Kulturen der Empathie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr


oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Jetzt eintauschen
und EUR 5,30 Gutschein erhalten
Eintausch
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Kulturen der Empathie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Kulturen der Empathie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) [Taschenbuch]

Fritz Breithaupt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 4 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Freitag, 24. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 13,99  
Taschenbuch EUR 14,00  
Suhrkamp
Suhrkamp-Wissenschafts-Shop
Entdecken Sie die Neuheiten des Verlags, aktuelle Bestseller und weitere spannende Titel im Suhrkamp-Wissenschafts-Shop.

Kurzbeschreibung

18. Mai 2009 suhrkamp taschenbuch wissenschaft (Buch 1906)
Wo früher Gesellschaftstheorien auf Kommunikation setzten, erscheint nun zunehmend Empathie oder Einfühlung als Kitt, der die Gemeinschaften zusammenhält. Doch was genau ist Empathie und was leistet sie? Fritz Breithaupt berücksichtigt in seinem Buch die psychologischen und kognitionswissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte, aber auch die Literatur und Philosophie, die seit Jahrtausenden über Empathie und Mitleid nachgedacht haben, um verschiedene »Kulturen der Empathie« zu unterscheiden. Fluchtpunkt seiner Theorie ist eine Grammatik der Empathie, die menschliche Einfühlung als einen sozialen Prozeß ausweist, der komplexe Narrationen beinhaltet und eine Idee von Gemeinschaft ins Spiel bringt, die sich mit naturwissenschaftlichen Mitteln allein nicht hinreichend beschreiben läßt.

Wird oft zusammen gekauft

Kulturen der Empathie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) + Empathie und Spiegelneurone: Die biologische Basis des Mitgefühls (edition unseld) + Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone
Preis für alle drei: EUR 33,95

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 204 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Originalausgabe (18. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518295063
  • ISBN-13: 978-3518295069
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.150 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Breithaupt nimmt den Leser mit auf eine an Überraschungen reiche Tour zu den kulturellen Praktiken, in denen Empathie inszeniert, aber auch gefiltert oder blockiert wird.«

(Dieter Thomä Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Diese[...] Abhandlung überzeugt dadurch, dass sie wissenschaftliche Präzision mit größter sprachlicher Klarheit verbindet.«

(Ulrich Greiner Die Zeit )

»Das komplexe Problem wird – im Bachelorzeitalter unerlässlich! – in kleine handliche Pakete geschnürt: Für den eiligen Leser, der sich nur ›ein Bild machen‹ will, wird in der ›Gebrauchsanweisung‹ ein roter Faden gelegt, ebenso wie für den an kognitionswissenschaftlichen Fragen Interessierten.«

(Josef Bordat fixpoetry.com )

»Neben der Einleitung, die ausgezeichnet in die zentralen Themen und Anliegen des Buches einführt, sind die gelungen Zusammenfassungen jeweils am Kapitelende besonders hervorzuheben. Gleiches gilt auch für das präzise Nachwort, das wichtige Impulse für das Verhältnis von Empathie und Moral benennt. Die Lektüre dieses Buches kann daher für Leserinnen und Leser unterschiedlichster Interessenslagen, wie in der Skizzierung der Gebrauchsanweisung zum Buch vielleicht deutlich wurde, uneingeschränkt empfohlen werden. Auch am Thema Interessierte, die über keine Vorkenntnisse in den Fachbereichen verfügen, die das Buch tangiert, dürften es mit großem Erkenntnisgewinn lesen.«

(Stefan Meyer-Ahlen rhs. Religionsunterricht an höheren Schulen, München )

»Breithaupts Buch stellt eine äußerst thesenreiche und inspirierende Auseinandersetzung mit den in (literatur-) wissenschaftlichen Diskursen oft unreflektierten Spielarten der Empathie dar, die darüber hinaus auch noch sehr unterhaltsam geschrieben ist.«

(Markus Wiefarn IASL online )

»Breithaupt leistet mit seinem Buch einen wichtigen Beitrag zum rasch wachsenden Diskurs kognitiver Literaturtheorie.«

(Stefanie Luther Kultur Poetik )

