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Kryptografie: Verfahren, Protokolle, Infrastrukturen Gebundene Ausgabe – 27. April 2009

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 862 Seiten
  • Verlag: dpunkt Verlag; Auflage: 4. akt. u erw. Aufl. (27. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898646025
  • ISBN-13: 978-3898646024
  • Größe und/oder Gewicht: 17,7 x 6,1 x 24,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 427.436 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

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Hintergrund zur Sicherheitsdebatte: In Kryptografie (eigentlich die 4. Auflage von Kryptografie und Public-Key-Infrastrukturen im Internet) gibt Klaus Schmeh einen überarbeitet, erweiterten, reichhaltigen und anspruchsvollen Einblick in die Möglichkeiten, Fragen, Gefahren und die Zukunft verschlüsselter Daten für Neugierige bis hin zum Profi im Spannungsfeld von Sicherheit und Pragmatismus.

Die Diskussion über die Sicherheit des Datenaustauschs über das Internet und anderen Netzwerken betrifft zunehmend auf die eine oder andere Weise jeden, sei es beim Online-Banking, beim E-Mailen oder beim Online-Einkauf. Doch wie bei der Diskussion über Nutzen und Gefahren der Genforschung, fehlen auch in Sachen Datensicherheit im Internet dem durchschnittlichen Betroffenen Informationen, die über die oberflächliche Debatte hinausgehen.

Klaus Schmeh will mit der vierten Auflage seines Kryptografie-Buchs erneut für die notwendigen Informationen zu Sicherheit, Kryptografie und möglichen Szenarien auf dem neusten Stand sorgen, die es dem Leser ermöglichen, die Diskussion und ihren Einsatz auf dem ihr angemessenen Niveau zu führen und die Möglichkeiten und Grenzen der Kryptographie zu kennen und zu nutzen. Das gelingt ihm trotz des schwierigen und teilweise trockenen Themas überzeugend gut. Mit Witz, Spaß an der Materie und einer Begeisterung, die harte Fakten mit einbezieht, bohrt Schmeh zahlreiche Löcher in die Bretterwand, die den unerfahrenen, aber interessierten Leser vom Wissen über die Verschlüsselung trennt -- vergleichbar etwa mit der lockeren, aber anspruchsvollen Lesbarkeit von Bruce Schneiers Secrets & Lies. IT-Sicherheit in einer vernetzten Welt. Dabei ist Kryptografie weniger ein How-to- als ein Know-how-Buch, Geschichte, Standards, Techniken und Potenziale bestimmen den Inhalt, mit dem Schmeh um Verständnis für die Welt der gezielten Unverständlichkeit wirbt (und wie man an seinem neuen Buch Versteckte Botschaften sieht, hat er auch viel Spaß daran), wie sie auf überzeugende und anschauliche Weise in Neal Stephensons Kryptografie-Epos Cryptonomicon beschrieben wird.

Wer wissen will, wozu Kryptografie grundsätzlich und vor allem in Netzen wie dem Internet dient und nicht davor zurückschreckt, sich mit verschiedenen Anwendungen und Standards auseinanderzusetzen, um Public-Key-Infrastrukturen, Krypto-Protokolle für das Internet und die Hintergründe der politischen Diskussion zu verstehen, sollte sich bei Klaus Schmeh informieren. Anders als die Kryptografie, die er behandelt, will er seine Informationen jedem zugänglich machen. Angesichts der Brisanz und Auswirkung des Themas Verschlüsselung auf unsere aktuelle und zukünftige Lebenswelt wäre es ein riskantes Versäumnis, dieses Angebot nicht zu nutzen. --Wolfgang Treß

