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Krokodil im Nacken: Roman (Gulliver 632) [Kindle Edition]

Klaus Kordon
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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Soll man sich das antun? Noch einmal Nachkriegszeit und deutsche Teilung, Mauerbau und Stasi-Knast? Tun Sie es, Sie werden es nicht bereuen. Auf 800 Seiten keine flaue Stelle, kein Hänger. Der Bestsellerautor Kordon erzählt lustig, spannend und klischeefern von seiner Kindheit und Jugend in der Osthälfte Berlins. Und er berichtet bedrückend genau von seiner Stasi-Haft in den 70er-Jahren. Natürlich sind die Haft- und Verhörmethoden des östlichen Staatsapparates inzwischen gängiges Thema in der Literatur. Aber Kordon erzählt Neues. Er zeigt nicht nur unbezweifelbare Grausamkeit, sondern versucht hinter die Stirnen der Vernehmer und Wächter zu dringen. Damit entsteht auch hier ein Bild fern der vielen Klischees, die so nahe gelegen hätten.

Dass Kordon sonst für Kinder schreibt, kommt dem erwachsenen Leser zugute. Der Erzähler treibt die Geschichte voran, Kinder wollen schließlich wissen, wie es weitergeht. Und Kordon bleibt stets detailgenau, ohne detailverliebt zu werden, Kinder lieben das Konkrete. Ein Kinderbuchautor muss sich auch stets Gedanken machen, welche Informationen seine Leser jeweils benötigen, um der Erzählung folgen zu können. Kordon hat deshalb die eigene Geschichte zugleich ein wenig als Geschichtsbuch geschrieben: Wer sich nicht mehr genau erinnert (oder nie wusste), wie der politische Irrsinn einst in und um Berlin tanzte, bei Kordon erfährt er nebenher auch das.

Erzählerisches Können verbindet sich überzeugend mit der Authentizität des Selbsterlebten. Herausgekommen ist so etwas wie ein Buch für die ganze Familie: Die aufgeweckte Zwölfjährige wird es ebenso spannend finden wie der geschichtsinteressierte Mitzwanziger, von Papa und Mama, Oma und Opa ganz zu schweigen. --Michael Winteroll

Pressestimmen

»20 Jahre Mauerfall: Wer fühlen will, was wir da feiern, muss diese Geschichte hören.« Brigitte »Sieben Stunden lang liest Kordon Passagen aus deinem preisgekrönten Jugendbuch – ohne Anklage, ohne Ostalgie.« Welt am Sonntag »>An Berlin lässt sich die deutsche Geschichte wunderbar darstellen und erklären<, sagt Kordon. Auch mit seinem Hörbuch ist ihm das auf meisterhafte Weise gelungen. Er erzählt 20 Jahre nach dem Mauerfall ganz unverstellt und unverkrampft aus seiner Vergangenheit.« dpa »In Rückblenden erzählt Klaus Kordon in seinem großartigen autobiografischen Roman seine Geschichte. Erzählt, wie aus einem Vorzeigebürger der DDR ein ‚Staatsfeind’ wird. 7 Stunden liest der Autor eine intelligent gekürzte Fassung des Romans, die den Hörer rasch gefangen nimmt.« NDR Kultur »Sehr differenziert beschreibt Kordon die Zerrissenheit, in der sich die Menschen befanden, die mit dem Regime nicht einverstanden waren.« hr2 Hörbuchbestenliste

