Pressestimmen
"Das humoristische und zuweilen satirische Moment in diesen schönen Erzählungen und der gekonnt leichte Ton, den man von Modick ja kennt, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie fast alle auch von einem Unterton von Wehmut durchzogen sind." (Nordwest-Zeitung)
"Ob geheimnisvoller Spuk hinter dem Deich, Rhabarberkuchen im Ausflugslokal oder ein zerkochtes Nudelgericht - kein Ereignis ist zu gering, als dass Modick nicht eine Geschichte daraus entwickeln könnte." (Frankfurter Allgemeine)
"Es ist aufrichtige Literatur, ihre Absicht zu unterhalten ist offensichtlich, und diesen Anspruch hält sie ein - ganz ohne krumme Touren." (Titel Magazin)
"Samt allerlei Irrungen und Wirrungen des Herzens ist das ein vergnüglicher Reigen leichtfüßiger und dennoch tief gründelnder Literatur." (Wilhelmshavener Zeitung)
"Schwerelos, prägend und unbefangen sentimental." (Bielefelder)
"Autobiographische Erfahrungen, Alltagsbanalitäten, magische Momente - der Autor verdichtet selbst die tragische Begegnung zwischen dem legendären Weißen Album und einer Heizung zu Lebensgefühl." (Sonntagsjournal)
"Unterhaltsam undsensibel sind die meisten dieser kurzen Geschichten. Die meist subtilen Kurz- und Kürzest-Geschichten von Klaus Modick eigenen sich auch als Lektüre zwischendurch - des Sonntags auf der Couch, demnächst im sommerlichen Freibad oder währendeiner Eisen- oder Straßenbahnfahrt." (NDR1)
"Immer aber steht die Tiefe der Empfindung im Mittelpunkt; die Fähigkeit, seine eigene Biografie mit Inhalt und Wesen des Gelesenen oder Gehörten zu verbinden, es zu einem Teil seiner selbst zu machen. Als Schriftsteller ist Modick nicht nur in der Lage, diese Bereicherung zu spüren, er kann sie auch in Worte fassen. ... Noch viel gäbe es über Krumme Touren zu berichten. Von der überragenden, in Stil und Inhalt an Storm erinnernden Schauergeschihte "Die Toten vom Watt" bis zur gelungenen Satire über provinzielles Künstler- und Mäzenatentum in ""Sudeljans Sammlung"." (Forum Musikbibliothek)
Kurzbeschreibung
"Ich saß vor der Stereoanlage und verschwand im Weißen Album. Es gehörte mir und ich gehörte ihm."In Klaus Modicks Erzählungen wird das Schwere ganz leicht, und im scheinbar Leichten macht er das Schwere erkennbar. Sie sind alle immer da. Sie sind im Kopf, sie quellen unvermittelt empor und grundieren unser Leben: die Erinnerungen. Klaus Modicks Erzählungen umkreisen in immer neuen Anläufen und Variationen das Thema der Erinnerung: an Kindheitsmuster, an erste Lieben, an prägende Musik, an unverhofftes Glück und frühes Leid. Die erste Fahrt an die Nordsee, Tanzstunden mit peinlichem Angstschweiß, seltsame Erlebnisse beim Trampen - und immer wieder die prägenden Erfahrungen mit der Musik dieser Jahre: mit den Beatles, Bob Dylan, Neil Young. Manchmal erzählt Klaus Modick unmittelbar von sich selbst, immer wieder findet er Figuren und Konstellationen, die im scheinbar Privaten das Allgemeingültige erfahrbar machen. So verwandelt sich Leben, verwandelt sich Alltag in Literatur.