Das in Frankreich (von Moulinex) produzierte Vorgängermodell der aktuellen 5-Tassen-Kaffeemaschine von Krups habe ich über 14 Jahre, seit 1992, besessen. Bis auf eine kleine Undichtigkeit am Wassertank hat sie bis zum Schluß guten Kaffee gekocht. Wegen der Undichtigkeit habe ich mir nun aber doch vor kurzem das in Mexiko hergestellte Nachfolgemodell zugelegt, die Krups AromaCafé 5, in der Hoffnung auf eine ähnliche sehr gute Qualität.
In Größe und Form ähnelt die Krups AromaCafé 5 dem Vorgängermodell. Doch es gefällt mir trotzdem nicht so gut wie das Vorgängermodell. Im Unterschied zum alten Modell wird der Filter nun an der Seite eingehängt undd nicht auf die Glaskanne aufgesetzt. Auf die Glaskanne muß zuvor der Deckel aufgedrückt werden. Vergißt man das, fließt das Brühwasser nicht in die Glaskanne, sondern bleibt im Filter, weil der Deckel das Ventil öffnet. Auch muß man sehr aufpassen, daß man die Filtertüte schön eng in den Filter einpaßt, weil sonst Filterpapier übersteht und die Filtertüte beim Einschwenken des Filters nach innen einschlagen kann. Dann fließt das Brühwasser an der Seite vorbei und man hat schließlich in der Glaskanne keinen Kaffee, sondern etwas teeähnlich Aussehendes.
Auch habe ich den Eindruck, daß die Temperatur des gebrühten Kaffees schwankend, manchmal nicht wirklich heiß ist. Den Deckel der Kaffeeglaskanne sollte man am Ende des Brühvorgangs tunlichst über der Spüle entfernen, sonst kann es unschöne Kaffeeflecken auf dem Teppichboden oder der Tischdecke geben. Entfernt man den klapprigen Deckel jedoch nicht, dann kleckert es beim Eingießen. Diese Nachteile gab es beim 1992er-Modell nicht. Darum vergebe ich für diese Kaffeemaschine von Krups ganz subjektiv nur drei Punkte.