Produktinformation


Mehr über den Autor

Klaus Kordon wurde 1943 in Ostberlin geboren und musste schon in jungen Jahren schwere Verluste verkraften: Sein Vater fiel im Krieg, die Mutter starb 1956. Kordon wuchs in Kinder- und Jugendheimen auf. Bevor er an der Abendschule das Abitur nachholte und in einem Fernstudium Volkswirtschaft studierte, war er u. a. Transportarbeiter. Er distanzierte sich immer mehr vom politischen System der DDR und unternahm schließlich 1972 einen Fluchtversuch, der scheiterte: ein Jahr "Stasihaft" war die Folge. 1973 wurde er von der Bundesrepublik freigekauft und ging nach Frankfurt am Main. Hier verfasste er 1977 sein erstes Buch, den Jugendroman "Tadaki" (heute: "Der Weg nach Bandung. Tadakis Geschichte") (1977). Klaus Kordon lebt heute wieder in Berlin. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DDR Innenansichten 19. Dezember 2005
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Manni Lenz wächst in Ostberlin auf. Der zweite Weltkrieg ist grade vorbei, der kalte Krieg steckt noch in den Kinderschuhen. Doch nicht lange. Bald gibt es zwei deutsche Staaten, zunächst kann man mit der S-Bahn zwischen ihnen hin- und herpendeln. Doch als Manni achtzehn ist, wird die Mauer gebaut. Jetzt ist die DDR abgeschottet, der Westen weiter weg als der Mond und die Flucht dorthin nicht nur gefährlich, sondern auch eine kriminelle Straftat.
Zunächst kein großer Beinbruch. So schlecht ist das Leben im Osten auch wieder nicht, findet Manni, er muss nicht hungern, findet Arbeit und später macht er sein Abitur und studiert. In den Betrieben, in denen er arbeitet, macht er rasch Karriere. Doch damit beginnen die Probleme. Denn wer eine leitende Stellung innehat, soll in der Partei sein, muss den Untergebenen gegenüber die offizielle Linie vertreten. Aber soweit will er sich nicht verbiegen. Sein Gewissen hängt ihm wie ein Krokodil im Nacken und schnappt zu, wenn er zu opportunistisch ist.
Da ist zum Beispiel der Prager Frühling. Manni muss die Erklärung des Politbüros den Angestellten vortragen, warum die Panzer der Bruderstaaten den Winter wieder in Prag installieren mussten.
Er hat jetzt zwei Kinder. Und immer wieder plappern die Parolen aus Kindergarten und Schule nach, stellen Fragen, die die Eltern nicht beantworten können, nicht beantworten dürfen.
Die Eltern beschließen, in die BRD zu flüchten. Über Bulgarien, dort wird sie die Schwägerin mit Pässen – echten Pässen! – erwarten und die Familie über die Grenze in die Türkei ausreisen.
Doch irgendwer hat sie verraten und Manni landet im Knast.
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein DDR - Panorama, ganz ostalgiefrei 17. Januar 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Klaus Kordon erzählt nicht einfach einen gescheiterten Fluchtversuch und wie es dazu kam, um ihn dann mit Anekdoten übers Sand- oder Ampelmännchen zu würzen, damit auch "Wessis" was zu lesen haben.
Er erzählt "einfach nur" das ganze Leben des Manfred Lenz. Vom Berliner "Trümmerkind" bis zum Republikflüchtling, der vom Stasiknast aus in zahl- und detailreiche Rückblenden sein Leben betrachtet. Die Motivation für dieses Buch scheint nicht Wehmut, nicht Nostalgie; und auch kein "Es war nicht alles schlecht" gewesen zu sein.
Man lebt in diesem Buch ein ganzes DDR - Leben mit Manfred. Man wird mit ihm erwachsen, man hinterfragt auf einmal Regeln, danach paßt man sich an, um wenig später festzustellen, daß man irgendwie nicht reinpaßt, in so ein Leben. Und ganz nebenbei erfährt man unglaublich viele Details aus allen Jahrzehnten des Nachkriegsberlins.
Immer glaubwürdig, immer interessant, nie banalisierend oder pauschalisierend, frei von Ostalgie: ein wahres Panorama der DDR - Geschichte.
Nach diesem Buch habe ich als Kind der BRD das Gefühl, meine Freunde aus Ostberlin auf einmal wesentlich besser zu verstehen. Ich erzähle aus Manfred Lenz` Leben, und sie erzählen mir Ihre Erlebnisse aus der Zeit. Fast so, als hätten wir ein paar gemeinsame Erinnerungen.
Ein wertvolles Buch.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das man gelesen haben muss 14. August 2007
Format:Taschenbuch
Als der DDR-Bürger und Familienvater Manfred Lenz 1972 plant, mit seiner Familie heimlich aus der DDR zu fliehen, wird er merkwürdigerweise schon vor der Flucht in Bulgarien festgenommen. Er und seine Frau werden ins Gefängnis gebracht, seine Kinder müssen in Heimen leben.

Zuerst wird er in einem bulgarischen Gefängnis untergebracht, in dem die Luftzufuhr so schlecht ist, dass man fast erstickt. Doch dann wird er in ein Berliner Stasi-Gefängnis verlegt.

Dort erinnert er sich an seine Jugend in Ost-Berlin, die Kneipe der Mutter, die Jugendheime, in denen er nach dem Tod der Mutter die Zeit zubringt, und den Bau der Mauer, der geschieht, als er mit seinen Freunden Urlaub an der Ostsee macht.

Klaus Kordon beschreibt, wie seine besten Freunde schon bald nach dem Mauerbau in den Westen fliehen und wie es ihn zurück in der DDR hält. Doch seit dem Prager Frühling 1968 sitzt ihm das »Krokodil« im Nacken und lässt sich nicht abschütteln...

Authentisch beschreibt der Autor das Leben des Manfred Lenz, und man gewinnt einen Einblick in das Leben eines DDR-Bürgers und Häftlings eines Stasi-Gefängnisses. Man erlebt Stasi-Verhöre und die 'Rechtfertigungen' des Mauerbaus sowie das Leben unter der SED-Regierung. Der Leser hört sowohl von Kindern, die im Kindergarten "Teddy Bummi besucht Walter Ulbricht zum Geburtstag" vorgelesen bekommen, als auch von Kinderheimen, in denen Erzieher um Mitternacht die Kinder wecken und sie die zehn Punkte der neuen, sozialistischen Moral aufsagen lassen.

"Krokodil im Nacken" ist zweifellos ein Buch, das jeder Deutsche gelesen haben sollte.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wuchtiges Zeitdokument 28. April 2006
Von Frodo
Format:Taschenbuch
„Es blieb Lenz gar nichts anderes übrig, als dem Krokodil in seinem Inneren öfter mal einen Maulkorb anzulegen und Kompromisse einzugehen. Er tat das, indem er an Brigadefeiern teilnahm, das FDJ-Schuljahr nicht schwänzte und hin und wieder auch mal die die Zeitungsschau vorbereitete. War ja alles auch sehr lehrreich. Interessant, wie Leute sich verhielten, wenn sie erst einmal gelernt hatten, dem eigenen Denken auszuweichen. Schließlich konnte jeder eigene Gedanke Probleme mit sich bringen, lag er nicht auf der von der Partei vorgegebenen Linie.

Deshalb: musst du etwas sagen und willst keinen Ärger bekommen, walze allseits Bekanntes und von oben Bestätigtes aus. Bist du nicht sicher, was zurzeit verlangt wird, halt die Klappe oder mach dich sachkundig. Und berufe dich möglichst auf unangreifbare Autoritäten wie Marx, Engels, Lenin oder Ulbricht. Dann weiß man, dass du ein zuverlässiger Kader bist. Glaubst du, Kritik üben zu müssen, bleibe auf deiner Ebene oder blicke nach unten. Von oben nach unten pinkeln ist einfach; wer es andersherum versucht, schifft sich selber ins Gesicht. Im Zweifelsfall setz auf die Weisheit des Kollektivs; irrt das Kollektiv, kann dich niemand für irgendetwas verantwortlich machen."

Klingt wie die sarkastische Formulierung einer Gebrauchsanleitung für ein ungestörtes Leben in der DDR. Wie mogele ich mich am Besten durch, ohne anzuecken? Was muss ich tun, um als zuverlässiger Kader zu gelten? Was macht eigentlich den perfekten DDR-Bürger aus?

Zwar bemüht sich auch Manfred Lenz, Hauptfigur des Romans, diese Art von Leben zu versuchen, wird damit aber nicht glücklich.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Lesenswert
Im Mittelpunkt des Buches steht Manfred Lenz, geboren während des zweiten Weltkrieges, aufgewachsen in der DDR. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Susanne veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Krokodil im Nacken
Ein sehr authentischer Roman über die EX-DDR, gut verfasst.Habe als junger *Westler * Ferien in Thüringen bei der FDJ gemacht, habe ähnliches erlebt.
Vor 12 Tagen von K.F.Höferlin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Krokodil
Sollte jeder Ost-und Westdeutsche gelesen haben. Interessant von der ersten bis zur letzten Seite. Kann ich nur jedem weiter empfehlen
Vor 21 Tagen von Flummi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Leben in der DDR
Wer schon immer wissen wollte, wie das Leben in der DDR war sollte dieses Buch auf jedenfall lesen.
Das Buch erzählt die Geschichte eines Mannes, der gegen Kriegsende... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von elke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Krokodil im Nacken: Roman
Es ist mir sehr wichtig, dass unsere Geschichte nicht vergessen wird. Schon wir Erwachsenen wissen viel zu wenig. Wie soll es dann erst bei unseren Kindern und Enkeln sein. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Schoolmestersche veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Buch das lange nachhält. Eine Lebensgeschichte die unter die...
Es ist es in etwa 2 Jahr her, dass ich dieses Buch und auch die Fortführung "Auf der Sonnenseite" gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Jakob Will veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nichts für mich
Dieses Buch war einfach zu langatmig für mich, die Geschichte nicht so, das sie mich hätte "fesseln" können. Einfach nicht meins.
Vor 9 Monaten von Mara veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Historisch akkurat und gleichzeitig unterhaltsam
Wie alle von Klaus Kordons Büchern ist auch Krokodil im Nacken sehr gut recherchiert. Man kann sich darauf verlassen, dass die Dinge, die Kordon schreibt historisch belegt... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Writer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zu Recht Deutscher Jugendliteraturpreis 2003...
Klaus Kordon, Jahrgang 1943, ist in Berlin-Pankow geboren und Verfasser zahlreicher sehr guter Jugendbücher, für sein Werk erhielt er 2013 das große Verdienstkreuz. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Shaun veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Geschenk
diese Buch war ein Geschenk an meine Freundin. Ich denke Sie ist sehr zufrieden mit dem Buch, da Sie sich dieses gewünscht hat.
Vor 11 Monaten von Manuela Ruß veröffentlicht
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