Jetzt eintauschen
und EUR 0,15 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Kuhauge [Taschenbuch]

Fritz J. Raddatz
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch --  
Taschenbuch, Juni 1991 --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Verlag GmbH; Auflage: 1. (Juni 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498057022
  • ISBN-13: 978-3498057022
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 556.140 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Fritz J. Raddatz, der hier sein Erzähler-Debüt gibt, stürzt sich nach vorn ins Riskante Das Buch ist zwar nicht unanfechtbar, aber es ist spannend. Raddatz erinnert sich an die 'System-Zeit', an die Nazi-Zeit, anKriegs- und Nachkriegszeit mit beeindruckender Fülle von Details. Er ist ein extrem 'visueller' Typ.Wie Kleider sich anfassen, wie eine etwas säuerliche, sitzengebliebene Pastorentochter als Familientante aussieht, wie amoralische Kinder auf Raub ausgehen, wie ein hustender Vater als 'Blutgespenst' krepiert und der Sohn, von lieblosem Ekel ergriffen, immer nur hektisch überlegt, was für gute Gründe es gäbe, das Krankenzimmer zu meiden: alles das ist mit brutal-bösem (aber nicht zynisch-schadenfrohem) Blick gesehen und fixiert." (Joachim Kaiser, "Süddeutsche Zeitung") -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Fritz J. Raddatz, geb. 1931 in Berlin, 1960-69 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlags, 1977-85 Feuilletonchef der Zeit, von 1969- 2011 Vorsitzender der Kurt-Tucholsky- Stiftung. 2010 wurde er mit dem Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik geehrt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kuhauge 20. Januar 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
... soll eine autobiographisch angehauchte Erzählung sein. Worum geht's?
Geschrieben wird das Jahr 1940 in Berlin.
Im Hause des Generalmajors a.D. Walther war alles streng geregelt: "Gegessen wurde pünktlich. Und eher karg, Braten nur sonntags, auch Nachtisch." Sonntags punkt elf ging man auf den Friedhof zum Grab der Mutter. Für kindliche Schnitzer bekam man harte Strafen.
In dieser kargen, düsteren Atmosphäre wuchs Bernd zusammen mit seiner Schwester Hermine auf. Sie wurde auch Püppi genannt und hatte das Haar weißblond gefärbt bekommen, um der Mutter, die bei Bernds Geburt starb, zu ähneln.
Eines Tages wird "Irmchen, mein liebes Kind" zum Mitglied der Familie, eine Kleinbürger-Mondäne, die es verstand, rasch und schmerzlos die soziale Leiter aufzusteigen.
Von da an wird nicht nur Bernd zum Kuhauge (wegen seiner sinnlos großen Augen), seine Schwester zur Schnecke und sein Vater zum Wotan (da er oft tobte), sondern das ganze Haus dreht sich wie "ein Schiff vor anderem Wind".
Das fröhliche, leichtsinnige Leben im Hause Walther dauert aber nicht lange, denn dann kommt der Krieg mit all seinen Grausamkeiten und bringt auch das Schiff und seine Passagiere zum schwanken.
Erstaunt hat mich auch bei diesem Buch von Raddatz wie er es schafft, auch in einer so kurzen Erzählung, die Entwicklung der Personen darzustellen. Die Zeit vergeht, nicht ohne Spuren zu hinterlassen und das darf der Leser miterleben.
Meisterhaft in meinen Augen beschreibt Raddatz genau so wie in "Ich habe dich anders gedacht" die Kriegsszenen.
Dieses Buch soll zusammen mit "Der Wolkentrinker" und "Die Abtreibung" eine Trilogie bilden. Ich bin gespannt ..
FAZIT: Ein Stück (Familien)Geschichte auf 150 Seiten, die zu erleben sich wirklich lohnt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Jugend in Deutschland 19. April 2011
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Fritz J. Raddatz, Jahrgang 1931, aufgewachsen in den Kriegsjahren in Berlin, studierte, promovierte und habilitierte in Berlin und Hannover. Er war in leitender Position beim Verlag Volk & Welt in Ostberlin und arbeitete nach seiner Übersiedlung in den Westen zuerst beim Kindler Verlag, später als stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlags, bevor er als Feuilletonchef der ZEIT breite Bekanntheit erlangte. Ein Leben, in dem Literatur und Kunst eine überragende Rolle spielen, ein Leben, das andererseits nicht der Harmonie gewidmet oder gar geopfert war und ist.

In der Erzählung "Kuhauge" verarbeitet Raddatz seine Kindheit und Jugend während Naziherrschaft und zweitem Weltkrieg. Bernd Walther, der Sohn eines UFA-Direktors (wie Raddatz), wächst ohne Mutter, sie starb während seiner Geburt, unter einem despotischen Vater, einem Generalmajor a.D., und dessen zweiter Frau Irmchen auf. Das "dämliche Kuhauge" nennen sie ihn spöttisch. Zu seiner Schwester Hermine, der "Schnecke", verbindet ihn anfangs eine Hassliebe, die sich später, während der tuberkulosekranke Vater in den Trümmern Berlins dahinsiecht, in einen engen Zusammenhalt wandelt. Bernd schlägt sich vor allem in der Zeit nach dem Sieg des Alliierten, erst unter den Russen, dann unter amerikanischer Besatzung, mit Schwarzmarkthandel tapfer durchs düstere Leben.

Raddatz Erzählung ist von einer unverblümten Direktheit, dass mir beim Lesen manchmal der Atem stockte. Er zieht den Leser in einen Sog des Düsteren, der Abgründe, den er durch amüsante und hoffnungsvolle Details aufhellt. Die Passagen seiner Entjungferung durch den eigenen Vater und die Stiefmutter verläuft hart an der Grenze des Vorstellbaren.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5.0 von 5 Sternen wohl autobiographisch? 28. Mai 2014
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Ich bin durch die Tagebücher auf den Autor aufmerksam und mit diesem Buch wurden meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Bin sehr zufrieden und habe die Erzählung verschlungen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar