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Der Kronrat: Das Geheimnis von Askir 6
 
 
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Der Kronrat: Das Geheimnis von Askir 6 [Taschenbuch]

Richard Schwartz
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, April 2010 --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 542 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349226722X
  • ISBN-13: 978-3492267229
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,2 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 163.164 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Richard Schwartz
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Richard Schwartz ist »der Shooting-Star der Fantasy!«. phantastik-couch.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Begeistert folgen Leserinnen und Leser Richard Schwartz' »Askir«-Zyklus seit dem ersten Band; sie nominierten ihn als beste Fantasy-Serie des Jahres. »Der Kronrat« ist der lang erwartete Höhepunkt der Reihe. Die Gefährten um den Krieger Havald sind endlich am Ziel, in der Hafenstadt Askir. Doch die Allianz wird erschüttert. Durch eine Weissagung erfährt Havald, dass er den Krieg der Götter auslösen wird und es ihm bestimmt ist, gegen seinen letzten Gegner zu verlieren. Wenn sich die Prophezeiung erfüllt, bedeutet dies Havalds Tod ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Finale endlich ungekürzt!, 2. Juni 2011
Der Kronrat ist bereits im April 2010 herausgekommen, allerdings in einer durch einen Fehler im Lektorat unautorisiert gekürzten Fassung. Die Neuausgabe vom Juni 2011 ist nun endlich die Originalfassung, auf die alle Fans, die von erwähntem Fehler wussten, sehnsüchtig gewartet hatten.

Die gekürzte Fassung hatte nicht schlecht gewirkt, leicht unbefriedigend vielleicht, aber der unheimliche Erzählsog, der in allen Büchern von Richard Schwartz vorhanden ist, kompensierte die Mängel im Detail.

Der Vergleich beider Versionen lässt jedoch keinen Zweifel daran, welche die bessere ist, nämlich die ungekürzte! Diese ist ohne Zweifel der erzählerische Höhepunkt des ganzen Zyklus und hält jedem Vergleich mit nationaler oder internationaler Fantasy stand.

Worum es geht:

Havald und seine Freunde kommen endlich in Askir an, dem lange ersehnten und angestrebten Ziel ihrer Reise, von der die vorhergehenden Bände erzählen. Havald stürzt sich voller Energie auf seine Aufgabe, die Truppen der ehemaligen Kaiserstadt auf die bevorstehende Konfrontation mit den Truppen des feindlichen Königreichs Thalak vorzubereiten und wühlt damit jede Menge Staub auf. Gleichzeitig belasten ihn persönliche Probleme und er erfährt von einer alten Prophezeiung, nach der er der Engel des Todes sein soll, der bei der finalen Konfrontation mit einem falschen Gott als letzter fallen soll. Beim Kronrat, der Zusammenkunft aller Herrscher der sieben alten Königreiche, kommt es schließlich zum dramatischen Höhepunkt: Der Nekromantenkaiser Kolaron Malorbian, der Hauptantagonist greift persönlich ins Geschehen ein!

Das Konzept ist nicht neu: Der Kampf Gut gegen Böse, wie er schon so oft thematisiert worden ist. Aber hier wird er mit einer Frische erzählt, die selten erreicht wird bzw. erreicht worden ist. Man denkt nicht "Ach, das hat es ja schon so oft gegeben!", denn Richard Schwartz schafft es eindrucksvoll, seine Welt, seine Geschichte und seine Personen mit Leben zu füllen. Gleichzeitig schafft er dramatische Akzente, die auch die Feuerinseln an Dramatik und Wucht überbieten. Jene Szene, in der Havald Generalsergeantin Rellin seinen Standpunkt klar macht und ihr keine Wahl mehr außer einer einzigen läßt, gehört zum Intensivsten, was der Autor bisher geschrieben hat.

Überhaupt kommt in vorliegender Originalfassung weit deutlicher zutage, wie stark Havald die Dinge um sich herum bewegt und wie sich seine Rolle wandelt. Vom Außenseiter zum Anführer, nicht nur zum Missfallen des Gegners, sondern auch zum Missfallen der derzeit Herrschenden. Havald ist überhaupt ein einmaliger Charakter, nicht, weil er es schafft, seit Jahrhunderten bestehende Machtstrukturen zu erschüttern und auszuhebeln, sondern man es ihm auch noch glaubt. Einen so überzeugenden Helden hat es schon lange nicht gegeben.

In vorliegender Fassung wirkt der Kronrat auch endlich wie der Höhepunkt und Abschluss von "Das Geheimnis von Askir". Was danach kommt, führt die Handlung zwar fort, ist aber trotzdem etwas anderes. Nach einem Buch wie dem Kronrat kann es nicht mehr so weitergehen wie bisher. Die Rose von Illian bringt den nötigen Tapetenwechsel, fährt aber auch die aufwühlende Dramatik zurück, die sich in den Bänden vorher kontinuierlich gesteigert hatte. Trotz Kampf und Gefahr wirkt sie im Vegleich geradezu beschaulich, aber dabei muss man bedenken, dass sie erzählerisch quasi einen Neuanfang setzt (obwohl die vorherige Handlung weitergeführt wird).

