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KulturSchock Kaukasus
 
 
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KulturSchock Kaukasus [Taschenbuch]

Ute Friesen , Marcus Würmli
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Reise Know-How Verlag Rump; Auflage: 1., Aufl. (November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383171293X
  • ISBN-13: 978-3831712939
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 791.396 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Manches fremde Land erscheint uns doch eigentlich recht bekannt. Warum fühlen wir uns trotzdem oft so hilflos, wenn wir ein solcherart "vertrautes" Land besuchen? Weil wir den sogenannten Kulturschock erleben, jenen unvermeidlichen Prozess, den wir alle durchlaufen, wenn wir mit einer fremden Kultur in Berührung kommen. Denn plötzlich stellen wir fest, dass in der fremden Kultur andere Regeln die Daseinsgestaltung bestimmen, ein völlig andersartiges Wertesystem gilt.
Welche Position hat der Einzelne in der Gesellschaft? Wie stehen Frauen und Männer zueinander? Wie sieht Bildung aus und welche Bedeutung hat sie? Welche Hierarchien gibt es? Wie verhalten sich die Menschen in der Öffentlichkeit und wie im privaten Umfeld? Welche Rolle spielt die Religion? Wann sind die Menschen abergläubisch? Woran freuen sie sich, was bedrückt sie? Wie wohnen und arbeiten die Menschen? Wie verbringen sie ihre Freizeit? Wie begegnet man dem Fremden? Wie sollte der ausländische Gast sich verhalten? Welche s Mitbringsel erfreut den Gastgeber?

Der Autor über sein Buch

Die Menschen in den drei Kaukasusstaaten, Armenien, Georgien und Aserbajdschan, leben heute einen Alltag zwischen Europa und Asien, Orient und Okzident, zwischen Planwirtschaftsruinen und Clankapitalismus, zwischen Gastfreundschaft zu westlichen Touristen und Angst vor den Nachbarethnien. Dieser Band informiert über die Einstellungen der Menschen zu Religion, Politik, Geschichte, Geschlechterrollen, dem eigenen Körper, Geld und Arbeit und hilft dem Kaukasus-Reisenden, Moralvorstellungen und Höflichkeitsformen kennenzulernen, die beim Umgang mit den Einheimischen wichtig sind.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ratgeber Frust 3. September 2006
Kulturschock Kaukasus

So ist das eben mit dem Kulturschock, den eingebrannte mitteleuropäische Besserwisser in fremden Ländern erleben: Sie vergessen ihren Humor und begeben sich auf interkulturelles Stammtischniveau. Ute Friesen und Marcus Würmli haben ihren Kulturschock im Kaukasus erlebt, weil sie offenbar nicht gefunden haben, was sie aus alten sowjet-russischen Kinderbüchern kannten. Drei Jahre musste die arme Frau in einem schrecklichen Land namens Armenien leben, immer drauf bedacht, dass ihre Gehaltsabrechnung niemandem in die Hände fällt und dass ihre Wollsocken so lange halten, bis sie daheim wieder Nachschub stricken lassen kann.

Kulturschock Kaukasus heißt das Buch, das die beiden im Reise-Know-How-Verlag veröffentlicht haben. Viele ihrer Beobachtungen sind richtig, da läuft einiges schief in einer Region, die erst vor wenigen Jahren aus einer andauernden Fremdherrschaft entlassen wurde, die  schauen wir etwa nach Arzach  sich gerade erst in einem bitteren Krieg aus einer doppelten Fremdherrschaft hat befreien müssen. Wundern wir uns also, dass hier noch nicht alles so funktioniert wie, beispielsweise, im Stuttgarter Ländle! Korruption, Bildungsarmut, Not und Hunger, ein historisches Trauma, soziale Isolation: Ohne Ende ließen sich weitere Gründe herleiten, warum die Kaukasusländer und warum speziell Armenien, auf das die Autoren sich vor allem eingeschossen haben, so sind wie sie sind. Aber daran sind die Autoren nicht interessiert. Sie wollen gerade nicht erklären, sie wollen denunzieren. Und sie haben dabei keine Hemmungen, ihre Freunde (ihre Freundinnen, denn Freunde hat Ute Friesen unter den kaukasischen Machos nicht finden können) zu verraten. Sie benutzen die Meris, Anahits und wie sie heißen, als Vorwand für teils abstruse Sichtweisen. Und sie haben immer nur EINE Sichtweise. Wenn ich den abgemagerten Straßenköter betrachte, der seine Jungen unter einem Busch zur Welt bringen muss, ist das ein Zeichen von mangelnder Tierliebe. Ja. Aber was ist die aus Pappe improvisierte Hundehütte, die Anwohner bauen, und was ist das Fressnapf, das jeden Tag mit Essensresten aufgefüllt wird? Ein Beispiel aus dem Reisebuch: Witwen sind, so haben die beiden Autoren beobachtet, Nutten. Aber selbst wenn es so wäre, was so nicht ist: Welche Not steckt wohl dahinter, wenn eine Frau den Schutz der Familie verliert und nur in der Prostitution überleben kann?