Über den Autor

Fritz Breithaupt (1967) ist Professor für deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft, sowie affiliierter Professor für Kognitionswissenschaften an der Indiana University in Bloomington. Seit 2006 ist er zudem Kolumnist bei ZEIT Campus. Ziel seiner Arbeit ist die Erforschung der Prozesse, Mechanismen und imaginären Institutionen, mittels deren sich Kulturen verfestigen. Bei Suhrkamp erschien bisher Kulturen der Empathie.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
5.0 von 5 Sternen
5.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entdeckung der "Narrativen Empathie" 5. April 2010
Von Mantz
Format:Taschenbuch
Die Entdeckung der "Narrativen Empathie"
Ein grandioses Buch, unbedingt empfehlenswert!
Auch hier ist die wichtigste Entdeckung in diesem Buch mehr als nur "originell" , sondern könnte bahnbrechend für das Verständnis sein, warum seit einigen Jahrzehnten (nicht nur im "Westen") so lebenswerte Gesellschaften entstanden sind. Ja, es könnte sogar ein Friedensnobelpreis verdient werden, wenn, ja: wenn diese Entdeckung konsequent zu Ende gedacht worden wäre.

Breithaupts neuartige These ist, dass Empathie zwischen Menschen nicht nur (wie auch bei anderen Lebewesen zu beobachten) subjektiv jeweils zwischen Zweien auftritt (Mutter/Kind usw. "Zweierszenenempathie" benannt), sondern darüber hinaus auch Empathie bei einem/r Dritten in der Beobachtung zweier Anderer entsteht und hier dann objektive Empathie für den/die Beteiligten möglich wird.
Diese "Dreierszenenempathie" bzw. "Narrative Empathie" benannte Fähigkeit wird an Beispielen gut nachvollziehbar nachgewiesen und beschrieben, hauptsächlich am "Stockholmsyndrom", also der Geiselnahme in Schweden 1973, die dadurch berühmt wurde, dass die Geiseln noch lange nach der Befreiung viel Verständnis für die Geiselnehmer zeigten. Breithaupt erklärt das damit, dass die Geiseln (als Dritte) den Konflikt der Geiselnehmer mit der Polizei beobachteten und dadurch auch für die Täter Empathie und auch Sympathie entwickelten.

Diese Fähigkeit zur Empathie für die Konflikte anderer Betroffener (als mikrosoziologische Basis, die dann makrosoziologisch wirkt) ) erweitert sich zu einer gesellschaftsbildenden Empathie auch für größere Gruppen.
Da solche Empathie zwangsläufig nur erzählt werden kann, benennt Breithaupt sie als "Narrative Empathie" und beschränkt sie aber ausdrücklich nicht auf Erzählungen aus der Literatur, sondern auch auf "erzählte" (im Sinne von: beobachtete) Alltagserlebnisse. Und schon das ist zumindest nobelpreisverdächtig.
Überhaupt ist dieses Buch von Breithaupt im Gegensatz zu anderen überraschend gut lesbar und klar aufgebaut. Wer bereits nach dem ersten Drittel diese Erkenntnis verstanden hat, wird aufgefordert, einige Kapitel zu überspringen und darf das auch. Von vielen Seiten her wird im zweiten Drittel nachgewiesen, dass diese Dreierszenenempathie im Grunde schon Aristoteles bekannt war ("Zuschauer eines Theaterstückes schwankend zwischen Mitleid und Furcht"), aber erst Ende des 17.Jhdt. wieder entdeckt wurde (von Lessing, der dann Nachfolger wie Goethe, Schiller, Kleist ff beeinflusste). Auch aus dem Bereich der Soziologie berichtet Breithaupt (hier allerdings recht unscharf), dass die inzwischen ebenso das triadische Denken entwickelt (Ego, Alter und zusätzlich Tertius), und auch Erkenntnisse aus der Gehirnforschung (Spiegelneuronen) werden anschaulich einbezogen.

Positiv überraschend fand ich, dass Breithaupt trotz des engen Rahmens des Buches vorgestellte Quellen (überwiegend aus der klassischen Literatur) so ausreichend genug zitiert, dass diese nicht mühevoll gesucht und nachgelesen werden müssen, so dass beim Lesen nie das Interesse verging.

Im letzten Drittel kommt Breithaupt zu dem Schluss, dass folgend aus der Narrativen Empathie die "Parteinahme in Konflikten" die grundlegende Triebfeder für Empathie überhaupt und (weniger klar) auch für gesellschaftliches Miteinander und Verständnis sei.
Hier allerdings bricht der grandiose Gedankenaufbau leider jäh ab und wird fast apodiktisch.
Objektive (ausdrücklich nicht subjektive!) Parteinahme für Andere, nämlich als Dritter und Beobachter zweier Streitenden und hier dann mit wechselseitiger (abwechselnder) zur Konfliktlösung strebenden Empathie ist in den ersten zwei Dritteln des Buches die Kernaussage aus allen angeführten Beispielen. Das erwähnt Breithaupt zwar in einem kleineren Kapitel, streitet aber faktisch deren Bedeutung ab und erklärt sie - wenn überhaupt - nur aus extrem dualnarrativ aufgebauter Literatur entstehend. Das folgend zitierte Beispiel ("Effi Briest") erlaubt jedoch gerade dies eben nicht!

