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Kronprinz Rudolf - Sissis einziger Sohn
 
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Kronprinz Rudolf - Sissis einziger Sohn

Max von Thun , Klaus Maria Brandauer , Robert Dornhelm    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Max von Thun, Klaus Maria Brandauer, Vittoria Puccini
  • Regisseur(e): Robert Dornhelm
  • Komponist: Ludwig Eckmann
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 11. Oktober 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 180 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000TNDWZI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.847 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der österreichische Thronfolger Rudolf leidet unter seinem konservativen Vater, Kaiser Franz Joseph. Er hat sich längst von den eingefahrenen Strukturen der k.u.k-Monarchie verabschiedet und denkt in liberalen Formen. Doch mit seinen fast schon revolutionären politischen Ansichten stößt er auch bei seiner Mutter Elisabeth auf Ablehnung. Enttäuscht und zunehmend depressiv zieht er sich nach Schloss Mayerling zurück. Doch die in Österreich-Ungarn aktiven revolutionären Kräfte lassen ihn nicht los. Und Rudolf muss sich entscheiden, ob er einen Aufstand gegen die Regierung seines Vaters mittragen will.

Produktbeschreibungen

Kronprinz Rudolf von Österreich (Max von Thun) träumt bereits im späten 19. Jahrhundert von einem vereinten Europa. Die liberalen Ideen des feinsinnigen jungen Mannes stoßen jedoch bei seinem konservativen Vater Kaiser Franz Joseph (Klaus Maria Brandauer) und seiner Mutter Sissi (Sandra Ceccarelli) auf offene Ablehnung. Trotz seiner Ehe mit Stephanie von Belgien stürzt sich der schwermütige Prinz in zahlreiche Liebesaffären, verfällt dem Alkohol und wird morphiumsüchtig. In einer Welt voller Kälte und Depressionen wird die bedingungslose Liebe der jungen Baronin Mary Vetsera zu Rudolfs letztem Halt. Zuletzt steht der Kronprinz vor der Entscheidung, auf Schloss Mayerling einen Staatsstreich gegen seinen Vater zu versuchen - oder seinem Leben voller Exzesse und Verzweiflung ein blutiges Ende

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Pelleas07
Kürzlich lief bei 3Sat die Langfassung dieses Films als Zweiteiler (2 x 90 Min.). Gezeigt wird hier das Portrait eines jungen, hochintelligenten und gebildeten Mannes, der mit seinen politischen Ansichten quer steht zu seiner Zeit und zugleich in Konflikt gerät mit seinem Vater, der diese Zeit - die sich ihrem Ende zuneigende K.u.K.-Monarchie - repräsentiert. Über beides kommt Kronprinz Rudolf nicht hinweg: Seine Visionen von einem geeinten und zugleich freien Europa, die zurückweisen bis zu Karl dem Großen und von denen heute doch zumindest einige Realität geworden sind, scheinen ihm in weite Ferne gerückt, nachdem die Versöhnung mit seinem Vater, dem Kaiser Franz Joseph, gescheitert ist und Rudolf auf den Thron verzichten muss. Als Ausweg weiß er sich nur in den Freitod zu flüchten, gemeinsam mit der ihn abgöttisch liebenden jungen Engländerin Mary Vetsera, der es auch nicht gelingt, ihn aus seinen Depressionen zu befreien. Auf melodramatische Ausschmückung und Überhöhung à la gemeinsamer Liebestod dieses gemeinhin bekannten Endes im Jagdschloss Mayerling verzichtet der Film Gott sei Dank. Dem historisch Interessierten werden Gemeinsamkeiten der Persönlichkeit Rudolfs mit der seines bayerischen Zeitgenossen Ludwig II. nicht verborgen bleiben. Als literarische Vertiefung in die Psychologie Rudolfs und Ludwigs, insbesondere im Hinblick auf ihre Erziehung, welche sie in Kindheit und Jugend genossen haben könnten, sei Heiner Müllers "Leben Gundlings Friedrich von Preußen ..." anempfohlen. Wie unten bereits angemerkt, wurde der Film unter anderem an Originalschauplätzen in Wien - Hofburg und Schloss Schönnbrunn - gedreht. Als zeitgeschichtliches Porträt einer untergehenden Epoche verweist er auf "Der Leopard" (Visconti) sowie - literarisch - auf Joseph Roths "Radetzky-Marsch" und Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften" - beide in der K.-u-K.-Monarchie angesiedelt. Auf das überwiegend hervorragende Darstellerensemble wurde bereits hingewiesen. Erwähnt werden mag noch die Rolle der jüdischen Bäckerstochter Sarah aus Prag, Rudolfs erster großer Liebe, die von Julia Jentsch äußerst charmant interpretiert wird. Wer als Deutscher etwas mehr über österreichische Geschichte jenseits von Sisi und Hitler erfahren möchte, dem sei dieser Film durchaus empfohlen.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefanie Conrad TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Wenn man die period dramas (und dieser Film ist auch ein period drama) der BBC kennt und sich bislang immer gefragt hat, warum eine derartige Produktion im deutschsprachigen Raum nicht möglich war, so möchte man nach dem Sehen dieser DVD dem ORF laut zurufen: "Na also, geht doch!"
"Kronprinz Rudolf" erscheint auf dieser DVD erstmals in der Langfassung, die als Zweiteiler im ORF zu sehen war, während die ARD (Degeto) die 180Minuten Laufzeit auf 90 Minuten heruntergekürzt hat, um diesen Film als Herzschmerz-Film aus der k.u.k.-Monarchie zu präsentieren. Wer die ARD-Version kennt und dann diese Langfassung auf DVD gesehen hat, der mag sich fragen, warum dieser Film in Deutschland nur gekürzt zu sehen war und dann auch noch unter dem Titel "Kronprinz Rudolfs letzte Liebe", ein Titel, den bereits eine Mayerling-Verfilmung mit Rudolf Prack aus den 1950ern hat.
"Kronprinz Rudolf" ist ein großes Biopic geworden, das endlich auch einmal das Leben des Kronprinzen jenseits des Mayerling-Mythos präsentiert. Unterstützt von der Historikerin Brigitte Hamann, deren Rudolf-Biographie auch heute noch ein Standardwerk ist, zeichnet dieser Film ein historisch genaues und präzises Bild des Kronprinzen und zeigt ihn so nicht als romantischen Melancholiker, sondern vor allem als politischen Visionär, der erkennen muß, daß er gegen die Politik und die Carmarilla seines Vaters machtlos ist. Max von Thun sieht dem Kronprinzen zwar vor allem zum Ende hin nicht wirklich ähnlich (da war Rudolf Prack doch ein wenig näher dran), spielt aber mitreißend und authentisch. Christian Clavier als sein politischer Widersacher Taaffe hätte gerne noch etwas "böser" sein dürfen. Klaus-Maria Brandauer ist ein wunderbarer Kaiser Franz Joseph, der vor allem durch seine Blicke den inneren Konflikt, in dem er sich befindet, rüberbringt. Sandra Ceccarelli als Kaiserin Elisabeth ist mir persönlich ein wenig zu ätherisch-esoterisch, optisch entspricht sie jedoch durchaus der Kaiserin, wenn ich diese Rolle aber immer noch am besten von Romy Schneider in Viscontis "Ludwig II." dargestellt fand. Vittoria Puccini als Mary bleibt leider ein wenig blass und unscheinbar, hübsch anzusehen ist sie zwar allemal, aber ihre Motivation bleibt irgendwie im Dunkeln, irgendwie nehme ich ihr ihre bedingungslose Liebe zu Rudolf nicht ab. (Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht romantisch genug.) Als Marys Mutter Helene Vetsera ist Alexandra Vandernoot großartig besetzt, Omar Sharif, der unter Terence Young selber einmal den Kronprinzen spielen durfte, hat zwar nur eine kleine Rolle, spielt aber ebenfalls großartig. Auch das sonstige Ensemble, das sich aus bekannten deutschen (Joachim Król als Szeps) und österreichischen (Robert Stadlober als Wilhelm II) Schauspielern zusammensetzt, ist großartig.
