Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Kultur der Begierde. Eine Geschichte der Sexualität.
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Kultur der Begierde. Eine Geschichte der Sexualität. [Taschenbuch]

Franz X. Eder


Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Broschiert EUR 16,95  
Taschenbuch, April 2002 --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation


Mehr über den Autor

Franz X. Eder
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Franz X. Eder auf Amazon

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Sexualität, historisch
rox. Noch 1970 konnte der amerikanische Psychoanalytiker Vern L. Bullough von der Geschichte der Sexualität als einem «jungfräulichen Feld» sprechen. Heute hingegen, davon berichtet Franz X. Eder in seiner eben erschienenen Studie, ist die Kultur der Begierde längst und in namhaften Arbeiten auf ihre historischen Stationen hin befragt worden. Mehr noch: Man könne geradezu von einer «kopernikanischen Wende» in Sachen Sexualitätsgeschichte sprechen, insbesondere seitdem die Historisierung der Sexualität gleichsam zu einem «Vatermord» an Sigmund Freud geführt habe. Denn entgegen den in sie gesetzten Erwartungen habe sich die Freud'sche Theorie als «recht stumpfes Werkzeug» für das unwegsame Terrain der Sexualgeschichte erwiesen. Nachdem in den achtziger und neunziger Jahren Kritik an der essentialistischen Festschreibung des Sexuellen und überhaupt an den Grundlagen der psychoanalytischen Sexualtheorie geübt worden war, seien sich heute die meisten Forscher darüber einig, dass Sexualität selbst Geschichte sei. Eine anschauliche Probe dieser These findet sich etwa im 7. Kapitel des anzuzeigenden Bandes. Da verhandelt Eder die «Politisierung und Medizinierung des Sexuellen» im späten 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Kurzbeschreibung

Dieses Buch handelt von der Entstehung der sexuellen Begierde und des sexuellen Subjekts und bietet erstmals einen Überblick über die Sexualitätsgeschichte im deutschsprachigen Raum vom 17. bis ins 20. Jahrhundert. Es wird die ganze Bandbreite sexueller Äußerungen vorgeführt und in einem gesellschaftlichen und kulturellen Rahmen interpretiert: die Praktiken der bäuerlichen Bevölkerung und der städtischen Arbeiterschaft; der aufklärerische Onanie-Diskurs und die Geschlechterdebatte des 18. und 19. Jahrhunderts; die Entstehung des modernen sexuellen Subjekts und die sexuellen Wurzeln der bürgerlichen Gesellschaft. Homosexualität, Prostitution und andere Formen der ‘Abweichung’ von Sittlichkeit und Moral werden in ihren sozialen und individuellen Dimensionen vorgestellt. Auch die angebliche ‘Befreiung’ und Kommerzialisierung des Sex nach dem Zweiten Weltkrieg ist ein Beleg dafür, daß die sexuelle Begierde keine anthropologische Konstante darstellt.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(14)
(12)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Noch keine Kundenrezensionen vorhanden.
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar