zwischen einem Ich und einem Du anzusehen, sondern als Dreierszene, in der noch ein Er hinzukommt. Das Ich ergreift Partei in einer Situation zwischen einem Du und einem anderen Du (der damit zu einem Er wird); damit wird eine Zweiergruppe konstituiert, in der der Empathische genauso einen Nutzen hat, wie der, in den er sich eingefühlt hat. Die Folge einer solchen Sachlage könnte gravierend sein, sowohl für die Einwanderungspolitik, als auch für die Inklusionspädagogik, für die Familientherapie oder die Behandlung Langzeitarbeitslosen.
Breithaupt hat ein kenntnisreiches, leicht zu lesendes, brisantes Buch geschrieben. Wer dieses Buch gründlich liest, so möchte ich behaupten (aber ich habe erst angefangen, die darin enthaltenen Gedanken weiterzuführen), wird einen neuen Blick auf unsere Kultur gewinnen. So ist dieses Buch auch eine Reise in die Fremdheit und Befremdlichkeit der eigenen Kultur, mithin aufklärerisch im besten Sinne des Wortes.
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Format: Taschenbuch
Fritz Breithaupt berücksichtigt die psychologischen und kognitionswissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte, aber auch die Literatur und Philosophie über Empathie und Mitleid, um verschiedene »Kulturen der Empathie« zu unterscheiden und als sozialen Prozess zu beschreiben. Eine Bedingung von Empathie ist z. B. Ähnlichkeit, weil wir nur aus unserer eigenen Erfahrung heraus erahnen können, wie sich der andere fühlt. Ähnlichkeit wird jedoch überschätzt, denn jeder Mensch nimmt die Welt auf seine eigene Weise wahr. Die Realität gibt es nicht, nur unterschiedliche Wahrnehmungen der Realität. Trotzdem findet Empathie augenscheinlich statt. Empathie ist demnach stets subjektiv, nicht mehr als die Vorstellung eines Beobachters, den anderen und dessen persönliches Modell der Welt kognitiv zu verstehen. Egal wie gut sich etwa ein Paar über die Jahrzehnte kennt – der andere ist nie vollständig zu erfassen. Und das ist gut so: Deshalb bleibt stets eine gewisse Spannung....

Die vollständige Rezension finden Sie unter: newsletter.ruhl-consulting.de/newsletter/newsletter-oktober-2012/leseecke/kulturen-der-empathie.html
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