Der ganze Zyklus hat mich immer wieder an Karl May und seinen Orientzyklus erinnert, nicht nur wegen den Bessareiner Bänden und der übermächtigen Hauptperson als Ich-Erzähler oder der Form als Reiseerzählung. Es ist die Leichtigkeit des Erzählens, der Sog der Handlung, der Detailreichtun der Beschreibungen (wobei sich Richard Schwartz dabei mit Landschaftsbeschreibungen bisher leider sehr zurückgehalten hat), kurz, die starke Individualität des Autors, der gleichzeitig die gängigen "Kniffe" des erzählerischen Garnspinnens virtuos beherrscht. Richard Schwartz sucht nicht unbedingte Individualität um jeden Preis, aber er deutet das Bekannte und Beliebte neu aus, füllt es mit neuem Inhalt.

Diese Leistung verdient nicht nur eine unbedingte Kaufempfehlung für den Kronrat, sondern auch für die gesamte Neuausgabe des Zyklus!
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Krönender Höhepunkt mit schwieriger Gratwanderung, 6. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Kronrat: Das Geheimnis von Askir 6 (Taschenbuch)
Als langjähriger begeisterter Konsument von Fantasy-Literatur hatte ich mir für 2010 schon frühzeitig drei Termine dick in meinem Kalender markiert.

Zum einen handelt es sich dabei um den Juni, für welchen Peter Bretts Das Flüstern der Nacht Das Flüstern der Nacht: Roman als Nachfolger des fesselnden Dämonen-Epos Das Lied der Dunkelheit Das Lied der Dunkelheit: Roman angekündigt ist. Zweitens wäre da der dritte Teil von Holger de Grandpairs All-Age-Fantasy-Highlight Der Krieg der Zauberer Der Krieg der Zauberer, Band 1: Die Drei Steine, dem Nachfolger der grandiosen High-Fantasy-Saga Die Zwei Schwerter Die Zwei Schwerter, Band 1: Der Ansturm der Orks, der nun endlich für Mai angesagt ist. Und schließlich war ich voll Vorfreude auf die Fortsetzung der großartigen Askir-Saga von Richard Schwartz Das Geheimnis von Askir 05. Die Feuerinseln, die uns nunmmehr als erstes der genannten Werke vorliegt.

Zunächst: bei Der Kronrat handelt es sich um den sechsten und vorläufig letzten Teil der Askir-Saga (wobei hier das letzte Wort noch nicht gesprochen sein dürfte). Allein diese Ankündigung sorgt selbstverständlich für eine hohe Erwartungshaltung unter den Lesern (ähnlich wie das zum Beispiel beim siebten Band der Harry Potter-Reihe Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) der Fall war), denn dem Autor wird folglich nichts Geringeres als der krönende Höhepunkt der Geschichte abverlangt. Dies führt in der Regel dazu, dass es für den Autor zu einer unmöglichen Aufgabe wird, jedwede Erwartung zu bedienen und er sich auf einem schmalen Grat bewegt. Und - um es vorweg zu nehmen - Ähnliches dürfte auch beim Kronrat der Fall sein.

Postiv:

Ungeachtet dieser besonderen Konstellation schafft es Schwartz, dass der mittlerweile siebte Askir-Roman aus seiner Feder (nimmt man die Eule hinzu Die Eule von Askir) wieder einmal äußerst kurzweilig ausfällt. Dabei nimmt die kämpferische und magische Action dieses Mal nur einen verminderten Stellenwert ein, was dazu führt, dass solcherlei Sequenzen betont kurz gehalten sind. Ansonsten bedient sich der Autor seiner mittlerweile gewohnten Stärken: die Wendungen sind stets unvorhersehbar, überraschend und dennoch plausibel, die Ich-Erzählweise Havalds projiziert die Handlung unmittelbar auf den Leser und sorgt für eine besonders eindringliche Erlebnis- und Mitfühlperspektive, und insgesamt gelingt eine überaus erquickliche Melange von konservativen Rollenspiel-Elementen, Spannung und Humor. Auch die Fortentwicklung der Charaktere findet wieder sehr überzeugend statt. Eine plakative Schwarz-Weiß-Malerei ist Richard Schwartz' Sache nicht!

Selbstverständlich liegt ein inhaltlicher Schwerpunkt des Buches darauf, die zahlreichen in den Vorgängerwerken gesponnenen Handlungsfäden zu einem einheitlichen, stimmigen Plot zusammenzuführen und letztendlich für alle befriedigend aufzulösen. An dieser Stelle soll natürlich nichts vom Inhalt verraten werden, daher nur soviel: den Leser erwarten reichlich einfallsreiche Überraschungen, so werden neue Bündnisse geschmiedet, Personen enthüllen ihre wahren Absichten und Antriebsmomente, usw.

