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Buchnotiz zu : Die Zeit, 22.03.2001
Andreas Eckert ist eigentlich von dieser Studie zur afrikanischen Philosophie recht angetan. Dem Autor, der sich bemühe, philosophische Auseinandersetzungen "aus und über Afrika" zu vermitteln, sei ein "originelles Buch" gelungen. Leider, so der Rezensent bedauernd, ist es für den Laien ziemlich schwer verständlich, was zum einen an den mitunter ziemlich "verworrenen Formulierungen" liegt, manchmal aber auch schlicht an den viel zu langen Sätzen. Der Rezensent begrüßt es, dass diese aus einer Doktorarbeit hervorgegangenen Untersuchung mit dem arroganten Vorurteil aufräumt, es gäbe gar keine afrikanische Philosophie, auch wenn er kritisiert, dass es sich der Autor bei der Bestimmung einer solchen "ein wenig zu leicht" macht.
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Kurzbeschreibung
Im westlichen Diskurs ist Afrika Stellvertreter einer radikalen Differenz, des ganz Anderen. Es symbolisiert in seiner "abnormalen Differenz die Identität des Eigenen" (V.Y.Mudimbe). Wie reagiert die Philosophie in Afrika auf ein Denken, das die eigene Wahrnehmung so nachhaltig beeinflußt hat? Welche unterschiedlichen Perspektiven auf die europäische Geistesgeschichte wurden entwickelt und welche Auswege aus der damit verbundenen epistemologischen Falle gefunden? Mit welchen Mitteln läßt sich die für die afrikanische Entwicklung so fatale Dichotomie von Tradition und Moderne auflösen?