Parteinahme ist nämlich ab hier für Breithaupt plötzlich nur noch als sehr einseitig und rein subjektiv vorstellbar - in Fußballspielen oder für gesellschaftliche Gruppen (Familie ff). Und diese Parteinahme ist dann ausdrücklich nur als Mittel zum Sieg über Andere für den Autor denkbar. Narrative Empathie ist plötzlich also nicht als Lösung für Konflikte denkbar, sondern sogar als erwünschte Hilfe (sogar Ursache) für Konfklikte! Ab hier vermischt Breithaupt auch die vorher umfangreich aufgebaute Trennung von (unwillkürlichem) Mitleid und der (kognitiv wirksamen) Empathie, jetzt würfelt er Beides in einem Satz zusammen, als wären das synonyme Begriffe. Selbst Schadenfreude wirft er (etwas später) in den gleichen Topf. Zum Schluss scheint es, er habe selbst sein eigenes wichtigstes Beispiel (das Stockholmsyndrom) nicht verstanden, denn da redet er nur noch von (ja sehr sinnvoller und verständlicher) absichtlicher Empathie der Geiseln in der Zeit der Geiselnahme, während ja (auch nach seiner Auslegung zu Beginn) gerade die anschließende (völlig sinnfreie) Empathie für die Täter das eigentlich Überraschende (und zu Erklärende) dieses Vorgangs war.

Es könnte hier erläutert werden, dass Breithaupt einen anderen (längst veralteten) Begriff von Empathie vertritt - Empathie ist für Breithaupt ein rein subjektiver Weg, Glückseligkeit zu erringen, und nur quasi ein "Filter für das Rauschen des Mitleides". Das würde den Bruch in diesem Buch erklären, aber schade ist es trotzdem.

Insgesamt könnte jetzt gesagt werden, das Buch sei das Lesen nicht wert, denn der Autor würfe im Herumdrehen das wieder um, was er gerade mühsam aufgebaut hat, aber diese Konsequenz hat er nicht verdient.
Mit Schopenhauer ausgedrückt zeigt uns auch dieses Buch nur "einen Weg durch den Wald", und "das, was es rechts und links zu sehen gibt", das kann und soll der Leser selbst entdecken - und da gibt es dank des gut lesbaren Inhaltes genug zusätzlich zu Sehendes! Dass Breithaupt zum Ende den Weg verliert, herumirrt und sogar umkehrt, das ist schade, aber den Rest des Weges zu entdecken, das ist dem Leser dennoch und gleichwohl möglich.

Oder auch (um es mit Worten des offenbar fußballbegeisterten Autors auszudrücken):
Das Buch ist eine grandiose Steilvorlage, leider wegen veralteter Spieltechnik nicht umgewandelt! Den Ruhm (das Tor, die Anerkennung, vielleicht sogar einen Friedensnobelpreis) wird sich (hoffentlich bald) ein/e Andere/r verdienen können.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empathie und Gesellschaft 30. Dezember 2012
Format:Taschenbuch
Fritz Breithaupt berücksichtigt die psychologischen und kognitionswissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte, aber auch die Literatur und Philosophie über Empathie und Mitleid, um verschiedene »Kulturen der Empathie« zu unterscheiden und als sozialen Prozess zu beschreiben. Eine Bedingung von Empathie ist z. B. Ähnlichkeit, weil wir nur aus unserer eigenen Erfahrung heraus erahnen können, wie sich der andere fühlt. Ähnlichkeit wird jedoch überschätzt, denn jeder Mensch nimmt die Welt auf seine eigene Weise wahr. Die Realität gibt es nicht, nur unterschiedliche Wahrnehmungen der Realität. Trotzdem findet Empathie augenscheinlich statt. Empathie ist demnach stets subjektiv, nicht mehr als die Vorstellung eines Beobachters, den anderen und dessen persönliches Modell der Welt kognitiv zu verstehen. Egal wie gut sich etwa ein Paar über die Jahrzehnte kennt – der andere ist nie vollständig zu erfassen. Und das ist gut so: Deshalb bleibt stets eine gewisse Spannung....

Die vollständige Rezension finden Sie unter: newsletter.ruhl-consulting.de/newsletter/newsletter-oktober-2012/leseecke/kulturen-der-empathie.html
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de