Die Ausstattung ist -bedenkt man, daß es sich um eine Fernsehproduktion handelt- fast schon bombastisch zu nennen. Die Szenen in Wien wurden an Originalschauplätzen in der Hofburg und Schloß Schönbrunn gedreht, eine wunderbare Kulisse, die man in keinem Studio der Welt hätte nachbauen können. Der Soundtrack ist stimmig, die Handlung von der ersten bis zur hundertachzigsten Minute spannend und packend, so daß man sich immer wieder fragt, warum dieser Film im Fernsehen auf die Hälfte heruntergekürzt wurde.
Das Making-of, das auf dieser DVD als einziges Bonusmaterial enthalten ist, wirkt leider ein wenig beliebig, anstatt ständig zu betonen, wie teuer doch alles war, wäre es vielleicht interessanter gewesen, etwas mehr über den historischen Kronprinzen zu erfahren, z.B. über dessen Kindheit, die im Film zwar immer nur angesprochen, aber nicht wirklich behandelt wird, obwohl in ihr sicherlich einige der Traumata lagen, die Rudolf letztlich zu dem gemacht haben, was er war. Übrigens: die englische Sprachfassung dieses Films ist gar nicht mal schlecht! Da der Film eh auf Englisch gedreht wurde, ist er sogar die authentische Version und da fast alle Schauspieler sich selber synchronisiert haben, auch durchaus ein akustischer Genuß. (Wenn Österreicher Englisch reden hat das durchaus was charmantes...)
Fazit: hätte die ARD diesen Film damals ungekürzt gesendet, ich hätte ihr ein lautes "Bravo!" zugerufen. So jedoch gilt mein "Bravo!" eindeutig dem ORF, bravo und danke für diesen tollen Film! Wann kommt die Neuverfilmung von Sissi?
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gute Neuverfilmung 31. August 2008
Von Amazon bestätigter Kauf
verglichen mit seinen Vorgängern "Kronprinz Rudolfs letzte Liebe" (1956) und "Mayerling" (1968) ist diese Verfilmung meiner Ansicht nach gut gelungen. Glaubwürdig gespielt, allen voran K. M .Brandauer, der als Kaiser seinen Sohn immer wieder vor den Kopf stößt und dessen feinsinnige und ideenreiche Seele oft kränkt. Die Bestrebungen und Bemühungen Rudolfs, die Donaumonarchie in ein neues Jahrhundert zu führen, werden immer wieder enttäuscht, sodass es zum Schluss zum Eklat kommen muss, der im Selbstmord endet.
Hilfe kann der Kronprinz auch von seiner Mutter Kaiserin Elisabeth nicht erwarten, die stets ihre eigenen Interessen verfolgt und versucht, ihren Sohn für diese einzuspannen (Ungarn).
Allerdings muss gesagt werden, dass diese Verfilmung, wenn auch nicht so stark wie die Vorgänger, die Historie verwässert und teilweise unrichtig darstellt. Besonders die Vorfälle in Mayerling werden wieder stark romantisiert, wobei die Realität alles andere als romantisch war. An dem historischen Material gemessen, das seit den letzen Jahrzehnten zur Verfügung steht, hätte man geschichtlich genauer und realistischer sein können. Deshalb nur drei Sterne.
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Gelungen und sehenswert
Eine sehr gelungene Produktion des ORF. Bemerkenswert, dass der Film auch in der englischen Synchronfassung verfügbar ist, wobei die relativ starken Akzente allerdings von der... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Dubliner veröffentlicht
Wunderschön
Ein wunderschöner Film über den unglücklichen Rudolf von Habsburg.
Max von Thun spielt den Kronprinzen des Österreich-Ungarischen Kaiserreiches... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von E. Garraway veröffentlicht
Packene Verfilmung eines unterschätzten Mannes
ANMERKUNGEN ZUM FILM:

"Kronprinz Rudolf" erzählt auf packene Weise das Leben von Sisis einzigen Sohn. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2009 von Alexander Hett
Tanz auf dem Vulkan.
Es ist die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die Welt hat sich mächtig zu verändern begonnen. Bei Hofe pflegt aber die Zeit still zu stehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2008 von Lothar Hitzges
Naja
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Veröffentlicht am 1. November 2007 von TomTom
Jenseits der während der Heimatfilm- Aera...
... weidlich ausgeschlachteten K & K- Seeligkeit, zeichnet man in diesem TV- Drama die vermutliche, historisch korrekte Vision einer tragischen Figur und bedient dabei doch nur die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2007 von Johann Weber
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