Ich bin sehr dafür, auch die negativen, die schockierenden, die unverständlichen, die frustrierenden Aspekte eines fremden Landes zu benennen. Gerade, wenn es um interkulturelle Anleitungen geht. Aber dann gehört dazu auch, hinein zu horchen in dieses Land, wenigstens den Versuch zu machen, zu verstehen, was mir aufstößt. Mit der Arroganz des reichen Onkels aus dem Westen aufzutreten, wie es hier empfohlen wird, mag sehr komfortabel sein. Es bringt mich dem Land und den Menschen nicht einen Schritt näher. Wer so reist, erlebt überall seinen Kulturschock, er wird nie erleben, dass eine Reise in eine unbekannte Welt neben fremdem Essen auch neue Horizonte kreiert. Ich muss ein Land nicht lieben, in das ich reise, vielleicht sogar reisen muss. Aber verachten sollte ich das Land und seine Menschen eben auch nicht, jeder Aufenthalt würde so zur Qual. Meine Erfahrung ist, dass oft Humor hilft, in fremden Situationen klar zu kommen, mit Menschen besser zu kommunizieren, offen zu sein und offene Begegnungen zu erleben. Friesen/Würmli haben ihren Humor vor der Abreise sorgsam mumifiziert. Es ist nicht als Witz gemeint, dass alle armenischen Männer bis mittags schlafen und dass alle Frauen auch auf matschigen Waldpfaden schnabelförmige Highheels tragen! Ich habe so etwas auch gesehen, aber ich durfte darüber spotten, und am meisten haben die Frauen selbst über sich gelacht.

Auch wenn alle Beobachtungen der beiden Autoren zutreffend wären, auch wenn viele dieser Beobachtungen reale und bedenkenswerte Einblicke in eine sehr schwierige Gegenwart Armeniens, Aserbaidachans und Georgiens gewähren  vielleicht sollte ein Autorenpaar sich zweimal überlegen, ein interkulturellen Handbuch über eine Region zu schreiben, die es in so kurzer Zeit in so hohem Maße in den Frust getrieben hat. Leiden unter einem nachhaltigen Kulturschock? Kein guter Ratgeber für ein Buch über den Kulturschock.

Jochen Mangelsen

Bremen, 4.9.2006
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Oberlehrerhaft....Peinlich.... 10. September 2007
Ich kann mich den meisten Vorrednern hier nur anschließen: ein schlechtes Buch auf dem Stammtischniveau. Dieses Buch ist für anspruchsvolle Leser nicht geeignet, da sehr unprofessionell. Vor allem ist es sehr peinlich, wie die Autoren aus der westlichen Hemisphäre das gemeine Volk im Kaukausus belehren wollen und dadurch nur ihre Arroganz zur Schau stellen. Hinterher ärgert man sich, daß man soviel Zeit in diese Grütze investiert hat.

Daher meine Bewertung: Absolut unterirdisch; sucht was Anspruchsvolleres !!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hydra
Das Buch ist völlig ungeeignet etwas über Land und Leute des Kaukasus zu erfahren. Die Autoren verlaufen sich in platten Klischees und man merkt das sie sich nicht im Ansatz die mühe gemacht haben die Menschen der Region und ihre Bräuche zu verstehen. Man bekommt den Eindruck als sei der Kaukasus nur von Deppen bewohnt, was besonders peinlich ist wenn man bereits menschen aus dieser Region kennt.
Auf Regionale unterschiede der drei Länder Armenien, Aserbaidschan und Georgien wird wenn überhaupt nur am Rande eingegangen. Für die Autoren scheinen diese Länder alle das selbe zu sein, dabei wird nicht berücksichtigt das sie ihre eigene lange unterschiedliche Geschichte haben, sich teilweise durch Ihre Religion unterscheiden und sich damit auch ganz andere Mentalitäten in diesen Staaten gebildet haben.
Weiterhin wird über die Menschen hergezogen was das Zeug hält, sie Kleiden sich unpraktisch, Kochen am liebsten Gerichte ihrer Regionalen Küche (wie schrecklich), sind ungebildet und abergläubisch und dazu auch noch unhygienisch und putzen ihre Zähne nicht. Diese Liste lässt sich beliebeig fortsetzen.
Leider muss man einen Stern vergeben, aber diese Buch hat Ihn nicht verdient. Es ist beleidigend und dumm gegenüber den Menschen im Kaukasus und als vorbereitung für eine Reise oder zum verständniss der Menschen dort völlig ungeeignet.
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Erstklassige Vorbereitung für Kaukausus-Reisende
Das abwechslungsreich geschrieben Buch ist äußerst informativ. Auf Kosten einer differenzierteren Darstellung helfen Ute Friesen und Marcus Würmli dem Leser, sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2008 von Jürgen Schuster
Sehr genaues und humorvolles Buch!
Ich habe in Azerbaidzhan 3 Monate LANG gewohnt und finde alle Beobachtungen sehr-sehr genau. Und finde ich, obwohl das Buch meistens ueber Armenien erzaehlt, passt alles genauso... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2007 von Lena Klabukova
Nicht allgemeingültig - und wo ist das Problem?
Gut, das Buch beschreibt die Mentalität eines Landes in Anekdoten, doch ist das in meinen Augen die legitimste Art. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2006 von schatzkästlein
Mitleiderregend
Meinem Vorredner kann ich mich leider nur anschließen. Was den Leser hier erwartet, ist ein durch und durch von Frustrationen getriebenes Werk  man könnte gar vermuten,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2006 von E. Hoisl
Sehr oberflächliges und subjektives buch
Am anfang presentierte Historische Anblik, braucht man nicht mal lessen. Es ist eine sehr subjektive Darstellung, voll mit unpassende Kommentaren - märchenähnliche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2006 von Dr.GP
Gut beobachtet
Ich arbeite selber in Georgien und musste feststellen, dass Frau Friesen im Bezug auf die Menschen hier ihre Beobachtungen richtig getroffen hat. Lesen Sie weiter...
Am 26. August 2005 veröffentlicht
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