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Ganz Bollywood macht Urlaub... Ganz Bollywood? Nein! Ein gut gemischtes Ensemble aus Newcomern und Größen der Kinolandschaft verschlägt es in die Wartehalle des kleinen Flughafens Ganganagar. Und hier beginnt das ungewöhnliche Regie-Debut von Samar Khan: Wegen technischer Probleme ist der Flug TW 317 nach Neu Delhi auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Passagiere sitzen auf ihren Koffern und warten. Eine gute Gelegenheit, sich die Reisenden einmal genauer anzusehen. Allen voran Flughafenleiter Saif R. Khan (Arshad Warsi), der unter den Passagieren auch seine alte Liebe Gulab (Mahima Chaudhary) entdeckt. Leider ist sie nun mit dem überheblichen Schriftsteller Gul Khan (Nassar Abdullah) verheiratet. Vibha (Iravati Harshe) und Sunil (Sachin Khedekar) sind ein zerstrittenes Ehepaar kurz vor der Scheidung und vor ihrem Eheleid bleiben auch die Mitreisenden nicht lange verschont. Auf Wolke Sieben schweben hingegen Rahul (Shravan) und Farah (Mahima Mehta), ein verliebtes Teenager-Pärchen, das keine Minute voneinander lassen kann. Mit einem scharfen Blick für Details und Dialoge seziert der Regisseur unser tägliches Miteinander, die kleinen und großen Katastrophen des Lebens. Besonders heftig hat es den Piloten der Maschine erwischt: Vikram Gill (Rohit Roy) erfährt bei diesem Zwangsaufenthalt, dass die Stewardess Rachna Singh (Sandhya Mridul) ein Kind von ihm erwartet beide sind verheiratet aber nun mal eben nicht miteinander... Nur einen Passagier lässt das Schauspiel kalt. Er nutzt die Zeit, um sich auf einer Bank auszuschlafen. Als er aber erwacht, findet der Film sein schwungvolles Ende, bevor sich die Schicksale dieser Menschen wieder in alle Winde verstreuen.
Eine schwungvolle Charakterstudie, die zwar manchmal die traditionellen Pfade des Bollywood-Kinos verlässt, durch einige hinreißende Gesangs- und Tanzeinlagen und viele Emotionen aber keinen Fan dieses Genres enttäuschen wird.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
... ein ganz besonderer Gastauftritt!,
Von Shantiwali (Hamburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kuchh meetha ho jaye - Warten auf die Liebe (DVD)
In den Produktinformationen wird Shah Rukh Khan in der Liste der Darsteller an erster Stelle genannt. Eine verkaufsfördernde Maßnahme, dies letztendlich zu unnötiger Enttäuschung führen könnte. Und die hat der Film nicht verdient.Ich habe Kuchh Meetha Ho Jaye in der UK-Fassung (Hindi mit engl. UT) gesehen, auf meiner DVD-Hülle steht wahrheitsgemäß und am Ende der Darstellerliste "... and Shah Rukh Khan in a very special guest appearence"! Um es ganz deutlich zu sagen: Shah Rukh Khan hat in diesem Film nur einen kurzen Gastauftritt! Wenn man das, besonders als SRK-Fan, berücksichtigt, ist es ein schöner Film. Nichts Bollywood-Bombastisches, aber sehenswert. Und Shah Rukhs langersehnter Auftritt am Ende ist einer der nettesten Gastauftritte, die ich bisher von ihm gesehen habe. Beim zweiten Ansehen merkt man dann sogar, dass man ihn im Laufe der Handlung doch schon ein paar Mal gesehen hat ...! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Verkaufsfördernd - Kein SRK-Film,
Von Tonya "FlotteFeder" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kuchh meetha ho jaye - Warten auf die Liebe (DVD)
Nettgemachte Geschichte, ach üblichen Muster. Shah Rukh Khan hat einen kurzen Gastauftritt, der es nicht rechtfertigt mit ihm auf dem Cover zu werben! Nur was für echte Sammler!Viel Spass beim schauen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
schlecht gemachter, moderner, indischer Film,
Rezension bezieht sich auf: Kuchh meetha ho jaye - Warten auf die Liebe (DVD)
Die dem Film zugrunde liegende Idee, einen Ensemblefilm mit Bollywood zu kreuzen, hat ja doch etwas für sich. Leider hapert es an der Umsetzung, sodass der Film am Ende sogar nur als unterdurchschnittlich bezeichnet werden kann. Der Regisseur übernimmt sich völlig und reiht mehrere, zumeist eher belangslose kleine Geschichten an- beziehungsweise nebeneinander. Alle dieser Geschichten drehen sich mehr oder weniger um alte und neue Lieben; eine genauere Aufzählung würde nur den Leser ermüden, ohne ihm einen Gewinn zu verschaffen. Samar Khan ist absolut nicht in der Lage, die verschiedenen Handlungsstränge zu handhaben, sodass diese irgendwann versanden und der Zuschauer sich gelangweilt abwendet. Das Ende reißt dann auch nichts mehr heraus und es sei hiermit verraten, es ist die einzige Szene mit dem King of Bollywood Shahrukh Khan. Daher kann man getrost von Etikettenschwindel sprechen, wenn dessen Konterfei am prominentesten auf dem deutschen DVD-Cover abgelichtet ist.Was die Sache noch verschlimmert, ist die insgesamt gesehen eher dürftige Schauspielkunst der Akteure und die schlechte Synchronisation. Es ist jedenfalls zu hoffen, dass nicht auch im Original teilweise derart hölzern geredet wurde. Da die entsprechende Tonspur auf der vorliegenden Presse-DVD fehlt, konnte das nicht überprüft werden. Auch der Film an sich ist unstimmig, einerseits zeigt er ein eher modernes Indien, andererseits sind die Gesangseinlagen eher altbacken. Warum andauernd Witze auf Kosten von Italienern gemacht werden, mag eventuell das indische Publikum verstehen, der westliche Zuschauer bleibt etwas verwirrt zurück. Auf letzteren dürfte auch die Liebesgeschichte zwischen dem alten Militär und der jungen Frau unglaubwürdig wirken. Überhaupt fällt es dem Zuschauer schwer, einer der Figuren seine Zuneigung zu schenken, die meisten davon wirken farblos bis unsympathisch. Negativ fällt der ziemlich plumpe Sexismus auf, den die Altvorderen des Genres so niemals nötig hatten. Aber eventuell findet es ja jemand lustig, wenn drei junge Männer eine hübsche Frau sehen und erst einmal zum Onanieren auf die Toilette gehen. Überhaupt wird niemals so respektvoll um eine Frau geworben oder ihre Schönheit gepriesen, wie man das aus den Klassikern gewohnt ist. Man muss schon beinharter Fan von Bollywood-Filmen sein, um diesen Film durchzustehen. Und seien wir mal ehrlich, wer Bollywood sehen will, erwartet in der Regel etwas vollkommen anderes, nämlich mitreißende Lieder, schöne Kleider und viel fürs Herz. Warten auf die Liebe" ist einfach nur ein schlecht gemachter, moderner, indischer Film. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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