Ich habe eine Vorliebe für das Lesen von Regionalkrimis bei einem Urlaub in der jeweiligen Region. Im Lauf der Jahre wurde mir dabei einiges zugemutet, aber selten etwas so nichtssagendes wie dieses Buch.
Der Schreibstil von Frau Schwab erinnert tatsächlich an die ersten Besinnungsaufsätze, die man in der Schule geschrieben hat. Es fehlt jeglicher sprachliche Schliff und Witz. Der Plot ist unglaubwürdig, die Personenzeichnung schlicht. Langwierige, unnütze Beschreibungen dicken das Buch an. Spannungsarme Dialoge nerven. Die letzten 200 Seiten habe ich nur überflogen um festzustellen, wie Frau Schwab aus der Geschichte herausfindet. Gibt es im Conte Verlag kein eingreifendes Lektorat ?
Unzufrieden mit meiner zeitlichen Verschwendung beim Lesen dieses Buches habe ich mich gefragt, wie wohl die weitestgehend positiven Besprechungen entstanden sein mögen und war etwas erleichtert, dass es doch noch einige andere Rezensenten gibt, die die gleichen Probleme mit den Büchern von Frau Schwab haben.