Lasst Euch überraschen!

Negativ:

Hier kehren wir wieder zum Ausgang zurück, nämlich auf die schwierige Aufgabe, die sich einem Autor bei einem solchen Schlussroman stellt. Der Kronrat kann mit Fug und Recht als furios bezeichnet werden, was allerdings damit einhergeht, dass viele interessante Ansätze und Nebenplots (zumindest subjektiv) viel zu kurz abgehandelt werden. Gerade zum Ende hin wird das enge Korsett, in das große Verlage ihre Autoren zwängen, mehr als spürbar, denn eindeutig wurde hier das ursprüngliche Manuskript auf die gewünschte Seitenzahl gekürzt, denn anders ist das sprunghaft einsetzende und ebenso schnell vorübergehende Finale nicht zu erklären.

Fazit:

Nichtsdestotrotz gilt, dass alle Liebhaber dieser Reihe, die sich aus der Flut der Veröffentlichungen ebenso merklich wie wohltuend heraushebt, voll auf ihre Kosten kommen und es im Großen und Ganzen wenig zu bemängeln gibt.

Demnach eine klare Kaufempfehlung (was ebenfalls für die Vorgängerbände gilt, von denen mir der erste Das Erste Horn. Das Geheimnis von Askir 01. übrigens immer noch am besten gefällt). Warten wir ab, ob sich wirklich ein Folgezyklus anschließt, zu wünschen wäre es jedenfalls!
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26 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein würdiges Finale, doch der Krieg der Götter hat gerade erst begonnen..., 15. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Kronrat: Das Geheimnis von Askir 6 (Taschenbuch)
Das war es also: eine zerbrochene Allianz, eine neue Königin und eine neue Kaiserin sowie eine Wasserleiche am Ende der Geschichte, die sich aufgrund von Blumengeschenken an DIE Sera doch noch Hoffnung auf ein weiteres Leben machen darf!

Robert Schwartz schafft es in seiner ganz eigenen Art, den Askir-Zyklus zu einem Ende zu bringen, das diesmal auf allzuviel Action verzichtet ohne auch nur einen Moment langweilig, vorhersehbar oder gar gezungen zu wirken. Alle aufgegriffenen Fäden der Handlung finden in diesem Finale, das sich gewachsen und ungezwungen ergibt, ein Ende. So wird die Identität des großen Widersachers enthüllt, ein Erz-Bösewicht der ersten Stunde wird geläutert und zum wichtigsten Verbündeten, Beziehungen werden auf neue Grundlagen gestellt und auch das Opfer eines liebgewonnenen Charakters ist zu beklagen.

Großes Fantasy-Kino wird aus der Sicht Havalds vor unseren Augen projeziert, wobei wie gehabt der Humor und die "großen" Gefühle nicht zu kurz kommen.

Im Rückblick ist es bemerkenswert, wie sich aus dem Kammerspiel am Hammerkopf langsam eine epische Geschichte herausschält, die zwar bekannte Fantasy-Muster aufgreift, mit ihnen aber souverän spielt und die zunächst liebevollen gezeichneten Rollenspielklischees immer mehr auflöst und zu Charakteren entwickelt, die einen zu fesseln verstehen.

Die Reise nach Askir ist zu einem Ende geführt und viele Geheimnisse sind gelöst, doch die eigentliche Aufgabe wartet noch auf die Helden und die mittlerweile große Leserschaft darf sich auf den folgenden Zyklus um den Krieg der Götter freuen.

Robert Schwartz hat hier den Grundstein einer Saga geschaffen, die sich merklich aus der Flut der Fantasy-Veröffentlichungen der letzten Jahre heraushebt. Unterhaltung der allerbesten Sorte!

P.S.

Alle, die "Die Eule von Askir" sträflicherweise verschmäht haben, sollten Buße tun und ihr Versäumnis vor der Lektüre des letzten Bandes nachholen. Der Dank einer Kaiserin sei Ihnen gewiss!

Nachtrag (SPOILER):

Von einigen wurde die Fülle an Handlungsfäden, die alle recht knapp und zügig einer Lösung zugeführt werden, bemängelt. Bis auf die Entwicklung der Beziehung zwischen Havald und Leandra bzw. Serafine habe ich das aber nicht als übermäßig störend empfunden. Und eine Erklärung dafür findet sich im Blog des Autors (Piper Fantasy): Eine unauthorisierte Kürzung von 200 Seiten durch den Lektor! Um so bewundernswerter, dass so ein (unglaublicher) Vorgang dem Gesamtgenuss (kaum) schaden kann.
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