Der Verlag über das Buch

Anschaulichkeit und Lesespaß
Kryptobücher gibt es viele auf dem Markt. Trotzdem glaube ich, mit "Safer Net" eine Marklücke geschlossen zu haben. Das Besondere an meinem Buch ist, daß nicht nur die Theorie (kryptografische Verfahren), sondern auch und gerade die Praxis (TCP/IP-Protokolle, Produkte, Standards) betrachtet wird. Wichtig ist für mich auch der Stil, in dem "Safer Net" geschrieben ist. Mit einer lockeren aber präzisen Schreibweise will ich zwei Dinge erreichen: Anschaulichkeit und Lesespaß. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Raich am 23. September 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Klaus Schmeh hat mit diesem Werk bestimmt den Nerv vieler Kryptologie-Interessierter getroffen. Im Gegensatz zu mindestens 20 anderen Büchern dieser Art (Schmeh listet sie in einem Kapitel auf) ist dieses Werk auch ohne ein halbes (oder besser ganzes) Mathestudium zu verstehen. Schmeh verzichtet auf Sätze, Beweise, Indizes und überflüssige Formeln. Dies mag für einige Hardcore-Kryptographen schlecht sein, aber für die meisten ist es gut. Da Schmeh nicht ständig auf der Mathematik rumreitet ist das Werk ausgesprochen praxisnah. Die fünf Punkte hat es jedenfalls nicht nur wegen seines Umfangs verdient.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heiste am 13. September 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Die Bibel unter den Kryptobüchern war bisher Bruce Schneiers "Angewandte Kryptographie" (in Fachkreisen einfach "der Schneier" genannt). Klaus Schmeh macht keinen Hehl daraus, dass sein Buch der neue Schneier sein soll. Ihm kommt zugute, dass der Original-Schneier inzwischen 12 Jahre alt ist und dadurch hoffnungslos veraltet. Doch erreicht Schmeh die Qualität seines Vorbilds? Meiner Meinung nach tut er das. Zwar finde ich den Schneier um Nuancen besser geschrieben, doch das wird durch einige andere Dinge (z. B. stärkere Berücksichtigung europäischer Aspekte) von Schmeh wettgemacht. Vom Umfang her sind beide Bücher etwa gleich (mit 800 Seiten kann man beide als monumentale Werke bezeichnen). Für mich ist daher klar: Schneier hin, Schneier her, durch die größere Aktualität ist "der Schmeh" für mich das derzeit beste Krypto-Buch überhaupt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jene_Blase_X am 23. Juni 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Wer sich umfassend über kryptografische Methoden informieren möchte, findet in diesem Werk den richtigen Einstieg. Wer ein Buch sucht, das detailliert auf mathematische oder algorithmische Zusammenhänge eingeht, der wird eher enttäuscht.
Derjenige, der den Einstieg sucht, wird jedoch so umfassend informiert, dass er eher vieles beim ersten Lesen überspringt. Die Kritik, das Buch sei 'populärwissenschaftlich', mag korrekt sein, wer bereits den Überblick hat, braucht das Buch und das umfassende Literaturverzeichnis ohnehin nicht. Für den Rest ist es ein angenehm zu lesendes Werk, das auf humorvolle Art Allgemeinwissen vermitteln möchte auf diesem zunehmend wichtigen Gebiet der Datenverarbeitung. Selbstredend bleiben bei einem Überblick Fragen ungeklärt, aber auch genügend Verweise auf weiterführende Literatur.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schwarzer_Kater am 19. September 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Klaus Schmeh beginnt mit der Frage, wozu Kryptografie überhaupt gut sein soll. Dann kommt ein Teil über einfache und historische Verschlüsselungsverfahren, an dem mir vor allem der Teil über Maschinen wie die Enigma gefällt. Dann kommt eine sehr ausführliche Behandlung symmetrischer Verschlüsselungsverfahren, die ich in dieser Reichhaltigkeit noch nirgendwo gesehen habe. Auch asymmetrische Verfahren und Hashverfahren werden im Detail beschrieben. Dabei kommen auch viele Exoten zur Sprache. Im nächsten Abschnitt des Buchs geht es um Real-World-Attacken, Standards, Implementierung und Evaluierung. Danach kommt die PKI zu ihrem Recht. Dann geht es das OSI-Modell kryptografisch rauf und runter (auch das in einer großen Ausführlichkeit). Am Ende geht es dann um Kryptowettbewerbe, Schlangenöl und ähnliches.
Insgesamt bietet dieses Buch eine Fülle an Informationen, die in ihrer Vollständigkeit ihresgleichen sucht. Dieses Buch ist DAS Buch zur Kryptografie.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Getty am 19. September 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Die Bibel unter den Kryptobüchern war bisher Bruce Schneiers "Angewandte Kryptographie" (in Fachkreisen einfach "der Schneier" genannt). Klaus Schmeh macht keinen Hehl daraus, dass sein Buch der neue Schneier sein soll. Ihm kommt zugute, dass der Original-Schneier inzwischen 12 Jahre alt ist und dadurch hoffnungslos veraltet. Doch erreicht Schmeh die Qualität seines Vorbilds? Meiner Meinung nach tut er das. Zwar finde ich den Schneier um Nuancen besser geschrieben, doch das wird durch einige andere Dinge (z. B. stärkere Berücksichtigung europäischer Aspekte) von Schmeh wettgemacht. Vom Umfang her sind beide Bücher etwa gleich (mit 800 Seiten kann man beide als monumentale Werke bezeichnen). Für mich ist daher klar: Schneier hin, Schneier her, durch die größere Aktualität ist "der Schmeh" für mich das derzeit beste Krypto-Buch überhaupt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Belema am 21. September 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Ich hatte das Buch keine zwei Minuten in den Händen, da wurde mir klar: Schneier hat ausgeschneiert. Für alle, die's noch nicht wissen: Schneier ist der Autor des Klassikers "Applied Cryptography" (Deutsch: "Angewandte Kryptographie") aus dem Jahre 1996. Schneier hat Maßstäbe gesetzt, die über Jahre hinweg von keinem anderen Kryptografie-Buch erreicht wurden. Viele haben den Schneier deshalb auch dann noch gekauft als er total veraltet war. "Kryptografie / Verfahren, Protokolle, Infrastrukturen" von Klaus Schmeh schließt jetzt endlich diese Lücke. Nach fast 12 Jahren Schneier-Ära wurde es auch Zeit.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lichtbringer am 13. August 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch gibt eine Übersicht zum Thema Kryptographie und tut dies in einer erfrischend anschaulichen, gut lesbaren Weise. Damit entreißt es diese Thematik dem unnötigen akademischen Elfenbeinturm, was zwar nicht jedem schmeckt, dem geneigten Leser aber umso besser gefällt.

