Zum Inhalt:
Als die 18jährige Marla nach einem schweren Schicksalsschlag die Erde verlässt und ihre Zukunft im Weltall sieht, fängt sie eine Ausbildung an Bord eines Raumschiffs an, wo ihr aber der 1. Offizier nachzustellen versucht. Bei der Landung auf Gaya verlässt sie das Schiff und beginnt auf dem Planeten die Ausbildung zur Navigatorin an der dortigen Akademie. Sie büffelt wie eine Verrückte und kann schon bald wirklich gute Zeugnisse vorweisen. Nun bewirbt sie sich auf einem krontenianischen Transportschiff als Navigatorin. Sie wird eingestellt und ihre erste Fahrt beträgt acht Monate mit Anlandung auf Lumpur.
Sie ist gut in ihrem Job und wird auch bald befördert. Sie entdeckt die Entstehung eines Bogens und unterrichtet den Kapitän über dieses selten auftretende Phänomen. Wenn sie diesen Bogen ansteuern, können sie ein lukratives Geschäft machen. Der Austritt von Methangas in großen Mengen ist garantiert und würde viele Rollars an Einnahmen bringen. Aber bis dahin ist der Weg weit und es passieren viele Dinge bis hin zum Mord...
Wenn Ihr wissen möchtet, was so alles geschieht, solltet Ihr dieses wirklich spannende und hochinteressante Buch selbst lesen, denn mehr werde ich jetzt nicht mehr verraten.
Fazit:
Dieses Buch ist in zwei Zeitfenstern geschrieben. Einmal was gerade passiert kurz bevor sich der Bogen öffnet und was seit Beginn der Reise alles geschehen ist.
Die Protagonisten sind wunderbar herausgearbeitet und man ist von Anfang in dem Geschehen dabei. Ich habe manchmal sogar das All direkt vor meinem inneren Auge gesehen. Besonders gut gefallen hat mir Marla, die immer wieder bis an ihre Grenzen gegangen ist. Auch die anderen Crewmitglieder sind sympatisch rüber gekommen. Es wird genau erklärt, wie die anderen Lebensformen aussehen und die Sprache erklärt. Es gibt an Bord ja schon Einige davon. So gibt es im Weltall z.B. Krontenianer, Spensaner, Trifallianer, Krelaner und natürlich auch Menschen.
Die Spannung wird durch den Wechsel der Zeiten auch extrem hoch gehalten. Ich kann sagen, dass mich dieses Buch super unterhalten hat. Das hoch interessante Ende hätte ich so auch nicht erwartet. Aber Vorsicht, erst einmal angefangen, kann man es wirklich nicht mehr aus der Hand legen.
Es war mein erstes Science Fiction Buch und wird sicherlich nicht das Letze sein. Der Autor versteht es, den Leser in dieses Buch mit einzubeziehen. Vielen Dank Erasmus Herold es hat mir wirklich Spaß gemacht, das Buch in Lichtgeschwindigkeit auszulesen.
Das Einzige, was ich zu bemängeln habe sind die Schreibfehler, die doch recht häufig vorkommen.
Trotzdem vergebe ich hier volle 5 Punkte, weil das an dem Lesegenuss nichts ändert.
Lest selbst und lasst Euch in das Weltall ziehen.