Man sollte schon ein wenig gelenkig im Kopf sein, wenn man diesen Thriller genießen will, denn der Autor hat einige Special Effects auf Lager, die er seinen Lesern nur zu gern um die Ohren haut. Aber keine Angst: Wenn man sich darauf einlässt, bekommt man dafür ein Feuerwerk aus Schießereien und internationalen Verwicklungen geliefert. Nein, nicht geliefert, das ist der falsche Ausdruck. Man bekommt es herrlich frisch direkt vor die Füße hingerotzt.
Kaum hat man sich an Jerome, den Ex-Fremdenlegionär, gewöhnt, der zur Beerdigung seines Freundes Dimitri nach Sofia fliegt, da geht es auch schon los. Eine Routinebehandlung beim Zahnarzt verwandelt sich in ein Massaker, denn zufälligerweise findet sich Jerome genau dort ein, wo ein Killertrupp Dimitris Tochter das Licht ausblasen will. Er rettet das Mädchen, macht sich mächtige Feinde und beginnt auf seine eigene Art mit einem in mehreren Ländern operierenden Verbrechersyndikat aufzuräumen.
Das muss nicht immer schön sein oder viel Sinn ergeben, aber es ist genau das, wovor dich dein Deutschlehrer warnen würde. Und genau deshalb solltest du dieses Buch lesen. Zumindest um gelenkig im Kopf zu bleiben.