Im Wesen einer Übersicht liegt es, daß nicht jedes Thema in epischer Breite und bis zum letzten Detail betrachtet werden kann, sonst käme dieser Titel in Form eines 21-bändigen Regalfüllers und wäre keine Übersicht, sondern eine Enzyklopädie. Den eigentlichen Zweck, nämlich Klarheit und Ordnung in den Wust kryptograhpischer Verfahren zu bringen, erfüllt es sehr gut - bei Bedarf kann man mittels jeder beliebigen Suchmaschine die entsprechenden Themen beliebig vertiefen.

Der Autor ist gemäß Klappentext seit mehr als zehn Jahren in der entsprechenden Branche tätig - was wohl kaum der Fall sein dürfte, wenn er - wie andere meinen - "keine Ahnung vom Thema" hätte. Was von solchen Anwürfen zu halten ist, kann man aber selbst schnell verifizieren: Die angegebenen Seitenzahlen beinhalten das monierte Thema gar nicht wenn man das Thema über den (ausführlichen !) Index sucht, findet sich der Gegenstand der Kritik ebenfalls nicht. Somit ist das wohl eher als ein untauglicher Versuch neidischer Zeitgenossen oder konkurrierender Verlage zu verstehen, das Werk schlecht zu machen.

Ich freue mich auf die 3. Auflage (09/2007), denn dieses Buch ist nun schon 6 Jahre alt - daher nur 4 Sterne, weil in der 2. Auflage eben manche neuen Dinge fehlen. Hoffentlich gelingt es, die zwischenzeitlichen Weiterentwicklungen ebenso griffig, gut lesbar und anschaulich zu vermitteln.
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